Trinker schüttelt's am häufigsten
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Zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol oder emotionale Belastungen können gelegentlich zu epileptischen Anfällen führen. Darauf weist Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) in Krefeld hin.
Auch Drogenkonsum oder flackerndes Licht wie bei Computerspielen oder einer Autofahrt durch eine Allee bei Sonnenschein sind mögliche Auslöser. Bemerkbar macht sich ein Anfall zum Beispiel durch ungewollte Arm- oder Beinbewegungen, zuckende Gesichtspartien oder irrtümliche Wahrnehmungen, etwa das Sehen von Streifen und Blitzen. Weitere Anzeichen von Epilepsie können unartikuliertes Sprechen oder merkwürdige Körperhaltungen sein.
Die Anfälle dauern in der Regel einige Sekunden bis zu einer halben Minute. Etwa fünf Prozent der Deutschen haben mindestens einmal in ihrem Leben einen solchen Gelegenheitsanfall. Außenstehende bekommen Bergmann zufolge davon nicht unbedingt etwas mit. Trotzdem sollte ein Neurologe solchen Attacken auf den Grund gehen. Denn manchmal kann ein Gehirntumor, eine Hirnhautentzündung oder ein Schlaganfall Ursache sein. Von einer Epilepsie wird allerdings gesprochen, wenn Anfälle wiederholt und nicht aufgrund äußerer Umstände auftreten. In Deutschland sind rund 500.000 Menschen betroffen.
sca/ham/news.de/dpa
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