Leichte Tipps gegen schwere Beine
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Von news.de-Redakteur Andreas Schloder
Artikel vom 16.07.2010
Ärgerlich: Bei den derzeitig hohen Temperaturen kann Frau endlich mal wieder Bein zeigen – wenn nicht Schwellungen an den Waden einen Strich durch die Rechnung machen würden. News.de erklärt, woher die dicken Beine kommen und was dagegen hilft.
Den ganzen Tag nur gestanden oder im Büro gesessen. Die Folge: Am Abend fühlen sich beide Beine schwer und matt an, die Waden und der Knöchel sind dick angeschwollen. Noch schlimmer ist es bei Hitze.
Was sind die Gründe für die Schwellungen?
Durch die hohen Temperaturen wird der gesamte Organismus belastet: Durch das Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Auch der Blut- sowie Lymphstrom fließen langsamer. Vor allem in den unteren Extremitäten – sprich den Beinen - kommt es zu Stauungen und Schwellungen. Die Hitze hat aber auch physikalische Folgen, wie die Deutsche Venen-Liga (DVL) erklärt: «Wärme verstärkt den Einfluss der Schwerkraft und führt zu dicken Beinen.»
Damit das Blut durch die Venen in Richtung Herz fließen kann, muss das Wechselspiel zwischen Anspannung und Erschlaffung der Wadenmuskulatur funktionieren. Dabei wirken die Venenklappen wie kleine Schleusen und verhindern, dass das Blut wieder zurückfließt. Allerdings: Ist diese Funktion gestört, kommt es zu einem Blutstau, Flüssigkeit tritt aus und Wasser kann sich ansammeln. Die Folge: ÖdemeDies ist meist eine schmerzfrei Schwellung. Typisch: Drückt man mit dem Finger auf die Schwellung, bleibt eine Delle zurück, die sich erst allmählich wieder zurückbildet. Ödeme sind keine eigene Krankheit, sondern Symptome bereits bestehender Grunderkrankungen. und KrampfadernNeben den ästhetischen Problemen besteht bei Krampfadern (Varizen) oft ein Schweregefühl der Beine, Schwellungen und Juckreiz. Verfärbungen, Wadenkrämpfe und Blutgefäßentzündungen können sich ergeben. Bei länger bestehenden Krampfadern kann ein offenes Bein im Unterschenkelbereich entstehen. .
Wer ist gefährdet?
Von den Schwellungen sind laut DVL nicht nur die 22 Millionen Deutschen betroffen, die bereits kranke Venen haben. Weitere Risikogruppen: Vor allem Menschen, die zu wenig trinken, übergewichtig sind und sich wenig bewegen.
Was hilft gegen die Schwellung?
Genau das, was die Risikogruppe bis dato nicht verfolgt hat: Bewegung, Körpergewicht reduzieren und den Flüssigkeitshaushalt mit viel Wasser und Schorlen wiederherstellen. Zudem bietet sich als erste Maßnahme an, die Beine zu kühlen und sie anschließend hochzulagern, damit das Blut besser fließen kann.
Was passiert, wenn die Schwellung nicht zurückgeht?
Die genauen Ursachen für Schwellungen an einem oder beiden Beinen muss immer ein Arzt abklären. Der Hausarzt wird seinen Patienten nach ersten Untersuchungen gegebenenfalls an einen Facharzt für innere Medizin, einen Internisten oder Gefäßspezialisten, weiterleiten.
Erfahren Sie mehr Tipps in unserer ausführlichen Bilderstrecke.
kat/news.de
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