Wenn die Scheide brennt
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Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Artikel vom 11.04.2009Frauen plaudern normalerweise über alles. Doch sobald es um Intimprobleme geht, verstummen sie. Vaginale Trockenheit ist solch ein Problem. Nicht nur Frauen in den Wechseljahren sind betroffen, auch junge Frauen klagen über eine trockene Scheide.
Vaginale Trockenheit ist weiter verbreitet als manche Frau vermutet. Jede Fünfte klagt über eine trockene Scheide, über Brennen, Jucken und schmerzhafte Risse, schätzt Dr. Cornelia Hösemann, Frauenärztin aus Großpösna bei Leipzig. Doch viele Patientinnen möchten nicht offen über dieses tabuisierte Thema sprechen. Die niedergelassene Gynäkologin weiß um den psychischen Leidensdruck, den vaginale Trockenheit auslösen kann: «Die betroffenen Frauen haben das Gefühl, dass sie keine vollwertige Sexualpartnerin mehr sind, auch wenn das unbegründet ist.»
Normalerweise ist die Scheidenhaut der Frau gut durchblutet und bildet bei sexueller Erregung eine klare Flüssigkeit, die das Eindringen des Penis erleichtert. Bleibt die Lubrikation aus, wie die schleimige Gleitflüssigkeit in der Fachsprache genannt wird, wird die sensible Schleimhaut der Scheide durch die reibenden Bewegungen des Penis wund gerieben und schutzlos. «Die Haut wird dünner und zunehmend empfindlicher, sie sieht rissig, fast pergamentförmig aus», erklärt Hösemann. Die Folge: Durch alle möglichen Keime kann es zu Infektionen und Entzündungen der wehrlosen Schleimhaut kommen. Dass dabei die Lust auf Sex vergeht, ist klar.
Meist klagen Frauen in den Wechseljahren über Scheidentrockenheit. Grund dafür ist der absinkende Östrogenspiegel. Sinkt nämlich die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons, wird auch die Scheidenwand nicht mehr so gut befeuchtet. Zudem wird dort weniger Milchsäure[/tt] produziert, wodurch der natürliche, saure [tt=Der pH-Wert der Scheide liegt normalerweise etwa zwischen 3,8 und 4,5. Ist dieser Wert erhöht, kann dieses ein Hinweis für eine bakterielle Scheideninfektion sein. ]pH-Wert ansteigt und die Vaginalflora nun nicht mehr ausreichend vor Infekten geschützt ist.
Doch vaginale Trockenheit kann auch bei jüngeren Frauen auftreten – etwa nach Operationen an Gebärmutter oder Eierstöcken. Hormonschwankungen durch Schwangerschaft, Stillzeit oder Pille - sofern es sich um GestagenGestagene sind weibliche Geschlechtshormone. -Produkte handelt - sind ebenfalls häufige Ursachen für eine trockene Scheide. Auch Alkohol, Nikotin oder Medikamente können die Scheidenschleimhaut austrocknen. Neben körperlichen Erkrankungen wie Bluthochdruck, AdipositasAls Fettleibigkeit (Adipositas) wird eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper bezeichnet. Sie entsteht, wenn die Energiezufuhr - vor allem durch fettreiche Ernährung - den Energieverbrauch übersteigt. Fettleibigkeit führt zu Folgeerkrankungen und einer kürzeren Lebenserwartung. und Diabetes beeinflussen auch psychische Faktoren wie Stress, Nervosität und Beziehungsprobleme den Feuchtigkeitshaushalt und pH-Wert der Vagina ungünstig.
«Zu häufiger Tamponwechsel, vor allem am Ende der Monatsblutung, und das Tragen von Slipeinlagen mit Kunststofffolien können ebenfalls Ursachen sein», sagt Hösemann. Auch übertriebene Hygiene könne das natürliche Gleichgewicht in der Scheide empfindlich durcheinander bringen. Die Fachfrau rät dazu, parfümierte Seifen oder Intimsprays zu vermeiden und pH-neutrale Produkte zu verwenden.
