Von news.de-Redakteur Andreas Schloder
Deutschland liegt flach: Nach der aktuellen Blitzeis-Attacke haben die Notaufnahmen überall im Land allerhand zu tun. Nach Stürzen kommt es auf eine schnelle Versorgung an. News.de zeigt, wie Sie bei der Ersten Hilfe nicht ins Schlittern kommen.
Gott sei Dank führt nicht jeder Ausrutscher gleich zur Einlieferung ins Krankenhaus. Umso wichtiger ist aber die schnelle und korrekte Hilfe nach Stürzen. Besonders gefährdet bei diesen widrigen Bedingungen sind ältere und gebrechliche Menschen. Denn das Knochengewebe wird mit zunehmendem Alter poröser. Die Gefahr von Knochenbrüchen, Verstauchungen und Prellungen steigt, da auch die Blutgefäße im wahrsten Sinne des Wortes bröckeln. Das Horrorszenario schlechthin ist der Oberschenkelhalsbruch, der Senioren in nicht seltenen Fällen lange Zeit ans Bett fesselt.
Stürzt jemand unfreiwillig, muss der Ersthelfer die mögliche Gefahrenstelle, beispielsweise auf der Straße, absichern oder den Betroffenen aus dieser entfernen. Gerade ältere Menschen sind nach dem Sturz verwirrt. Sie sind aufgeregt, können den Fall nicht verkraften. Umso mehr kommt es auf den Helfer an, der Ruhe bewahren muss und beruhigend auf den Betroffenen einredet. Wichtig ist, in Erfahrung zu bringen, ob und wo Gestürzte Schmerzen empfinden. Sieht sich das Sturzopfer in der Lage, wieder aufzustehen, so soll man ihm genügend Zeit geben und ihn nicht hastig hochziehen.
News.de gibt einen kleinen Überblick, was bei folgenden Verletzungen getan werden muss.
Kopfverletzungen
Da hilft nur eins: Den Notruf unter der Nummer 112 absetzen. Kopfverletzungen können eine Gehirnerschütterung zur Folge haben, die nur der Arzt behandeln kann. Mögliche Symptome für eine schwere Kopfverletzung sind Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erbrechen. Im schlimmsten Fall führen die Folgen des Sturzes zu Bewusstlosigkeit und drohendem Erstickungstod. Um diesen zu verhindern, muss der Betroffene in die stabile Seitenlage gebracht werden. Ist der Verletzte ansprechbar, muss er bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit leicht erhöhtem Oberkörper und Kopf gelagert werden. Bei beiden Fällen: Am besten an einem warmen Ort – ist dies nicht möglich, reicht notfalls eine Decke oder Jacke als Unterlage.
Knochenbrüche
Auch hier sind dem Ersthelfer Grenzen gesetzt. Zuerst muss der Rettungsdienst verständigt werden. Erkennbar ist eine Fraktur durch die Schonhaltung, die der Betroffene automatisch einnimmt, um die schmerzende Stelle zu entlasten. Liegt der Knochenbruch beispielsweise am Bein oder Arm vor, sind die abnorme Lage, die Unfähigkeit den Körperteil zu bewegen sowie eine Schwellung der Stelle ein Indiz dafür. Das betroffene Körperteil darf bei einer Fraktur nicht bewegt werden, es muss ruhiggestellt werden. Dies geschieht am besten mit zusammengerollten Decken oder Jacken, die seitlich der gebrochenen Stelle für Halt sorgen.
Bei Knochenbrüchen mit offenen Wunden muss der Ersthelfer die Stelle abdecken. Es besteht Infektionsgefahr. Am besten ist ein keimfreier Wundverband – hat man diesen an der Unfallstelle nicht parat, so reicht in der Not ein Taschentuch, um die Wunde abzudecken. Achten Sie beim Sturzopfer auf Schocksymptome wie Teilnahmslosigkeit, stark beschleunigten Puls oder blasse Haut. Öffnen Sie beengende Kleidungsstücke des Verletzten. Dabei aber nicht vergessen: Gerade in der kalten Jahreszeit muss auf die Körperwärme des Opfers geachtet werden.
Prellungen und Verstauchungen
Egal, ob Prellungen oder Verstauchungen – beides sind stumpfe Verletzungen, bei denen nach dem gleichen Prinzip vorgegangen wird. Ihre Erstbehandlung erfolgt nach der sogenannten PECH-Regel: Pause, Eis, K(C)ompressionsverband und Hochlagern. Die perfekte Selbsttherapie gegen den Schmerz ist eine Kombination aus Kälte und Druck. Die schmerzende Schwellung muss sofort gekühlt werden. Am besten eignen sich Kühlkompressen aus der Apotheke, die im Gefrierfach gelagert und bei Bedarf – eingewickelt in ein Tuch – auf die verletzte Stelle gelegt oder gedrückt werden. Alternativ können Sie in ein Tuch gewickelte Eiswürfel verwenden. Wichtig: Das Kühlmittel darf nie direkt auf die Haut, da es sonst an der Stelle zu Erfrierungen kommt.
Der angelegte Druckverband hingegen sorgt dafür, dass sich die Schwellung nicht ausdehnen kann. Zudem stabilisiert der Verband die angeschlagene Stelle und unterstützt die Schonungshaltung. Für einen Kompressionsverband ist eine elastische Binde nötig. Diese wird vor dem Anlegen in kaltes Wasser getaucht und nass um die verletzte Stelle gewickelt. Noch wirkungsvoller ist es, eine Kühlkompresse unter Druck auf der verletzten Stelle zu fixieren.
ham/reu/news.de
zu einem Bewußtlosen finden. Bei einer bewußtlosen Person würde ich mich doch zu erst um eine stabile Seitenlage bemühen. Sollte dies nicht geschehen, kann ich doch noch meine Herzdruckmassage anwenden. Mein bewußtloßer wird ganz schnell zu einem Kreislaufstillstand.
jetzt antwortenKommentar meldenIn Braunlage ist Intern. Nacktrodeln .Hoffentlich brauchen die nicht anschleißend einen Arztbesuch ,wegen Erkältung . Die sind sicherlich abgehärtet ,aber so was ist das größte Spektakel beim Rodeln.
jetzt antwortenKommentar meldenBin ganz ordentlich über den Blitzeistag gekommen . Spiks sind gut ,die habe ich schon 3 Jahre lang . Aber die Musklen sind sehr angespannt ,wenn man bei so eionem Wetter läuft.Bloß kein Sturz !! Krankenhausaufenthalt ist nicht mein Fall .
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