Sa., 26.05.12

Hausapotheke 03.05.2010 Überflüssige Geldausgabe

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news.de-Redakteurin Nadine Faßhauer. Bild: news.de

Von news.de-Redakteurin Nadine Faßhauer

Sie wird von Experten empfohlen und muss regelmäßig aufgefüllt und aussortiert werden: die Hausapotheke. Dabei sind viele Wehwehchen auch ohne die teuren Arzneien zu behandeln.

Halsschmerztabletten, Mittel gegen Sonnenbrände und eine Salbe für Mückenstiche: Man kann diese Dinge in der Apotheke kaufen und sie auf Vorrat in seinen Medizinschrank verfrachten. Oder es einfach lassen. Denn gegen Halsschmerzen helfen Salbeitee, Bonbons lutschen und Quarkwickel viel besser - und sind dazu noch günstiger.

Bei Kopfschmerzen reicht oft schon etwas Ruhe und das Massieren der Schläfen - unterstützend dazu hilft ein wenig Minzöl. Sicher: Eine Tablette ist im Büro schneller zur Hand. Aber genau darin steckt die Gefahr. In Deutschland sind nach Schätzungen von Experten etwa 1,4 Millionen Menschen in der Altersgruppe zwischen 18 und 59 Jahren medikamentenabhängig.

Nasenspray, Schmerz- und Schlafmittel sind eben nicht nur schnelle Helferlein, sie können knallhart süchtig machen. Hinzu kommen eine ganze Palette von Neben- und riskanten Wechselwirkungen mit anderen Mitteln. Auch das spricht also dafür, Hausmitteln den Vorrang zu geben. Die passen zwar in keinen Arzneischrank, liegen aber oft in der Vorratskammer bereit. Weiterer Vorteil: Sie sind für Kleinkinder oder Schwangere verwendbar.

Wer hingegen ernsthaft krank ist, braucht natürlich Medikamente. Dann helfen die frei verkäuflichen Medikamente aus der Hausapotheke aber ohnehin nicht - sondern nur der Gang zum Arzt.

kas/reu/news.de
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