Von news.de-Redakteur Jens Kiffmeier
Sie zerren an Rudergeräten und hecheln auf Laufgeräten: Trotz Wirtschaftskrise investieren immer mehr Deutsche in ihre Gesundheit und rennen in die Kraftstudios. Falscher Fitnesswahn oder pure Notwendigkeit?
Für Tania Schneider ist die Sache klar. Es gehe nicht nur um das Aussehen. «Immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit, dass sie für ihren Körper aus gesundheitlichen Gründen etwas tun müssen», sagt die Sprecherin von Kieser Training – eine der drei führenden Fitnessketten in Deutschland. Statt wie früher auf dem Feld zu schuften und auf natürliche Weise die Muskeln zu straffen, sitzen die Arbeitnehmer heutzutage stundenlang im Bürosessel, werden verspannt, träge und krankheitsanfälliger. «Da fangen die Leute automatisch mit dem Gegensteuern an. Dazu braucht es gar keine Imagekampagne mehr», sagt Tania Schneider.
Inzwischen gehen laut einer Studie der Wirtschaftsberatung Deloitte 7,2 Prozent der Deutschen regelmäßig in Fitnessclubs. Allein 2008 verzeichnete die Branche einen Zuwachs von knapp acht Prozent. «Auch wenn das Geld knapper wird, wollen die Menschen anscheinend nicht auf Fitness verzichten», teilt Deloittesprecher Niels Gronau mit. Der Umsatz der Branche kann sich jedenfalls sehen lassen. In Deutschland wird er auf drei Milliarden Euro geschätzt – nur in Großbritannien, Italien und England wird im europäischen Vergleich mehr an den Geräten geschwitzt.
Die Notwendigkeit steht für Kieser-Sprecherin Tania Schneider außer Frage. Durch mangelnden Widerstand schwinde die Muskelkraft spätestens ab dem 25. Lebensjahr, bis zum Lebensende könne sie bis zu 40 Prozent abnehmen, warnt sie. Die Folge sei nicht nur Unbeweglichkeit und Trägheit, sondern auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterien oder Knochenkrankheiten. «Viele wissen gar nicht, dass die Muskeln nicht nur der Motor des Körpers sind, sondern auch das größte Stoffwechselorgan», erklärt Schneider.
In Panik muss aber deswegen niemand verfallen. «Mit einem regelmäßigen Training kann man die Abwärtsspirale stoppen», sagt Schneider. Dabei gehe es nicht darum, ohne Rücksicht auf Verluste die Muskeln aufzupumpen. «Das Training muss ausgewogen sein.» Die Sprecherin empfiehlt deshalb: ein bis zwei Übungseinheiten pro Wochen mit wohl dosierten Gewichtssteigerungen. «Gerade am Anfang sollte man nicht aus falschen Ehrgeiz zu viel Gewicht auflegen», rät Schneider und betont: «Auch die richtige Regeneration ist wichtig.»
Wer vor diesem Hintergrund seinem Körper etwas Gutes tun will, der sollte aber lieber nicht einfach nur ins nächste, bestgelegene Studio rennen. Denn schwarze Schafe hat auch diese Branche. So warnen Verbraucherschützer nicht nur vor langen Vertragszeiten und schlechten Kündigungsbedingungen. Kritiker bemängeln auch oftmals kontraproduktive Trainingsmethoden.
Bevor man sich also langfristig an ein Fitnessstudio bindet, sollte man einige Dinge unbedingt prüfen. Eine wichtige Frage kann sein, ob das Studio mehr Wert auf den Ausbau seines Wellnessbereiches legt oder auf die individuelle Betreuung mit Einführungskurs und eigenem Trainingsplan. Gute Studios bieten außerdem zusätzlich zu den Trainern auch eine Begleitung mit medizinischen und therapeutischen Fachleuten an. Denn sonst kann das knappe Geld auch falsch angelegt sein.
kat
mein fitnessprogramm beginnt mit einfachen chigong-uebungen auf dem belliswing, leichtes rebounding (bellicon.ag) und yoga. ausserdem zwischendurch MENTASTICS (TRAGER.DE). MEHR LEICHTIGKEIT BRINGT KEIN ANDERES KOERPERPROGRAMM. UND WENN DU MAL EINE GUTE SESSION DER TRAGER-METHODE ERHALTEN HAST, DANN WEISST DU WAS ICH MEINE. UND DAS KANN ANGENEHM SUECHTIG MACHEN. ALSO, WOZU MIT DEM AUTO INS FITNESSCENTER ODER IN DEN WALD ZUM MOUNTAINBIKING, STATT BESSER AUF DER TERRASSE ODER BEI GEOEFFNETEM FENSTER BELLISWINGEN, MENTASTICS.... DIE UMWELT DANKTS DIR! LEICHTE, FREIE GRUESSE HELMUT-HARALD.NET
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