Sa., 26.05.12

Winterleiden 09.02.2011 Kalten Füßen richtig einheizen

Kalte Füße (Foto)
Wer Eisklumpen an den Füßen hat, kann diese nur mit Wärme langsam auftauen. Bild: istockphoto

Von news.de-Redakteur Andreas Schloder

Der Winter macht dem Körper zu schaffen. Frauen haben mit der klirrenden Kälte an den Zehen besonders zu kämpfen. News.de zeigt, wie Ihnen mit Hausmitteln warm wird.

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Ein Winterspaziergang hilft, den Kopf frei zu bekommen und kräftig durchzuatmen. Doch das Wohlgefühl wird oft von kalten Füßen gestoppt. Das Einzige, was bleibt, ist die Flucht ins Warme und unter die Decke. Frauen sollten ihre Füße sorgfältig verpacken – auch am Abend. Denn mit kalten Zehen ist eine erholsame Nacht kaum möglich.

Was sind die Ursachen?

Dass Frauen schneller frieren, hat einfache Gründe: Im Durchschnitt haben sie weniger Muskeln und Körpermasse als Männer. Dadurch produzieren sie weniger Wärme. Zudem neigen Frauen zu niedrigem Blutdruck, wodurch der Körper schlechter durchblutet wird.

Um die Temperatur in Gehirn und Körpermitte konstant zu halten, entzieht der Körper zuerst Wärme aus den äußeren Gliedmaßen wie Fingern, Zehen, Händen und Füßen. Die Gefäße in den Körperteilen verengen sich und verringern die Durchblutung. Noch mehr friert, wer zu enge Schuhe trägt. Diese drücken die Gefäße zusätzlich ab.

Das geschieht auch, wenn zur Kälte noch Nässe in den Schuhen kommt. Der kühlen Feuchtigkeit begegnet der Körper mit Wärmeproduktion. Dabei verdunstet das Wasser auf der Haut.

Wer sich auch im Frühling oder Sommer häufig über kalte Füße beklagt, sollte hellhörig werden. Dahinter könnte eine schwere Erkrankung stecken. Chronische Gefäßschäden durch eine Arteriosklerose, die sich vor allem bei Rauchern und Diabetikern bildet, können die Blutzirkulation zum Erliegen bringen. Auch Hormonstörungen, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion, wirken sich auf die Wärmeregulation in den Füßen aus.

Das hilft

Wer eiskalte Zehen, Krämpfe und Schmerzen verspürt oder auch Schwellungen und Hautverfärbungen beobachtet, muss sofort zum Arzt. Hinter dem vermeintlichen Kälteschock könnte eine EmbolieVerschluss eines Blutgefäßes durch ein angeschwemmtes Blutgerinnsel. stecken.

Sind die Zehen einfach nur kalt, helfen folgende Tipps:

Oberstes Ziel ist es, die Durchblutung des Körpers zu fördern – sowohl kurz- als auch langfristig. Dabei dürfen Sie Ihrem Körper ruhig einheizen. Wer in seinen Speiseplan Gewürze wie Ingwer, Chili, Knoblauch, Meerrettich oder Senfsamen aufnimmt, gibt seinem Kreislauf einen Kick. Die Schärfe wärmt den Körper. Die Gefäße öffnen sich, die Durchblutung wird verbessert.

Je mehr Gewürze kombiniert werden, desto besser. Wer Knoblauch verwendet, sollte Ingwer hinzugeben. Dieser unterstützt die durchblutenden Wirkstoffe und minimiert die Geruchsbelastung des Knoblauchs. Ingwer können Sie auch trinken. Schneiden Sie diesen in dünne Scheiben, übergießen Sie diese mit kochendem Wasser. Ziehen lassen und dann heiß eine Tasse Ingwerwasser trinken.

Das gleiche Prinzip funktioniert mit Rosmarinblättern: einen Teelöffel davon mit kochendem Wasser übergießen, sieben Minuten ziehen lassen, dann trinken. Zweimal am Tag anwenden.

Um den Kreislauf schnell in Schwung zu bringen, bieten sich Notfallmassagen an. Wer nachts mit kalten Füßen aufwacht, kann diese abwechselnd in die Kniekehle des anderen Beines klemmen. Dort ist die Körperwärme höher. Alternativ können Sie Ihre Finger zwischen die Zehen stecken und diese kräftig bewegen.

Wer richtig Hand an seine Füßen legen will, kommt an Massagehandschuh oder Bürste nicht vorbei. Mit dem Handschuh werden die Füße zum Körper hin massiert, während bei der Bürste an der rechten Fußaußenseite beginnend bis zum Oberschenkel kreisend massiert wird. Es folgt die Innenseite des rechten Beines. Das Verfahren wenden Sie an beiden Beinen an.

Ebenfalls effektiv: Stellen Sie sich in die Badewanne und duschen Sie die Beine von unten nach oben ab. Beginnen Sie mit rund 30 Grad warmem Wasser und steigern Sie die Temperatur innerhalb von 20 Minuten, bis es Ihnen zu heiß wird. Anschließend die Füße gut abtrocknen, Schafwollsocken anziehen und ins Bett gehen.

Wer es kühler mag, füllt die Badewanne wadentief mit Wasser (16 bis 18 Grad) und watet im Storchenschritt ein bis zwei Minuten darin herum. Dabei einen Fuß immer ganz aus dem Wasser ziehen. Zwei- bis dreimal wiederholen. Das macht morgens fit für den Tag und abends müde.

ham/rzf/ivb/news.de
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Ralf
  • Kommentar 1
  • 10.02.2011 17:34
 

Ich stelle mich unter die Dusche .Sehr heiß duschen. Füße da mache ich extra ein Fußbad mit Badesalz . Sehr warm muß es sein .Funktioniert gut .

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