Frisch vom Feld Saftig, süße Erdbeeren

Auf ins Erdbeerfeld! Jetzt im Frühling sind die roten Früchte ein absolutes Muss. Sie verzaubern nicht nur mit ihrem einzigartigen Aroma, sondern punkten auch mit reichlich gesunden Vitalstoffen. Wir verraten, was in den Früchten steckt und wie sie am besten schmecken.

Erdbeeren (Foto)
Frisch vom Feld: So schmecken Erdbeeren am besten. Bild: dadp

Die Deutschen lieben Erdbeeren: Auf der Hitliste der beliebtesten Obstsorten stehen die roten Früchte auf Platz zwei - nach dem Apfel. Die wohlschmeckende Frucht ist, anders als ihr Name vermuten lässt, botanisch gesehen keine Beere, sondern eine Schein- und Sammelnussfrucht. Sie hat einen fein-fruchtigen Geschmack, wobei kleinere Früchte oft schmackhafter sind als größere Exemplare. Wichtig: Die saftige Rote muss genug Sonne abbekommen haben und ausgereift sein, nur dann hat sie ein köstlich süßes Aroma.  

Dank der Kreativität vieler Bauern gibt es etwa 1000 verschiedene Erdbeersorten - darunter auch Züchtungen für den Balkon. Die Arten variieren von wenig bis stark duftend, mild bis sehr aromatisch, klein bis groß sowie Orange bis Dunkelrot.

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Rote Vitaminbomben

Die saftigen Frühlingsboten sind nicht nur lecker, sondern haben einen hervorragenden Ruf als Vitamin- und Mineralstoffspender. In den Früchten steckt Eisen und viel Vitamin C. Beides in Kombination ist vor allem für Vegetarier wichtig. Denn: Pflanzliches Eisen wird vom Körper durch Vitamin C besser verwertet als ohne. Das Spurenelement ist essentiell für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper. Und was den Vitamin-C-Gehalt betrifft, so schlagen Erdbeeren Zitronen und Orangen um Längen: Ein Schälchen, etwa 200 bis 250 Gramm, deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Hervorzuheben ist der enorme Folsäuregehalt, der bei 65 Mikrogramm pro 100 Gramm liegt. Folsäure ist besonders wichtig in der Schwangerschaft. Besteht ein Mangel, steigt das Risiko für Fehlbildungen am zentralen Nervensystem eines ungeborenen Kindes.

Erdbeeren sind außerdem reich an Kalzium, Natrium und Kalium sowie Zink und Mangan. Generell wird den Roten ein großer gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben. Ihr Verzehr gilt als stoffwechselanregend, sättigend und entgiftend. Die saftigen Früchte werden bei Rheuma, Gicht und Harnsteinen empfohlen. Erdbeeren gelten zudem als luststeigernd.

Allerdings: Es gibt auch negative Reaktionen des Körpers auf den Genuss von Erdbeeren. So reagiert die Haut mancher Menschen - vor allem von Kindern - mit Hautausschlag.

Die besten Küchentipps

Kaufen Sie Erdbeeren immer mit Grün oder ernten Sie sie mit Stängelansatz. Nur so bleiben die Früchtchen frisch. Unser Tipp: Wenn Sie Erdbeeren beim Bauern pflücken, erkundigen Sie sich, welche Sorten auf dem Feld angebaut werden. Naschen Sie vor dem Sammeln. Sie werden staunen, wie unterschiedlich Erdbeeren schmecken. Beachten Sie zudem, dass Erdbeeren nicht mehr nachreifen. Pflücken und kaufen Sie deshalb nur rote, also reife Früchte.

Da Erdbeeren sehr druckempfindlich sind, sollten Sie sie in einem flachen Korb oder einem kleinen Pappschälchen transportieren. Im Kühlschrank lassen sich die Früchte noch prima einen bis zwei Tage frisch halten. Stapeln Sie sie jedoch nicht übereinander, das beschleunigt sonst den Verderb.

Waschen Sie die Früchte vor dem Verzehr vorsichtig. Ein zu starker Wasserstrahl kann sie beschädigen, worauf sich das Aroma prompt verabschiedet. Sie können sie auch in einer Schüssel mit kaltem Wasser säubern. Das Grün immer erst nach dem Waschen entfernen. Ansonsten saugen sich die Erdbeeren mit Wasser voll. Das laugt den eingelagerten Zucker aus, Aroma und Vitamine gehen verloren.

Köstliche Variationen

Erdbeeren sind sehr vielseitig verwendbar: Sie eignen sich sehr gut für Torten, Quark- und Puddingspeisen und schmecken wunderbar mit herzhaften Zutaten beispielsweise im Salat oder in Kombination mit Spargel. Außerdem lassen sich zu Konfitüre und leckeren Smoothies verarbeiten. Unser Tipp für laue Partynächte: Pürieren Sie die Früchte und mixen Sie sie mit Crushed Ice und etwas weißem Rum. Die roten Schmankerl machen sich ebenso gut in einer Bowle.

Lieben Sie gezuckerte Erdbeeren? Dann sollten Sie sie erst vor dem Essen süßen. Anderenfalls schwimmen sie nach kurzer Zeit im eigenen Saft. Und last but not least: Ihr Aroma lässt sich ganz leicht intensivieren. Schwenken Sie dafür die kleingeschnittenen Früchte in etwas Zitronensaft und einem Hauch Puderzucker.

Köstliche Desserts zum Nachmachen finden Sie in unserer Rezeptstrecke.

som/ham/news.de

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