Die Beschwerden werden von Frau zu Frau unterschiedlich empfunden. «Manche klagen über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, obwohl der Befund normal ist», sagt Hösemann. Diesen Patientinnen empfiehlt sie, Babyöl oder ein Gleitgel aus der Apotheke auf die Scheide aufzutragen. «Man sollte jedoch auf wasserlösliche Präparate zurückgreifen, damit sie – falls Kondome verwendet werden – nicht deren Sicherheit beeinträchtigen», so die Ärztin.
Andere Frauen werden geplagt von Brennen und Jucken im Schritt, wagen aber nicht, das Problem anzusprechen. Hösemann klärt dann zunächst, ob psychische oder körperliche Ursachen zugrunde liegen, und bespricht mit der Patientin, welche Behandlung für sie infrage kommt. «Bisher werden Beschwerden, die auf Östrogenmangel zurückzuführen sind, mit hormonhaltigen Vaginalcremes oder Zäpfchen behandelt», erklärt die Frauenärztin.
Inzwischen seien aber auch hormonfreie Produkte im Handel, die das entgleiste Scheidenmilieu wieder ins Lot bringen und die für Frauen empfohlen wird, die zum Beispiel wegen Krebserkrankungen oder Thromboseneigung keine Hormone oder hormonhaltige Cremes anwenden dürfen. Doch ganz gleich, ober hormonhaltig oder -frei, wichtig sei, dass die Frauen das Problem ansprechen, sagt Hösemann. «Die Betroffenen sollten keine Scham empfinden.»
jek
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Da gibt es mittlerweile ein Super Präparat mit Hyaluron Säure, Aloe Vera, Ringelblume, Tigergras und Teebaumöl. Es handelt sich hier um Scheidenzäpfchen die ganz einfach und sauber einzuführen sind. Ist eine tolle Sache, hab ich auch selber schon angewendet. Name des Produkts ist VULNIPHAN und kann man sich in der Apotheke kaufen
jetzt antwortenKommentar meldenja, aber was hat das mit brennenden scheiden zu tun? da, da oben, der bericht, um den es eigentlich geht...?
jetzt antwortenKommentar meldenIn der DDR-Zeit haben wir alle Kampf-Jet Typen der UDSSR mit allen Widrigkeiten über uns ergehen lassen müssen. Kerosinabgase, das Getöse der Strahltriebwerke und die enorme Belastung bei Überschallflügen haben uns sehr zu schaffen gemacht.Hinzu kamen die Panzer und Artillerieübungen auf den Übungsplätzen zwischen Neustrelitz und Waren. Dort liegen noch Heute Blindgänger, die nicht geborgen wurden. Lassen Sie uns endlich in Ruhe mit dieser kriegslüsternen und Unruhe stiftenden Kraftmeierei!Nutzen Sie die unsinnig verwendeten Gelder lieber für die Bekämpfung von Hunger und Armut und fördern Sie im eigenen Land die Bildung unserer Menschen sowie die Kultur. In MV herrscht die größte Arbeitslosigkeit der Bundesrepublik. Zerstören Sie mit Ihrem Vorhaben "Bombodrom" nicht noch mehr Arbeitsplätze in unserer Region.
jetzt antwortenKommentar meldenPressemitteilung 11.04.2009 – Petra Pau Bombodrom: Flotter SPD-Dreier wenig hilfreich SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier will die „Bombodrom“-Pläne aufgeben. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und deren Berlin-Beauftrage: Erst war Rudolf Scharping (SPD) gegen das „Bombodrom“. Dann wurde er Minister. Auch Peter Struck war vor der Wahl dagegen. Dann ereilte ihn dasselbe Schicksal. Nun will Frank-Walter Steinmeier (SPD) plötzlich kein „Bombodrom“ mehr. Willkommen im Klub? Mit Speck fängt man Mäuse, Friedensbewegte indes nur mit Fakten und Verlässlichkeit. Ein flotter SPD-Dreier ist da wenig hilfreich.
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