Herzinfarkt-Risiko: Schnellerer Tod dank Cola light

Der Genuss von Diät-Getränken soll in erster Linie unser Gewissen beruhigen. Wir denken, etwas für die Gesundheit zu tun. Doch Softdrink sind doch nicht so gesund, wie sie uns versprechen. Sie stehen im Verdacht, Schuld an Herzinfarkten zu sein.

Fettarm, kalorienreduziert, zuckerfrei – Diätprodukte sollen gut für die Gesundheit sein. Gerade Frauen essen und trinken sehr oft Light-Produkte, in erster Linie um schlank zu bleiben, abzunehmen oder einfach nur für's gute Gewissen.

Doch laut einer aktuellen US-Studie der University of Iowa ist der Genuss vermeintlich gesunder Diät-Getränke nicht gerade das Beste, was man seinem Körper antun kann. Dr. Ankur Vyas und sein Team untersuchten die Trinkgewohnheiten von 60.000 Frauen im Alter von 50 bis 60 Jahren. Wichtig waren dabei vor allem Diät-Getränke wie künstlich gesüßte Säfte, Schorlen und Limonaden.

Steigendes Herzinfarkt-Risiko und frühzeitiger Tod durch Softdrinks

Die Forscher sammelten innerhalb von neun Jahren sämtliche Gesundheitsdaten ihrer Probanden und analysierten diese auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit Schrecken fanden sie heraus, dass Frauen, die mehr als 720 Milliliter Softdrinks täglich konsumieren, ein um 30 Prozent höheres Herzinfarkt-Risiko haben, als Frauen, die weit weniger zu sich nehmen.

Das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, liegt bei den Frauen, die täglich mehr als zwei Diät-Getränke konsumiert haben, ebenfalls um 50 Prozent höher. «Allerdings heißt das nicht, dass damit bewiesen ist, dass die Light-Brause Frauen umbringt», so Dr. Vyas.

Künstlich gesüßte Erfrischungsgetränke werden meist als die gesündere Alternative angesehen. Doch die gesundheitlichen Folgen auf lange Sicht sind unklar. Als kalorienarmer Süßstoff wird sehr oft Aspartam (E951) verwendet.

FOTOS: Die besten Lebensmittel Die haben es in sich

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