Sa., 26.05.12

EHEC 01.06.2011 Rapider Anstieg der Infektionen

Suche nach EHEC-Quelle geht von vorne los (Foto)
EHEC-Erreger unter einem Elektronenmikroskop: Die Suche nach der Quelle beginnt von vorn. Bild: dpa

Die spanischen Gurken waren es nicht. Jetzt liegt die Quelle des EHEC-Bakteriums wieder im Dunkeln - und die Spanier sind wütend. Ihre Landwirtschaft ist in eine tiefe Krise gestürzt. Derweil schnellen die EHEC-Zahlen rapide in die Höhe - mit einem neuen Todesfall

Die Welle von EHEC-Infektionen hat in Niedersachsen ein weiteres Todesopfer gefordert. Eine 84-jährige Patientin sei bereits am Sonntag an der schweren Darminfektion verstorben, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Mittwoch mit. Die Frau habe an dem Hämolytisch-Urämischen Syndrom gelitten. Bei ihr sei zudem eine EHEC-Infektion nachgewiesen worden.

In Niedersachsen lag die Zahl der bestätigten Erkrankungen und der Verdachtsfälle am Mittwoch bei 344. Das sind 80 Menschen mehr als am Vortag. Bei 250 Fällen gebe es schon eine definitive Bestätigung durch Laboruntersuchungen, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Thomas Spieker, in Hannover. Auch die Zahl der Menschen, die an HUS, dem lebensbedrohlichen Krankheitsverlauf des Durchfallerregers erkrankt sind, ist von 47 auf 68 Patienten gestiegen.

«Wir verzeichnen wieder einen deutlichen Anstieg der Erkrankungsfälle durch EHEC und HUS», sagte auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Dort gebe es 668 EHEC-Fälle oder Verdachtsfälle, 119 mehr als am Vortag.

Spanische Gurken, die zunächst mit den Erkrankungen in Zusammenhang gebracht worden waren, sind nach neuen Laboruntersuchungen nicht der Auslöser. Tests bei in Hamburg sichergestellten Gurken zeigten keine Übereinstimmung mit dem grassierenden Erreger des Typs O104, der aus Stuhlproben von Patienten isoliert wurde. «Nach wie vor ist die Quelle nicht identifiziert», sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag.

Nach Angaben der Hamburger Senatorin wurden jedoch andere EHEC-Keime auf den Gurken aus Spanien nachgewiesen. Zudem lägen die Ergebnisse von zwei weiteren Proben noch nicht vor. Nach Ansicht von Prüfer-Storcks war es dennoch richtig, die Untersuchungsergebnisse vor einigen Tagen zu veröffentlichen. «Denn die Verunreinigungen können sehr wohl EHEC auslösen.» Der Schutz von Leben müsse wichtiger sein als wirtschaftliche Interessen.

EHEC-Infektion
Leichte Entspannung in Hamburg
Video: dapd

Solange die Ursache des EHEC-Ausbruchs unklar ist, gelte weiterhin die Warnung des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Behörde hatte davon abgeraten, Tomaten, Salatgurken und Blattsalate - insbesondere in Norddeutschland - roh zu essen.

Blutkonserven werden knapp

Angesichts des hohen Bedarfs an Blutkonserven und Blutplasma wegen der zahlreichen EHEC-Erkrankungen haben erste Krankenkassen zum Blutspenden aufgerufen. «Wir haben zwar eine gut organisierte, länderübergreifende Versorgung mit Blutkonserven. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Urlaubssaison unmittelbar bevorsteht, in der erfahrungsgemäß durch ein erhöhtes Unfallgeschehen auch wieder mehr Blutkonserven benötigt werden», erklärte der Sprecher des Landesverbandes der Ersatzkassen in Mecklenburg-Vorpommern, Bernd Grübler. Landesweit sind mehr als 90 Menschen am Darmkeim EHEC erkrankt. Verläuft die Erkrankung schwer, muss Blutwäsche eingesetzt werden.

Spanische Agrarministerin fordert Entschädigungen

In Spanien macht sich derweil Ärger über das deutsche EHEC-Krisenmanagement breit: Dort ist die Landwirtschaft in die schlimmste Krise der jüngeren Geschichte gestürzt. Die spanischen Erzeuger fordern nun die sofortige Wiederaufnahme des kompletten Handels mit ihrem Gemüse. Nach der Warnung aus Hamburg hatte ein Land nach dem anderen in Europa seine Grenzen für spanisches Gemüse geschlossen. Spanische Branchenkreise bezifferten die Verluste der Bauern auf 200 Millionen Euro pro Woche.

