Das «Dreckige Dutzend»: Finger weg von diesem Obst und Gemüse!

Jedes Jahr veröffentlicht die Nonprofit-Organisation «Environmental Working Group» eine Liste der am stärksten mit Pestiziden verseuchten Obst- und Gemüsesorten. Das Ergebnis schockiert: Denn so mancher Listen-Vertreter landet nahezu täglich auf unserem Teller.

Schon in jungen Jahren wird uns von unseren Eltern eingetrichtert: Kind, iss Obst und Gemüse. Das ist gesund! Doch das dies nicht zwangsweise der Fall ist, beweist die Nonprofit-Organisation «Environmental Working Group» (EWG) jedes Jahr aufs Neue. In einer Liste, die auch «Dreckiges Dutzend» genannt wird, werden die am stärksten mit Pestiziden verseuchten Obst- und Gemüsesorten aufgelistet.

Diese Obst- und Gemüsesorten sind am meisten verseucht

Die Daten zur Aufstellung der Liste erhält die EWG vom Ministerium für Landwirtschaft der USA. Doch in der Liste stehen «lediglich» die zwölf schlimmsten Sorten. Insgesamt wurden laut einem Bericht des Nachrichtenportals«huffingtonpost.de» auf 48 Obst- und Gemüsesorten Rückstände von Pestiziden gefunden. Dies entspricht einer Prozentzahl von 65 Prozent!

FOTOS: Saisonbewusst essen Wann Obst und Gemüse topfit ist

So gefährlich sind Pestizide für uns

Ein Ergebnis, das durchaus als schockierend betrachtet werden kann. Schließlich wurden im Zusammenhang mit Pestiziden bereits Entwicklungsverzögerungen bei Kindern und Hormonsystem-schädigende Eigenschaften nachgewiesen. Auch die Gefahr von Krebserkrankungen ist nicht ausgeschlossen.

Sonya Lunder, EWG's leitende Analystin und Autorin des Berichts, gegenüber «huffingtonpost.de»: «Jahrzehntelang wurde behauptet, dass verschiedene giftige Pestizide ‹sicher› seien – bis sie es nicht mehr waren. Dann wurden sie entweder verboten oder schrittweise aus dem Verkehr gezogen, weil das Risiko für Menschen zu groß war.»

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Ein gänzlicher Verzicht auf diese Lebensmittel ist allerdings nicht nötig. Sie sollten allerdings unbehandelte, organische Alternativen in Betracht ziehen, um der Pestizid-Gefahr zu entgehen.

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