Lesertelefon Epilepsie
Gewitterwarnung richtig einschätzen

Was haben Dostojewskij, Michelangelo, Cäsar und Händel gemeinsam? Sie alle litten an Epilepsie – ein Schicksal, das hierzulande rund 750.000 Menschen teilen. Wie die Krankheit zu behandeln ist, und ob ein normales Leben möglich ist, erfahren Sie an unserem Lesertelefon.

Epileptische Anfälle fühlen sich im Gehirn wie heftige Unwetter an: Nervenzellen entladen sich unbewusst und ungezielt. Bild: dpa

Epilepsie-Patienten haben bis heute mit Vorurteilen und Ablehnung zu kämpfen: Viele Menschen missverstehen die Erkrankung des Nervensystems als Geisteskrankheit - und stigmatisieren so die Betroffenen. Der selbstbewusste Umgang mit der Erkrankung ist eine Herausforderung für jeden Menschen mit Epilepsie. Bei der Kontrolle der Anfälle helfen moderne Medikamente - dank ihnen kann heute ein Großteil der Erkrankten anfallsfrei leben.

Eine Krankheit, viele Gesichter

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1 Kommentare
  • Norgat Calsin Borda

    21.11.2012 17:57

    Es ist nachvollziehbar, dass Laien, die einen Grand-Mal-Anfall einer Person mitbekommen, erschrecken. Sind auch die Krämpfe nach ca. 3 Minuten vorbei, kann es bis zu 20 Minuten dauern, bis die Person sich wieder bewusst ist, was sie tut.. Laien halten das oft unsinnige Verhalten für Schiziphrenie, was jedoch Quatsch ist. Ist. Ist ein solcher Anfall beendet, ist auch alles wieder "in Ordnung". Ich, eine Epileptikerin, weiß wieder genau wer sie ist. Notfalldienste sind leider überwiegend bisher inkompetent aufgetreten, beleidigend und drohend (mit Polizei).

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