Agrarministerin Rosa Aguilar sagte am Dienstag in Debrecen (Ungarn), ihr Land wolle auf EU-Ebene Entschädigungen für alle europäischen Landwirte verlangen, die wegen EHEC Verluste haben. «Wir sind enttäuscht von der Art, wie Deutschland mit dieser Krise umgegangen ist.» Niemand habe sich in ihrem Land direkt mit EHEC infiziert. Dies zeige, dass die Ursache auch woanders liegen könne.

Doch nicht nur die spanische Landwirtschaft ist betroffen. Auch in Deutschland werden die Bauern ihr Gemüse nicht los, die Erzeugerorganisation Mecklenburger Ernte hat die Ernte bereits eingestellt. Die FDP fordert nun einen Entschädigungsfonds, wie news.de erfuhr.

Neue Tests sollen Erreger entlarven

Nun muss die Suche nach der Infektionsquelle wieder bei Null beginnen. Laut Prüfer-Storcks würden im Hamburger Hygiene-Institut auch etliche andere Lebensmittel untersucht. Möglicherweise hilft dabei ein neuer Schnelltest aus Münster, der den lebensgefährlichen Darmkeim innerhalb von vier Stunden bis zu einem Tag nachweisen kann - sowohl bei Menschen als auch auf Gemüse. «Es ist ein Werkzeug für die Suche nach der Quelle», sagte ein Sprecher der Uniklinik Münster. Es sei speziell auf den aktuell grassierenden EHEC-Stamm zugeschnitten.

Zugleich erklärte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin, die Befragung der erkrankten Menschen sei «das Wichtigste». Das Robert-Koch-Institut (RKI) befrage Patienten, wo und was sie gegessen hätten. Auch die Lieferwege von Lebensmitteln müssten zurückverfolgt werden. Aigner betonte, trotzdem sei festgestellt worden, dass Erkrankte Gurken, Tomaten und Blattsalat gegessen hätten. Zwar könne derzeit nichts ausgeschlossen werden, aber die Schnittmenge bei diesen drei Produkten sei am größten. Die Suche nach der Quelle sei auch deswegen so wichtig, weil Schadenersatzfragen ganz wesentlich mit der Ursache zusammenhingen.

Gleichzeitig gab das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am späten Abend in Berlin bekannt, ebenfalls ein spezifisches Erkennungssystem für den aktuellen EHEC-Keim in Lebensmitteln entwickelt zu haben. «Wir hoffen, dass dieser Test dazu beiträgt, die Quelle für die Infektionen mit dem EHEC-Stamm O104:H4 aufzudecken und die risikobehafteten Lebensmittel schnell aus dem Markt zu nehmen sowie Klarheit über die Infektionskette zu verschaffen», sagte BfR-Präsident Andreas Hensel.

Der Test sei am Nationalen Referenzlabor (NRL) in Berlin zusammen mit Experten der französischen Lebensmittelagentur Anses entstanden. Die Methode sei bereits den Untersuchungslabors der Bundesländer zur Verfügung gestellt worden, hieß es in einer Mitteilung.

14 von 16 Todesopfern sind Frauen

Die Zahl der Todesopfer in Deutschland stieg derweil auf 16 - davon sind 14 Frauen. Inzwischen gibt es bundesweit mehr als 1500 EHEC-Infektionen und Verdachtsfälle, vor allem im Norden. Viele Patienten leiden unter einem besonders schweren Verlauf, dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Es kann unter anderem zu Nierenversagen und Hirnschäden führen.

Auch im Ausland breitet sich der Keim weiter aus: In Tschechien gibt es einen ersten nachgewiesenen EHEC-Fall. Eine amerikanische Touristin sei definitiv an dem Erregertyp O104 erkrankt, teilte das nationale Referenzlabor in Prag mit. Die EU-Kommission nannte zudem folgende EHEC-Zahlen: Schweden 41 (davon 15 HUS), Dänemark 14 (davon 6 HUS), Frankreich 6 EHEC-Fälle, Großbritannien 3 Fälle (davon 2 HUS), Niederlande 7 (davon 3 HUS) und Österreich 2 EHEC-Fälle. In den meisten Fällen handele es sich um Menschen, die kurz zuvor in Deutschland gewesen seien.

EU fordert schnelle Aufklärung

Die EU-Staaten erwarten bei der Suche nach dem Grund für die Infektionen mit dem gefährlichen Durchfallerreger EHEC rasche Aufklärung aus Deutschland. Dies geht aus einer Erklärung von Gesundheitsexperten aller 27 EU-Regierungen hervor, die am Dienstagabend nach einem Treffen in Brüssel veröffentlicht wurde.

