Wiesbaden (dpa/tmn) - Zigarettenkonsum wirkt sich bei Menschen mit der rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Darauf weist Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen hin.
Wiesbaden (dpa/tmn) - Zigarettenkonsum wirkt sich bei Menschen mit der rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Darauf weist Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen hin.
Patienten mit Morbus Bechterew sollten unbedingt aufs Rauchen verzichten, betont Krüger. Er beruft sich auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie, wonach die Erkrankung bei Rauchern früher einsetzt als bei Nichtrauchern. Außerdem fällt sie bei ihnen heftiger aus.
Morbus Bechterew ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die auch ankylosierende Spondyloarthritis genannt wird. Sie zeichnet sich durch starke Schmerzen aus und dadurch, dass sich die Wirbelsäule zunehmend versteift. Besonders betroffen sind die Gelenke zwischen Kreuzbein und Darmbein, die sogenannten Iliosakralgelenke.
Laut Krüger bekommen rauchende Patienten auch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule und können sich grundsätzlich schlechter bewegen. Außerdem sei ihre Lebensqualität geringer.