Zum Einheizen Fünf heiße Tipps für kalte Novembertage

Sie kommen durchgefroren nach Hause? Dann hilft nur eins, um Ihre Laune und den Stoffwechsel wieder zu heben: Wärme. Hier finden Sie die fünf besten Nestwärmer für kalte Tage.

Nestwärmer an kalten Tagen (Foto)
Was für eine Kälte! Wir haben die perfekten Tipps, damit Ihnen schnell wieder warm wird. Bild: dpa

Fußbad

Wer sich in der Kälte die Füße in den Bauch steht, entscheidet sich zu Hause spontan für ein ansteigendes Fußbad. Dafür wird ein Eimer anfangs nur bis zur Höhe der Knöchel mit rund 20 Grad warmem Wasser gefüllt. Nach und nach wird heißes Wasser dazugegeben, bis eine Temperatur von 42 Grad erreicht ist. Das Wasser sollte dann bis zur Mitte der Waden stehen. Das Bad sollte aber nicht länger als 20 Minuten andauern. Wer mag, kann noch Badezusätze hineingeben, die den Stoffwechsel zusätzlich anregen – beispielsweise Rosmarin-Extrakt.

Vollbad

Wer es luxuriöser will, lässt sich gleich ein Vollbad ein. In der kalten Jahreszeit eine Wohltat, die auch die Seele wärmt. Je nach Gusto können Badezusätze für zusätzliches Wohlbefinden sorgen. Ist zum Beispiel eine Erkältung im Anmarsch, empfehlen sich Extrakte aus Eukalyptus, Thymian oder Fichtennadeln. Vorteil: Sie erweitern die Bronchien und sorgen für ein entspanntes Atmen.

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Nachteil: Wer unter Herz- oder Venenproblemen leidet, sollte sowohl bei Fuß- als auch bei Vollbädern vorsichtig sein und im Vorhinein Risiken mit dem Hausarzt abklären. Denn die Wärme erweitert die Blutgefäße und kann zu niedrigerem Blutdruck führen.

Dampfbad für das Gesicht

Gerade für diese Patienten oder für alle, denen ein Vollbad zu aufwendig ist, empfiehlt sich ein Gesichtsdampfbad. Die effektivste Art, um Erkältungen auf den Leib zu rücken. Dazu wird eine Schüssel mit kochend heißem Wasser aufgegossen. Hinzu kommen ätherische Öle wie Extrakte aus Eukalyptus, Menthol oder Kamille aus der Apotheke oder dem Reformhaus, die in das Wasser hineingeträufelt werden. Anschließend mit dem Kopf über die Schüssel und ein Handtuch über das Haupt legen. Den Dampf tief und langsam einatmen – bevorzugt durch die Nase. Nach rund zehn Minuten aufhören und das Gesicht abtrocknen.

Der Schluck Wärme

Auch ein Schluck heißer Tee macht warm ums Herz – dabei ist es egal, auf welche Geschmacksmischung sie zurückgreifen. Plagen Sie jedoch eine Erkältung oder Fieber, können Sie speziell mit Linden- oder Holunderblüten für eine heilsame Schwitzkur sorgen, denn die Kräuter haben eine schweißtreibende Wirkung. Dazu jeweils einen bis zwei Teelöffel der Kräutern mit einer heißen Tasse Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen und die Kräuter rausnehmen. Den heißen Aufguss schnell in kleinen Schlucken trinken und sich zudem warm in eine Decke packen. Danach geht es einem viel besser.

Wärme aus der Knolle

Wenn es in Deutschland einen Fan von Ingwer gibt, dann fällt einem auf den ersten Blick nur Sternekoch Alfons Schubeck ein, der seine Begeisterung für die Knolle aus Fernost in jeder Kochsendung neu aufleben lässt. Denn nach der ayurvedischen Auffassung regt Ingwer die Verdauung und den Stoffwechsel an – und sorgt damit auch für innere Wärme.

Dazu schon morgens ein walnussgroßes Stück ungeschält in dünne Scheiben schneiden. Bis zu fünf davon in ein Glas geben und mit Mineralwasser auffüllen. Über den Tag verteilt immer wieder Wasser nachschütten, der Ingwer bleibt dabei im Glas. Tipp: Die Inhaltsstoffe werden besser heraus gekitzelt, je wärmer das Wasser ist.

ham/som/news.de

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