Zeitumstellung Tipps gegen das Diktat der Uhr

Um eine Stunde müssen Sie Ihre Uhren heute Nacht zurückstellen. Denn ab Sonntag gilt wieder die Winterzeit. Was bei vielen Uhren inzwischen automatisch und ganz ohne Probleme funktioniert, macht manchen Menschen jedoch zu schaffen. Mit den Tipps von news.de meistern Sie die Zeitumstellung.

Winterzeit: Eine Stunde mehr - was tun?

Seit 32 Jahren gibt es ihn nun schon, den Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit. Eine mühselige Angelegenheit für Menschen, die zu Hause vor allem analoge Uhren haben, welche per Hand umgestellt werden müssen. Funkuhren oder die Uhren in technischen Geräten wie Smartphones und Computern hingegen erledigen den Wechsel ohne das Zutun ihrer Besitzer.

Ob es nun 3 oder 2 Uhr ist, die Technik stört das nicht. Bei vielen Menschen ist das jedoch anders. Eine Forsa-Umfrage belegt: 46 Prozent der Frauen leiden beim Wechsel zur Winterzeit kurzzeitig unter Problemen mit dem Schlafrhythmus. Unter den Männer sind nur 36 Prozent betroffen. Neun Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer berichteten, unter der Zeitumstellung sogar zu leiden.

Doch es gibt kleine Tricks, wie Sie die Belastung gut ausblenden können:

Weg mit den Uhren. Während der Arbeitswoche ist es wichtig, pünktlich zu sein. Das führt unbewusst dazu, dass man den Zwang, auf die Uhr zu sehen, auch am Wochenende nicht ablegt. Sich dem Diktat der Uhr zu entziehen, kann auch dem Körper die Umstellung erleichtern.

Überspielen Sie die Zeit. Ob im Radio oder im Fernsehen - Werbeunterbrechungen und Nachrichtenblöcke erfolgen in einem festen Zeitrhythmus. Um den Körper auszutricksen, lesen Sie abends lieber ein spannendes Buch oder schauen Sie einen spannenden, aber werbefreien Film und gehen danach ins Bett, ohne auf die Uhr zu schauen. Das verändert ein Stück weit die Wahrnehmung der Zeit.

Machen Sie Sport am Abend. Sport regt den Kreislauf an, sodass Müdigkeit erst mit einiger Verzögerung einsetzt und sich die Schlafphase in der Nacht zum Sonntag somit verschiebt. Wer kein Langschläfer ist, kann so das Aufwachen am nächsten Morgen hinauszögern.

Lassen Sie - wenn möglich - den Wecker einfach mal aus. Wer am Wochenende nicht arbeiten muss, dem fällt es leichter, mal eine Stunde länger zu schlafen.

Wehren Sie sich nicht gegen Ihren Körper. Sollte das mit dem Ausschlafen am Sonntag nicht klappen, stehen Sie lieber auf, statt an die Decke zu starren. Sich zur Ruhe zu zwingen, belastet den Körper nur zusätzlich. Auch ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück hilft, die Zeitveränderung zu überwinden.

Winterzeit hilft der Umstellung. Weil es früher dunkel wird, wird auch das Hormon Melatonin im Körper eher ausgeschüttet. Die Folge: Der Mensch wird früher müde. Vermeiden Sie gerade in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung abends zu helles, direktes Licht. Denn dabei wird Serotonin produziert, was uns wach macht.

Kleine Spaziergänge helfen. Wer durch die Zeitumstellung tagsüber stärker müde ist, sollte zusätzliche Pausen an der frischen Luft einlegen. Ein Spaziergang belebt.

loc/news.de/dpa

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Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Reto Pfister
  • Kommentar 3
  • 28.10.2012 22:31

Sommerzeit das ganze Jahr beibehalten.

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  • Günter Helmhold
  • Kommentar 2
  • 28.10.2012 02:35

Diese Zeitumstellung ist so überflüssig,wie ein Kropf.......

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  • Sven Forbis
  • Kommentar 1
  • 27.10.2012 15:45

Wenn man nun endlich darangehen würde und die schwachsinnige Sommerzeit abschaffen würde, wäre allen Menschen die darunter zu Leiden haben geholfen. Aber natürlich sind unsere dümmlichen Politiker nicht in der Lage etwas sinnvolles für die Menschen zu machen.

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