Von news.de-Redakteurin Fabienne Rzitki
Tomaten sind in Sachen Gesundheit echt spitze. Sie können das Risiko an Lungen- und Prostatakrebs zu erkranken, um die Hälfte reduzieren. Welcher Superstoff dafür verantwortlich ist und weshalb Tomaten auch für gute Laune sorgen, weiß news.de.
Im Schnitt verputzt der Deutsche etwa 20 Kilogramm Tomaten im Jahr. Das ist gut so, denn das Gemüse steckt voller Vitalstoffe. So enthalten Tomaten einen Nährstoff, der verhindert, dass sich Fette ablagern. Das veröffentlichte das Fachjournal Molecular Nutrion & Food Research. Darin schreiben japanische Forscher der Kyoto-Universität, dass die in Tomaten enthaltene 9-Oxo-Octadecadiensäure als Blutfettsenker arbeite. Die Forscher um Teruo Kawada sehen durch den Verzehr der Paradeiserösterreichisch für Tomate eine Möglichkeit, auf Dauer die Blutfettwerte auszubalancieren. Wie genau dieser Nährstoff wirkt, sei noch unklar.
Besonders erwähnenswert ist auch Lycopin, das für die schöne rote Farbe der Tomaten sorgt. Der Pflanzenfarbstoff wirkt im Körper antioxidativ, bekämpft also freie RadikaleAtome oder Moleküle, die besonders reaktionsfreudig sind und die Zellen angreifen. , welche die Zellen angreifen, alt machen und Krebs auslösen können. Studien zufolge kann Lycopin das Risiko an Lungen- und Prostatakrebs zu erkranken, um 50 Prozent reduzieren. Mehrere Studien wie die der Medical School der Harvard Universität in Boston beweisen dies. Die Forscher kamen außerdem zu dem Ergebnis, dass bereits ein bis zwei warme Tomatenmahlzeiten pro Woche das Prostatakrebsrisiko um 20 Prozent verringern.
Die Wirkung des Superstoffs hängt vor allem davon ab, wie gut der Körper Lycopin verwertet. Wesentlich dafür ist Hitze: Aus gekochten Tomaten in Verbindung mit Fett gelingt dies besser, als aus frischen Tomaten. Zudem enthalten hocherhitzte Tomatenprodukte wie Ketchup und Tomatenmark besonders viel des gesunden Nährstoffs.
In der Kombination mit Vitamin C und Beta-Karotin stärkt Lycopin außerdem das Herz und den Kreislauf und bremst eine frühzeitige Arteriosklerose aus. Daneben liefern die Roten reichlich Kalium, Niacin, Folat und Vitamin B6, die ebenso gut für den wichtigsten Muskel im Körper sind.
Tomaten machen außerdem gute Laune. Der Grund: Tyramin - das sich aus der Aminosäure Tyrasin bildet und vor allem in sehr reifen Tomaten befindet. Es zählt zu den NeurotransmitternBotenstoffe, die die Information von einer Nervenzelle zur anderen über die Kontaktstelle der Nervenzellen, der Synapse, weitergeben. und wirkt stimmungsaufhellend.
Köstliche Rezepte mit Tomaten finden Sie in unserer Rezeptstrecke oder in dem Kochbuch Das Tomatenbuch von Karen Schulz und Klaus Arras, die darin der Tomate ein Denkmal setzen.
Lesetipp: Das Tomatenbuch. Verführerische Rezepte,von Karen Schulz und Klaus Arras, Edel Germany GmbH, 24,95 €
som/sis/news.de