Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Was sich in den USA mit Golf-As Tiger Woods bereits zum Breitensport entwickelt hat, ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen: der Trendsport Golf. Mediziner freut's, denn Golf ist ideal, um Körper und Geist in Schwung zu bringen und zu halten.
Das Vorurteil, dass Golf ein gemütlicher Altherren-Sport sei und keine besondere Fitness erfordere, ist leicht widerlegt. Schließlich werden auf einer 18-Löcher-Runde zwischen 100 und 200 Schwüngen absolviert und zwischen acht und zehn Kilometer zurücklegt. Während einer Runde sind die Spieler gut vier Stunden unterwegs und beanspruchen dabei Kondition und Konzentration.
Man kann den Outdoor-Sport aber auch ruhiger angehen: Wer mit Spaß und Vergnügen auf die Runde geht, trainiert den Körper und findet gleichzeitig Ruhe, Ausgleich und Entspannung beim Spiel. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) ist überzeugt: «Der Golfsport bietet mit seinem moderaten Belastungsprofil eine für den Gesundheitsmarkt interessante Perspektive. Er hält gesund und unterstützt den Genesungsprozess.»
«Vor allem ältere Menschen profitieren davon», sagt Dr. Holger Herwegen, Sportmediziner und langjähriger wissenschaftlicher und medizinischer Leiter der Golfakademie der Universität Paderborn. Golf stelle für das Herzkreislaufsystem sowie für das Gehirn älterer Menschen eine ideale Belastung dar, die nicht zu intensiv, aber auch nicht zu gering sei. Wer also etwas gegen Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht oder Durchblutungsprobleme unternehmen möchte, sei beim Golfen genau richtig aufgehoben, sagt Herwegen.
Der komplexe Bewegungsablauf sei zudem ideal, Koordination und geistige Beweglichkeit zu trainieren. Aber: «In erster Linie profitiert die Psyche», so der Sportmediziner. Die Konzentration, die jeder Schlag erfordert, rege die geistige Leistungsfähigkeit an. Da der Sportler dabei vollkommen abschalte, baue er zudem noch Stress ab.
An der Golfakademie der Universität Paderborn wurden mehrere Konzepte zum Thema Golf in der Prävention und Rehabilitation entwickelt. In Präventionskursen liegt der Schwerpunkt auf der Kräftigung und Beweglichmachung der Haltemuskulatur der Wirbelsäule. Denn regelmäßiges Training der Bauch- und Rückenmuskulatur durch gezielte Übungen stelle die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen dar, betont Herwegen.
Auch im Rehabilitationsbereich sei der Golfssport geeignet. So könne die Bewegung beim Golfen die Genesung etwa nach einem Schlaganfall oder einer Gelenkoperation unterstützen. Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn, Konzentration und Orientierungsfähigkeit werden geschult und Kontakte zu anderen Betroffenen und Sportlern vermittelt, teilt die DGSP mit. Zudem ist es ein großes Anliegen, dass die Teilnehmer wieder Freude an der Bewegung erleben und somit motiviert werden, den gesundheitsverträglichen und -fördernden Sport weiter auszuüben.
Herwegen empfiehlt neben einem regelmäßigen Training unter professioneller Anleitung ein konsequentes Auf- und Abwärmen zur Leistungsoptimierung und gleichzeitig Minimierung von Überlastungsschäden im Bereich von Wirbelsäule, Ellenbogen und Handgelenk. Zudem sollten Golfspieler daran denken, während des Golfspiels genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Daran hielten sich auch professionelle Spieler wie Tiger Woods.
Informationen: www.golfakademie-pb.de und holger.herwegen@t-online.de.
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Spannkraft ist gut; doch die schäbigen Golfplätze in nehmen an Hand falsches Ausmaß zu? Zerstören Flora und Fauna lassen CO² Anstieg verursachen, mitten in Ackerflächen bauen die ihre scheiß Golfplätze mehr und mehr, alleine dieser Schwachsinn in Bennighoven bei Mettmann und dazu auch noch in unmittelbarer weiteren nähe gleich nochmals 3 aufgestellt von je 500 Hektar mit zahlreicher Waldvernichtung Pfui, ja sagt mal ihr Oberbürgermeister habt ihr den Schuss nicht gehört. Euch geht es zu gut! Anzeige gegen die illegale Bebauungen laufen ja auch schon. Flossen da nicht evtl. Schmiergelder!!
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