«Der Drache ist vielleicht ganz nett»
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Ob reale oder fiktive Wesen, nachts fürchten sich Kinder am häufigsten. Beim Umgang mit solchen Ängsten sollten Eltern neben der verängstigenden Kreatur auch das Alter ihrer Sprösslinge berücksichtigen.
Grundlage dafür ist eine Studie an Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren. Darin ließen die Forscher der Universität von Kalifornien in Davis die 50 Teilnehmer eine Geschichte hören, in der ein Kind mit einem realen oder fiktiven Wesen, etwa einem Bären oder einem Geist, konfrontiert wurde. Anschließend sollten die kleinen Probanden die Angst des Kindes einschätzen und eine Lösung der Situation anbieten.
Unabhängig vom Alter unterschieden die Kinder zwischen echten und imaginären Kreaturen. Bei echten Wesen wie etwa dem Bären neigten sie zum Handeln. Die Jungs rieten geschlechtstypisch eher zum Kampf, während die Mädchen dem Wesen tendenziell aus dem Weg gehen wollten.
War die Kreatur aber fiktiv wie etwa ein Geist, so verstanden die Kinder, dass ihre Interpretation der Lage ihre Angst beeinflusst. Die jüngeren Kinder neigten eher zu der Auffassung, das Wesen könne ja durchaus nett sein. Die Älteren zweifelten dagegen, dass es das Ungeheuer wirklich geben könnte.
Die Forscher leiten daraus im Fachblatt Child Development den Tipp an Eltern ab, beim Umgang mit kindlichen Ängsten vor fiktiven Monstern wie einem Drachen das Alter zu berücksichtigen. Bei kleineren Kindern könne man das Objekt der Angst in ein positives Licht rücken, nach dem Motto: «Der Drache ist vielleicht ganz nett.» Ältere Kinder profitieren demnach eher davon, wenn man sie daran erinnert, dass es manche Gruselwesen schlicht nicht gibt.
Folgende Internet-Anbieter haben sich mit Albträumen bei Kindern beschäftigt und geben Tipps, wie man sie beseitigt.
sca/ham/news.de/ap
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