Sa., 26.05.12

Stiftung Warentest 22.04.2010 Apotheker beraten häufig schlecht

Apotheken beraten häufig mangelhaft (Foto)
Apotheken beraten häufig mangelhaft. Bild: dpa

Die Apotheker werben immer wieder mit hoher Beratungsqualität. Doch ein Test in Deutschlands Apotheken und Versandapotheken offenbart eklatante Mängel. Risiken und Nebenwirkungen inbegriffen.

Die Beratung von Apotheken ist oftmals schlecht: Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in einer eigenen Untersuchung. Von 50 getesteten Apotheken sind demnach elf «mangelhaft», darunter acht Versandapotheken. Nur sieben sind «gut», darunter kein einziger Versender. Stiftung Warentest analysierte 27 Vor-Ort-Apotheken in Berlin, Essen, Nürnberg und Augsburg sowie 23 Versandapotheken. Diese wurden noch schlechter bewertet als beim vorangegangenen Test im Oktober 2007.

Jede Apotheke wurde von Testern siebenmal persönlich aufgesucht oder kontaktiert. Die Fachkräfte informierten den Testern zufolge dabei häufig falsch über Arzneimittel. Sie hätten insbesondere Wechselwirkungen zwischen Medikamenten nicht erkannt - trotz einfacher Problemstellung und gezielter Nachfrage. Beim Kauf eines fiebersenkenden Mittels für ein dreijähriges Mädchen habe häufig nicht einmal die Höhe des Fiebers interessiert. Vielfach habe der Rat gefehlt, unter bestimmten Umständen den Arzt aufzusuchen.

Hubertus Primus von der Stiftung Warentest erklärte, Preisvergleiche lohnten sich: So kam es vor, dass dieselben Produkte in unterschiedlichen Apotheken doppelt so teuer waren.

Rosinenpickerei angeprangert

Die Stiftung Warentest forderte von den Versandapotheken, mehr in die Beratung zu investieren. Es könne nicht sein, dass Versender den Kollegen vor Ort die personalintensive Arbeit überlassen und sich die «Rosinen herauspicken».

Andererseits wären auch die Vor-Ort-Apotheken nicht gut genug gewesen, «um die schlechten Versandapotheken vollständig abzuhängen und zu raten, nur dort hinzugehen», erklärte Primus. Auch die herkömmlichen Apotheken müssten ihre Beratung verbessern, zum Beispiel mit einschlägigen Computerprogrammen, um Wechselwirkungen besser zu erkennen.

Den Kunden rät Stiftung Warentest, auf einer Beratung zu bestehen. Auch scheinbar harmlose Nahrungsergänzungsmittel könnten risikovolle Wechselwirkungen mit Medikamenten zur Folge haben, wie der Test gezeigt habe. Die Untersuchung wird in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Test veröffentlicht.

ruk/reu/news.de/ap
Leserkommentare (5) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 5
  • 01.05.2010 14:27
 

Diese Vorgehensweise ist ein kriminelles Verbrechen und gehört ins StgB. Im alten China z.B. wurde der Arzt gut bezahlt wenn er es schaffte die Menschen gesund zu erhalten. Bei uns bringt der durch Vergiftung Erkrankte dieser Lobby "gutes Geld", nämlich auf Kosten unserer Gesundheit+++Punkt Ende

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  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 4
  • 01.05.2010 14:19
 

Es wird mit Kranken Geld verdient - nicht mit Gesunden. Allein Psychopharmaka sind ein Milliarden Geschäft.Über 75.000 Präperate sind zugelassen welche auf Tierstudien beruhen (keine Menschen). Die haben ein anderes Immunsystem! Glaubt ihr wirklich das kann man übertragen? Studien erfolgen ohne euer Wissen über den Arzt der den Bericht ganz harmlos an die Krankenkasse sendet. Diese und ebenso Arzt u. Apotheker stehen in Anhängigkeit zur Pharma und sendet alle Ergebnisse dorthin. Früher gabs KZ's u. Zwangsmedikation (Psychiatrie noch heute). Heute kommen die Versuchskaninchen freiwillig!

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  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 3
  • 01.05.2010 14:08
 

Dieses Quecksilber wird auch unter anderen Namen geführt und löst ADHS aus - dank den U -Impfungen bei Kindern! Anschließend kommt das Sahnehäubchen: Ritalin u. Co als Austockende Vergiftung. Was tun wir unseren Kindern an? Wir schädigen sie körperlich-organisch und psychisch! Und dann? Und alles weil wir geschmierten Handlangern blind vertrauen und selbst zu bequem oder zu dumm sind uns zu informieren. Medizin und Psychiatrie erinnert eher an Quacksalberei u. Alchemie des Altertums, als an echte Wissenschaft. Und es geht um Geld - nicht um eure Gesundheit

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  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 2
  • 01.05.2010 13:57
 

Artz und Apotheker sind nichts weiter als Handlanger (Dealer) der Pharma. Chemie vermag Symptome zu lindern/ bekämpfen - NICHT ABER DEREN URSACHE. Der Körper kann mit synthetischen Stoffen nur zwei Arten umgehen: Ausscheiden oder anreichern, was jedoch zu vergiftung führt! Auschließlich natürliche Stoffe sind resorbierbar! Z.B Weidenrinde = natürliches Aspirin, Lebensbittel... Wächst Chemie an Bäumen? Wurde jemals jemand von Lego Steinen satt? Benzin heizt Motoren ein, nicht Lebewesen und dient auch nicht als Durstlöscher!!! Quecksilber ist in Impfmitteln enthalten - Thiomersal/Wikipedia

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  • Alexa Rostoska
  • Kommentar 1
  • 23.04.2010 14:48
 

WEr sich auf den Rat eines Apothekers voll verläßt, ist selber schuld. Der Apotheker kann nicht bei der Vielzahl der Produkte so eine umfangreiche Fachkenntnis haben. Die Kunden müssen sich schon auch selbst kümmern, ihren Arzt fragen und auch mal im Internet für spezielle Fragen die Antwort suchen.Der Apotheker sollte zwar nicht nur ein akademischer Verkäufer sein, aber hochgeschraubte Erwartungen, daß er weiß, welche Interaktionen und Unverträglichkeiten von Medikamenten bestehen, überfordern ihn ganz eindeutig.DAzu ist er auch nicht da.

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