Fernsehen Muttis, reißt euch zusammen!

Bewegungsmangel, Übergewicht und Schulprobleme - alles Folgen von viel Fernsehen im Kleinkindalter. Dabei ist es doch ganz einfach: Die Glotze einfach auslassen.

Nadine Faßhauer (Foto)
news.de-Redakteurin Nadine Faßhauer. Bild: news.de

Mutter zu sein ist oft stressig - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Doch ich mache es mir auch schwer: Mein Kind darf  nicht fernsehen. Warum? Ich bin mir ziemlich sicher, mein Würmchen könnte die vielen Bilder noch gar nicht verarbeiten. Zudem empfehlen Entwicklungspsychologen, Kleinkinder vor dem dritten Lebensjahr von der Glotze fernzuhalten.

Ich kann mir dennoch gut vorstellen, warum viele auf das Hilfsmittel Flimmerkiste zurückgreifen. Eben noch ein schreiendes Bündel auf dem Arm, verstummt ein Kleinkind vor der fazinierenden, bunten Welt des Fernsehens augenblicklich. Und Mutti hat Ruhe zum Bügeln, Lesen oder Putzen. Bei mehreren Kindern enden Streitereien und Kinder, die eben noch Türme mit Mama bauen wollten, beschäftigen sich nun alleine - und zwar leise.

Doch damit macht man es sich zu einfach. Sicher ist ein weinendes, bockiges und quengelndes Kind nervenaufreibend. Aber haben wir nicht auch ab und an schlechte Laune? Und diese unterdrücken wir entweder oder lassen sie an unseren Kollegen aus.

Das können Kinder noch nicht. Sie zeigen alle Emotionen offen und ehrlich. Und genauso wie ein fröhliches Kinderlachen gehört auch das Quengeln dazu. Wir sind die Erwachsenen und müssen es aushalten. Damit tun wir unserem Nachwuchs einen größeren Gefallen, als sie vor den Fernseher zu setzen.

mik/reu/news.de

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • unfassbar
  • Kommentar 1
  • 04.05.2010 21:33

Ich habe noch nie einen so schlechten Kommentar gelesen. Angefangen von den Formulierungen, die denen eines Kleinkindes ähneln, bis hin zum nichtssagenden Inhalt, ist nichts Gutes an diesem Kommentar zu finden.

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