Backen im Herbst Süße Früchtchen aus dem Backofen

Lecker Backen
Die Zeit ist reif
Bratapfelkuchen (Foto) Zur Fotostrecke

Claudia LöweVon news.de-Redakteurin
Jetzt ist die beste Zeit, die fruchtige Ernte aus dem Garten zu verarbeiten - Pflaumen, Äpfel und Co. schmecken am besten auf ofenfrischen Kuchen. Die leckersten Rezepte hat news.de zusammengestellt.

Kaum werden die Blätter an den Bäumen bunt, ist auch die beste Jahreszeit für Naschkatzen angebrochen: Jetzt sind Äpfel, Pflaumen und Birnen reif und warten nur darauf, zu köstlichen Kuchen verarbeitet zu werden.

Bei besonders saftigen Früchten müssen Hobbybäcker zwar keine Angst haben, dass das Gebäck trocken und langweilig wird. Allerdings kann es gerade bei saftigen Birnen oder Zwetschgen passieren, dass der Kuchenboden stattdessen durchweicht - kein schöner Anblick auf der Kaffeetafel.

Mit kleinen Tricks bleibt das Gebäck ansehnlich und trotzdem saftig: Streuen Sie einfach gemahlene Mandeln oder Haselnüsse oder zarte Haferflocken auf den Boden, bevor Sie das Obst daraufgeben. Alternativ eignet sich auch eine Mischung aus Speisestärke und Puderzucker oder das Auflegen von einer Schicht Backoblaten, bevor die Früchte auf den Teig kommen.

Eine unschlagbare Mischung für Herbstkuchen sind frische Früchte mit Nüssen. Egal, ob Sie sich für Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse entscheiden: Die knackigen Backzutaten liefern wichtige Fettsäuren, Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe und sind unverzichtbar für eine ausgewogene Ernährung.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie beispielsweise in Walnüssen stecken, fördern vor allem die Gesundheit der Blutgefäße. Mandeln liefern besonders viel Eisen, während Haselnüsse reich an Vitamin E sind - damit ist der Körper gut gegen freie Radikale gewappnet und das Immunsystem ist optimal für das nasskalte Herbstwetter gestärkt.

So umgehen Sie die Kalorienfalle

Auch wenn im Herbst die Bikinifigur nicht mehr das wichtigste ist: Nicht jeder Herbstkuchen muss zur Kalorienbombe werden. Meist hilft schon ein Blick auf die Zutatenliste, um Fett- und Zuckerfallen zu erkennen. Für einen Rührteig muss es nicht immer die gehaltvolle Butter sein, die den Teig geschmeidig macht - ersetzen Sie die Zutat einfach durch Halbfettbutter, Margarine oder Joghurtbutter.

Viele Obstkuchen werden mit Hefeteig gebacken. Zwar muss hier beim Backen etwas mehr Zeit eingeplant werden, damit der Teig richtig aufgehen kann. Das Warten lohnt sich jedoch: Hefeteige kommen meist mit weniger Fett aus als Rühr- oder Mürbeteige. Wem die Zubereitung eines Hefeteiges zu kompliziert oder zu langwierig ist, kann auch zu Quark-Öl-Teig oder Biskuitteig greifen - letzterer kommt komplett ohne Fett aus und ist besonders luftig.

Besonders im Herbst fällt es leicht, Blechkuchen großzügig mit Obst zu belegen - zu keiner Jahreszeit sind die Früchte so frisch und aromatisch wie jetzt. Da darf auch der Teig etwas dünner sein, was besonders kalorien- und vitaminbewusste Kuchenfreunde freuen dürfte.

Natürlich sind saftige Obstkuchen wie die Apfeltorte oder der Pflaumen-Streusel-Kuchen mit einem Klecks Schlagsahne besonders lecker - leider schlägt dieses Extra-Schmankerl oft direkt auf die Hüfte. Als Ersatz eignet sich zum Beispiel fettarmer Naturjoghurt, der das fruchtige Kuchenaroma perfekt ergänzt. Wer es etwas schaumiger möchte, kann Milch mit 1,5 Prozent Fett zusammen mit zwei Löffeln Johannisbrotkernmehl mit einem Handrührgerät vermischen und ungefähr fünf Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Nach Belieben kann diese «falsche Schlagsahne» mit Vanillezucker, Süßstoff oder normalem Zucker verfeinert werden.

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sca/news.de

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