So., 27.05.12

Jugend 29.12.2011 Komasaufen und -kiffen bei Jugendlichen verdoppelt

Komasaufen und -kiffen bei Jugendlichen verdoppelt (Foto)
Komasaufen und -kiffen bei Jugendlichen verdoppelt Bild: dpa

Schon wieder erschreckende Zahlen: Nach Angaben der Techniker Krankenkasse landet alle elf Minuten ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums im Krankenhaus. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Hamburg (dpa) - Schon wieder erschreckende Zahlen: Nach Angaben der Techniker Krankenkasse landet alle elf Minuten ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums im Krankenhaus. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren.

Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Mit mehr als 45 000 Klinikaufenthalten im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der Fälle in dieser Altersgruppe innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt, teilte die Techniker Krankenkasse am Donnerstag (29. Dezember) in Hamburg mit. Die Krankenkasse beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Danach gingen gut 5000 Klinikaufenthalte auf Haschisch und Marihuana zurück, mehr als 40 000 Krankenhauseinweisungen auf Alkohol.

Beim Alkohol geht es in vier von fünf Fällen um akute Vergiftungen, also das sogenannte Komasaufen. Nur bei knapp jedem zehnten Patienten diagnostizierten die Ärzte Abhängigkeitssymptome. Das Verhältnis kehrt sich bei den kiffenden Jugendlichen um: Bei fast 60 Prozent der Cannabis-Patienten wurden Abhängigkeiten festgestellt, in 566 Fällen lag eine akute Vergiftung vor, und bei 415 der Jugendlichen und jungen Erwachsenen kam es zu psychotischen Störungen.

In den meisten Fällen handelt es sich um männliche Patienten. Knapp ein Drittel der Komasäufer sind Mädchen und junge Frauen. Beim Cannabis-Missbrauch liege der Anteil der Patientinnen bei 21 Prozent.

news.de/dpa
Leserkommentare (2) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Danton
  • Kommentar 2
  • 06.03.2012 16:23
 

Ich finde auch, Ihr Journalisten solltet endlich mal anfangen Euch selbstständig zu informieren, statt immer und immer wieder die Prohibitionsmärchen zu verbreiten. An Cannabis kann man sich nicht "vergiften". Wenn Jugendliche im Krankenhaus landen, weil sie was gekifft haben, dann ist mit Sicherheit in der Mehrzahl der Fälle mehr als Cannabis im Spiel. Zu viel Cannabis macht nämlich lediglich müde. Gefahr besteht vor allem beim Mischkonsum. Aber da ist Cannabis nicht das "Gift", sondern vor allem Alkohol und Tabak. Kommen Sie zum Bürgerdialog: dialog-ueber-deutschland.de

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  • Djoser
  • Kommentar 1
  • 29.12.2011 22:28
 

Wieviele Tote gibt es in Deutschland infolge des Alkoholkonsums bzw. -überdosis und wie sieht die entsprechende Statistik für Cannabiskonsumenten aus? Das zentrale deutsche Propagandaorgan (DPA) setzt mal wieder Halbwahrheiten in die Welt. Dabei übernehmen die untergeordnete Pressesklaven diese Lügen unvoreingenommen und "streuen" sie unter die Medienkonsumenten. Erbärmlich.

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