Darin heißt es, die deutschen Behörden würden «ermutigt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um so rasch wie möglich alle Ursachen für den Ausbruch der Krankheit und den Weg der Infektionen festzustellen». «Die EU-Staaten nehmen auch zur Kenntnis, dass der Ausbruch geografisch mit einer Gegend um die Stadt Hamburg verbunden ist», heißt es in der Erklärung. Auf EU-Ebene würden alle nötigen Maßnahmen ergriffen, «sobald die Ursachen für die Infektionen vollständig feststehen».

In der EU-Mitteilung heißt es, in Deutschland seien bisher neun Todesopfer eindeutig dem EHEC-Keim zuzurechnen. Die Untersuchungsergebnisse von fünf weiteren Todesfällen in Deutschland stünden noch aus. 373 Menschen seien an dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt.

cvd/sca/news.de/dpa/dapd
Leserkommentare (15) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Autumnus
  • Kommentar 15
  • 07.06.2011 09:42
 

Frage an news.de : wo ist denn der Artikel: Sind die Sprossen wirklich schuld? geblieben? Autumnus 06.06.11

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  • Autumnus
  • Kommentar 14
  • 07.06.2011 09:35
 Antwort auf Kommentar 4

Wie ich schon in einem anderen Forumsteil vermeldete, sollte man sich bei 83 Millionen Deutschen nicht über einen Vorgang aufregen, der jedes Jahr wiederkehrt, nach Aussage meines Medizinmannes dieses Jahr sogar relativ gering erscheint & in der momentanen Saurengurkenzeit, von den Medien vollkommen übertrieben, aufgebauscht werden. Wenn man weiß wie Sprossenkeimlinge hergestellt werden, kann man schon an dieser geistigen Gülle fühlen, was man uns da einflößen will. Vielleicht will man uns nach einiger Vorbereitungszeit letztendlich das überschüssige Schweinegrippenserum; für dumm verkaufen?

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  • hagal
  • Kommentar 13
  • 05.06.2011 17:06
 

Dieser wiederkäuende, halbgebildete Apporter der diesen Artikel verfasst hat sollte sich gewahr werden,daß er ohne die Colibakterien in seinem Eingeweide gar nicht leben könnte da diese die Hauptarbeit seiner Verdauung für ihn erledigen.Wieder einmal hat ein Schmock nur das wiedergekäut was ihm vorgekaut wurde,ohne auch nur ein Alzerl seines grauen Schleims zu benutzen!In jedem Gramm Kot auch von Apportern "befinden sich mehrere Millionen dieser Kolibakterien. Sie erfüllen wichtige Aufgaben, in dem sie Nährstoffe spalten und für die Abwehr von Krankheitserregern sorgen"(Wikipedia)

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  • hagal
  • Kommentar 12
  • 05.06.2011 16:13
 

Die bewußte Begriffsverwirrung der "Reporter"(scheinbar veralter Begriff der modernen Berufsbezeichnung Apporter)und das faule Nichtrecherchieren sondern apportieren der düsteren Meldungen dieser Lobby-Institutionen RKI und DPA haben die Kolibakterien zu Monstern gemacht obwohl jeder Mediziner weiß,daß durch übermäßige und auch teils unsachgemäße Anwendung von Antibiotika schon seit etlichen Jahren vielseits resistente Colibakterienstämme(übrigens vor allem in Spitälern)existieren die geschwächten Organismen kaum eine Chance lassen.Allein,in "freier Wildbahn"sie zu sehen ist überraschend!

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  • 4tec
  • Kommentar 11
  • 05.06.2011 12:53
 Antwort auf Kommentar 3

Dein geistiger Durchfall ist beängstigend. Was hättest Du stattdessen getan, wenn immer mehr Krankheitsfälle und Tote gemeldet werden und alle auf einen Erreger an (nicht in) Gurken hinweisen? Ich sehe eine alternativlose Verpflichtung der Wissenschaftler so und nicht anders vorzugehen, die bisher glimpflich verlaufenen Epidemien und Pandemien sprechen eine deutliche Sprache.

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  • Tomahawk
  • Kommentar 10
  • 03.06.2011 10:44
 

Seit Tagen ist auch der Regierung bekannt das die Gurken aus Spanien einwandfrei sind. Ein Ferbnsehteam ermittelte... Sie Gurken wurden erst nach Köln gefahren. Bei dem Gemüse/Obsthändler in Koln kamen wesentlich mehr Gurken an, wie in Spanien abgingen. Dieser Händler in Köln ist aber nicht mehr auffindbar. Lager und Büro sind geräumt. Ich vermute mal, das es sich um einen Terroranschlag handelt.bn Wo ist dieser Genüsehändler aus Köln? Warum liest man nichts in der Presse?

