Sa., 26.05.12

Weihnachten 18.12.2009 Wer nimmt Oma?

Wer nimmt Oma? Weihnachten mit den Großeltern (Foto)
Die Großeltern dürfen an den Feiertagen nicht zur unliebsamen Rangierware werden. Bild: dpa

Weihnachten ist das Fest der Liebe und das Fest der Familie. Damit ist für viele jedoch auch Stress verbunden, da sich die Besuche der Verwandtschaft häufen und geklärt werden muss, wer bei wem feiert - und wer die Oma nimmt.

Weihnachten steht vor der Tür. Und damit auch die lieben Verwandten, die fest damit rechnen, zum Fest der Liebe nicht nur mit warmen Worten bedacht, sondern auch kulinarisch verwöhnt zu werden. Dass dies immer so war, muss aber nicht heißen, dass es so bleiben muss. Möchte man das Fest ausnahmsweise nur im kleinsten Familienkreise feiern, sollte man dies frühzeitig ansprechen.

«Man sollte nicht erst am 20. Dezember mit der Planung beginnen», sagt Matthias Kaller, Leiter der Familienberatungsstelle von Landkreis und Stadt Ansbach. Und vor allem sollte man mit den Geschwistern eine Regelung dafür finden, wo Oma und Opa feiern. Da ist Behutsamkeit gefragt.

«Es wäre ein Affront für die Oma, wenn es heißt: ‹Du feierst dieses Jahr bei Rudi und Rudi dann sagt: Ich weiß nichts davon, mir passt das eigentlich nicht›», warnt Kaller. So werde die Oma zur Rangiermasse. Um das zu vermeiden, sollten sich die Geschwister vorher verständigen. «Ich würde vorsichtig anfragen, ob jemand anderes Oma Weihnachten zu sich holt», rät der Diplom-Psychologe. Sätze wie «Jetzt seid ihr mal dran! Ihr könnt euch auch mal kümmern!» führten meist zu nichts.

Auch der Ablauf des Festes wird besser frühzeitig besprochen. Denn gerade betagtere Großeltern können möglicherweise ein langes Programm aus Gottesdienst, Krippenspiel, Spaziergang, Bescherung und Essen nicht mehr durchhalten. «Ich würde Vorschläge zur Gestaltung machen und nicht ein festes Schema vorgeben», sagt Kaller. Nur weil Oma da ist, müsse nicht alles umgeplant werden, aber ein bisschen Rücksicht sei durchaus angebracht.

Gab es also bei der Oma zu Weihnachten immer Gans, sollte sich die Familie überlegen, ob sie ihr diesen Wunsch nicht erfüllen kann. Dafür bleibt dann bei der Bescherung alles beim Alten. «Es ist gut, wenn jeder das Gefühl hat, dass auf seine Bedürfnisse ein Stück weit Rücksicht genommen wird.» Und schrauben alle ihre Ansprüche etwas herunter, werde das Fest entspannter.

car/nbr/news.de/dpa
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Opfer
  • Kommentar 1
  • 24.12.2009 16:55
 

Eine 35-jährige Britin fand über Facebook heraus, dass sich ihr Ehemann von ihr trennt. Ein 28-Jähriger beendete seine Ehe, nachdem er herausfand, dass seine Frau (trendy, auch sehr oft bei Frauen!!) eine Affäre mit einem anderen Mann im Internet hat, die sie nie getroffen hat. Keenan rechnet mit einem britischen Scheidungsrekord im kommenden Jahr. Der Hauptgrund soll allerdings die Wirtschaftskrise und die daraus abzuleitende finanzielle Belastung für die Ehe sein? http://www.telegraph.co.uk/technology/facebook/6857918/Facebook-fuelling-divorce-research-claims.html Opfer

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