Von news.de-Redakteurin Franziska Obst - 30.04.2014, 09.31 Uhr

Mythos oder Wahrheit: Die verrücktesten Mittelchen gegen Warzen

Zur heutigen Walpurgisnacht widmen wir uns in unserer wöchentlichen Reihe «Mythos oder Wahrheit» dem leidigen Thema Warzen. Denn wenn es um Hexen geht, denkt man schließlich in erster Linie an Zauberkräfte, fliegende Besen, lange Hakennasen und eben auch Warzen.

Bei dieser Produktdesign-Studentin handelt es sich glücklicherweise nur um künstliche Liszt-Warzen. Bild: dpa

Warzen sehen nicht nur äußerst hässlich aus, sondern sind auch extrem hartnäckig. Hat man sich die Geschwulste einmal eingefangen, wird man sie so schnell nicht wieder los. Grund genug, sich in unserer wöchentlichen Reihe «Mythos oder Wahrheit» diesem Thema einmal genauer zu widmen.

Wie entstehen Warzen?

Bei Warzen handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch die humanen Papillomviren (HPV) übertragen wird. Bereits über kleine Risse oder Wunden in der Haut kann eine Infektion erfolgen - Schmier- oder Kontaktinfektion wird diese Übertragungsweise von den Medizinern genannt. Lediglich die oberste Hautschicht ist von der Warzenbildung betroffen, da sie sich hier in den Zellkernen vermehren.

Eine Warzeninfektion ist weder vom Alter noch vom Geschlecht abhängig. Ausnahmslos jeder kann davon betroffen sein. Sie sind meist leicht zu erkennen, als spitze oder auch halbkugelige Auswüchse an den betroffenen Körperstellen. Wer auf die Idee kommt, sich die Wucherungen einfach wegzukratzen, der sollte diesen Gedanken schnell wieder ad acta legen. Denn so würde man deren Ausbreitung nur begünstigen.

Welche Vorgehensweise empfehlen Mediziner gegen Warzen?

Je nachdem um welchen Warzentyp es sich handelt, empfiehlt es sich, einen chirurgischen Behandlungsplan ins Auge zu fassen. Einige Warzen bilden sich von ganz allein ohne menschliches Zutun nach einer gewissen Zeit zurück. Das kann allerdings Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern. Andere hingegen sind hartnäckig und verschwinden nicht von allein.

Warzenentfernung durch Herausschälen

Diesen Exemplaren kann man - wenn man denn möchte - operativ auf die Pelle rücken. Dies empfehlen Mediziner vor allem bei den sogenannten Dornwarzen, die tief in das Gewebe hineinreichen, zumeist an den Fußsohlen auftreten und nicht selten erhebliche Schmerzen verursachen. Diese werden mit einem sogenannten scharfen Löffel unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung herausgeschält.

Laser oder Elektrokoagilation

Weitere chirurgische Maßnahmen sind die Warzenentfernung mit einem Laser und durch Elektrokoagulation. Der Laser erfüllt den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte scharfe Löffel und bei der Elektrokoagulation wird die Haut systematisch verschmort, um das infizierte Gewebe zu entfernen.

Welche Hausmittel gibt es gegen Warzen?

Wer nicht warten kann oder will, bis die lästigen Hautwucherungen von alleine verschwinden, der kann auch die Initiative ergreifen und selbst aktiv werden. Rezeptfreie Mittelchen aus der Apotheke versprechen schnelle Hilfe. Eine viel genutzte Wirkstoffkombination bei diesen Tinkturen ist die aus Salizyl- und Milchsäure. Diese Lösungen werden mehrmals auf die Haut aufgetragen, bis die lästigen Knubbel verschwunden sind.

Mutter Natur, die kleine Hexe

Wem allerdings auch solche Mittelchen zu heikel und zu chemisch sind, der kann sich in der Hexenküche von Mutter Natur bedienen oder aber in seinem Haushalt nach einem geeigneten Mittel suchen. In zahlreichen Online-Foren finden sich zig Beiträge von ehemaligen Warzen-Opfern, die ihre Erfahrungen mit dem ein oder anderen Kraut kundtun und weiterempfehlen.

Die verrücktesten, aber scheinbar wirksamsten haben wir für Sie in einer Textstrecke zusammengestellt:

Diese Mittelchen helfen gegen Warzen
Mutter Natur, die kleine Hexe
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loc/news.de

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