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  • hector
  • Kommentar 9
  • 02.06.2011 19:16
 

Also ich esse derzeit auch weiterhin fast täglich gemischten Salat, meist aus Gurken, Tomaten, Paprika und anderem. Habe bisher noch nichts von EHEC gemerkt. Wasche alles gut ab und Gurken schäle ich derzeit zusätzlich. Vielleicht war der EHEC ja an den Erdbeeren dran, die habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Habe wirklich keine Angst vor spanischem Gemüse, eher vor den katastrophalen Hygienezuständen mancher Lebensmittelketten.

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  • ein Betroffener
  • Kommentar 8
  • 02.06.2011 09:24
 Antwort auf Kommentar 5

Lieber romo, warum denn so hart zu Deinen Mitbürgern? Du bist doch auch Einer.

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  • Heinz
  • Kommentar 7
  • 01.06.2011 20:57
 

Meiner Meinung nach ist die Verbreitung der EHEC-Bakterien vorsätzlich gemacht worden. Es fragt sich nur von wem?

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  • romo
  • Kommentar 6
  • 01.06.2011 16:27
 

Diskutieren Sie mit und kommentieren Sie den Artikel EHEC : Rapider Anstieg der Infektionen.

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  • romo
  • Kommentar 5
  • 01.06.2011 16:25
 

liebe Mitbürger Ihr kotzt mich alle an! Hat denn keiner von Euch noch`n Arsch in der Hose? Gurken...ja hallo,da hat doch jemandem nicht gepasst,dass Gurken unseren Markt überfluten..,da muss man doch mal Stunk machen... Und,wenn man sich mal die Pfoten wäscht,ist doch alles gut - oder? Hat sich doch gezeigt- das war eben mal Null,aber der Schaden ist gross(genug)... vor allem in Euern Hirnen - wo keiner mehr denkt. Schlimm,dass Leute zu Schaden gekommen sind!!! Woher nun?

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  • mt
  • Kommentar 4
  • 01.06.2011 13:10
 

Geiz ist Geil... dieser dumme Werbespruch hat sich leider auch bei uns durchgesetzt. Überall wird gespart insbesonders bei den Kontrollorganen. Früher konnte ich mich darauf verlassen, das ein Imbiss sauber war, die Lebensmittel ordnungsgemäß gelagert werden und die Kette eingehalten wird. Das ist heute nicht mehr der Fall. Dann kommen noch die Medien dazu, die heute aus Sensationslust kaum noch recherchieren, sondern alles 1 : 1 übernehmen. Hauptsache wir machen mal Panik. Aber der Deutsche lässt das alles zu - ohne ernsthaft zu hinterfragen. Warum auch, ist doch so viel einfacher :-(

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  • JR
  • Kommentar 3
  • 01.06.2011 12:49
 

Langsam bürgert sich ein, getrieben von den Medien, dass unsere Politiker und Institute jegliches Maß an Verhältnismäßigkeit, gegenüber von kleinen und großen Katastrophen, verloren haben. Ob Atomaustieg oder EHEC, überall schießt man maßlos übers Ziel hinaus. Immer mehr und mehr bewegt sich Deutschland in die Isolation. Und noch trägt das der Bürger mit! Ich frage mich, wie lange wollt Ihr euch (Politiker und Bürger) noch verkohlen lassen insbesondere von den Medien? Wann setzt das selbständige Denken ein? Fakt ist, dass wir letztendlich die Zeche für unsere eigene Dummheit bezahlen müssen!

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  • Lorenz Seidl
  • Kommentar 2
  • 01.06.2011 10:27
 

Tja, das kommt von voreiliger Panikmache. Die Regierungen sind nicht mehr fähig, angemessen auf solche Fälle zu reagieren,ganz zu schweigen von der Presse. Schuld daran sind aber auch unsere Bundesbürger, die meinen sie müssen jetzt komplett auf Gemüse aus Spanien verzichten, aber sobald das Thema EHEC aus unseren Medien verschwunden ist wird doppelt so viel Salat gegessen, man hatte ja schon so lange keinen mehr. So ist es bei BSE, Geflügelpest und Maul-und Klauenseuche auch gelaufen, kaum redet niemand mehr darüber schnellen die Umsätze in dieen Bereichen rapide nach oben.

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  • alfgarfield
  • Kommentar 1
  • 01.06.2011 08:42
 

Wann wird endlich nach der Möglichkeit der Kontaminierung durch Logistik-Arbeiter geprüft? - Gibt es da etwa Versäumnisse zu verheimlichen, was die Hygienekontrollen, Gesundheitstest (mögliche Ausscheider von Krankheitskeimen) und der Gleichen angeht? Soll davon etwa mit den aktuellen Meldungen abgelenkt werden? - Eine Beantwortung der Fragen wäre echt nett....

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