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Von Sabrina Tippelt
Artikel vom 24.01.2010
Männer brauchen es schnell. Frauen wollen verwöhnt werden. Soviel ist mal klar. Aber ansonsten ist vor allem die weibliche Sexualität ein Buch mit sieben Siegeln. Und keiner will so richtig darüber sprechen.
Guter Sex will Weile haben. Nur wenn sich beide Partner regelmäßig und gezielt mehrere Stunden Zeit für Zärtlichkeit nähmen, ließe sich über die Jahre ein erfülltes Sexualleben gewährleisten, sagte der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch. «Die Männer haben nicht genug Verständnis für die Andersartigkeit der weiblichen Sexualität. Frauen brauchen mehr Zeit», sagte Sigusch.
Was genau Frauen für ein entspanntes Sexualleben brauchen, sei jedoch von der Wissenschaft noch nicht ausreichend erforscht: «Es ist absolut wichtig, dass sich die Forschung mit der weiblichen Sexualität beschäftigt. Und es ist zentral, dass das Frauen machen.» Männer könnten nicht die Leitlinien in der Frauenheilkunde ausrufen, sagte Sigusch. «Wie kann ein Mann einer Frau sagen, wie es ist, zu menstruieren oder ein Kind zu gebären?»
Die sexuellen Revolutionen des vergangenen Jahrhunderts hätten jedoch bereits erste positive Veränderungen bei den Frauen bewirkt. «Heute bestimmen die Frauen, was passiert und wie weit man geht. Sie sind aktiver.» Das wiederum schüchtere viele Männer ein. «Der moderne Mann ist oft gehemmt und scheu und würde intime Dinge gern im Geheimen abwickeln. Frauen wollen aber darüber reden.» Das erzeuge Druck bei den Männern, auch weil sie sich heute verstärkt für die Lust ihrer Partnerin verantwortlich fühlten.
«Das zentrale Problem in vielen Beziehungen ist nach wie vor mangelnde Kommunikation über Sexualität. Wir haben in Deutschland keine angemessene Sprache für das, was Tatsache ist», erklärte Sigusch. Auch würden viele Frauen heute noch immer nicht über ihren Körper Bescheid wissen, geschweige denn die Männer. Daher empfiehlt Sigusch einen Besuch beim Paartherapeuten. Auch weil moderne Paare vor neue Herausforderungen gestellt würden: «Die Menschen werden immer älter und Paare sind heute um Jahrzehnte länger zusammen. Sexuelles Verlangen lässt jedoch auch bei einem Liebespaar nach fünf bis acht Jahren nach.»
Diese längere Lebenserwartung werde sich in Zukunft in veränderten Partnerschaftsstrukturen niederschlagen: «Die Polyamorie, also das Zusammenleben mit mehreren Partnern gleichzeitig, wird zunehmen.»
mat/news.de/dpa
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Wenn eine Beziehung altert, find ich ist es sehr wichtig Abwechslung hineinzubekommen. Ist schwierig, aber wenn man es übt wird es immer besser. Es reicht oft mal romantische Musik zu spielen oder ein paar Kerzen anzuzünden. Auch ein kleines unanstädigen Wort zur rechten Zeit macht aus einer Standardnummer ein Erlebniss.
jetzt antwortenKommentar meldenWas die Männer als das " Tollste " bezeichnen ,dies ist nicht immer guter Sex. Ein Mensch wird älter und ein Mann auch .Es gibt was ,was auch sehr schön ist . Dies hat man aber nur bei dem Partner ,wo es funktieoniert .Im Alter kann ein Mann ganz anderst Mann sein ,als wie in jungen Jahren .Zärtlichkeiten ,na die kann man doch immer anwenden ,auch wenn man alt ist .Dies ist doch auch schön , oder ?
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