Umdenken statt immer mehr Heime
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Deshalb müsse eine Änderung in der Struktur der Pflege stattfinden. Durch ambulante Pflege, Therapiemöglichkeiten, Prävention und andere Maßnahmen müsse erreicht werden, dass Menschen, die nur leicht pflegebedürftig seien, so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause bleiben können.
Verschiedene Studien hätten nicht nur statistisch gezeigt, dass dann die bisher vorhandenen Betten in Alten- und Pflegeheimen dem demografischen Wandel gewachsen wären, auch würde dies einen enormen Anstieg in Lebensqualität, Autonomie und Würde der Hochbetagten bedeuten und sich somit positiv auf deren Gesundheit auswirken.
Bleibe aber der Umgang mit älteren Menschen gleich und verharre man in der derzeitigen Strategie, wann und unter welchen Umständen Pflegebedürftige in Heimen untergebracht werden, dann müsse man mit einem Anstieg des Bedarfs an Pflegebetten bis 2030 um etwa 90 Prozent rechnen, warnte Bayer-Oglesby. Eine Entschärfung der Situation sehe sie ganz deutlich darin, die ambulante Pflege im eigenen Zuhause zu fördern und auszubauen.
Um aber Strukturen und Netzwerke wirksam und sinnvoll aufbauen zu können, müsse ermittelt werden, welcher Pflegebedarf tatsächlich vorhanden sei und welche Pflegemethoden von den Pflegebedürftigen der verschiedenen Pflegestufen angenommen würden und Wirkung zeigten. Auch versucht die Forschung zu klären, durch welche Faktoren Pflegebedürftigkeit abgeschwächt werden kann.
Unter den Ansätzen sind auch verschiedene Präventionsstrategien. So plane man etwa eine stärkere Vernetzung mit den Ernährungswissenschaften. Schließlich könnten durch die richtige Ernährung verschiedensten Krankheiten und damit der Pflegebedürftigkeit vorgebeugt werden.
Kongressgastgeber Professor Johann Behrens gab zudem hinsichtlich der Strategieentwicklung zu bedenken, dass die Frage, ob jemand pflegebedürftig sei, sich nicht zwangsläufig über den Faktor, ob er gesund oder krank ist, entscheide. Auch Wellness, Fitness und Sicherheitsgefühl würden eine Rolle spielen. Behrens ermahnte: «Wir pflegen und waschen uns ja auch nicht nur dann, wenn wir krank sind oder um einer Krankheit vorzubeugen.»
jek
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Was ich heute gesehen habe im Bus , na dies wollte ich erst nicht glauben . Ein Mann 102 Jahre alt ,hier in der Südstadt , geistig sehr rege und er stieg aus und lief ohne Stock . Sein Gesicht sah zwar alt aus , aber 102 Jahre so sah er nicht aus . Na , ich habe gestaunt .
jetzt antwortenKommentar meldenDie gegenwärtige Entwicklung zeigt, dass die zusätzliche Lebenserwartung vor allem mehr gesunde Jahre bringt. Dass wir älter werden, als frühere Generationen - dass wir also Lebenszeit gewinnen - ist doch sehr positiv. Dass pflegebedürftige Menschen jeden Alters mit Würde behandelt werden, dafür muss die Gesundheitspolitik die Rahmenbedingungen schaffen. Ich möchte es einmal so formulieren: Die Würde des Menschen wird nicht am Hindukusch, sondern am Bett Chronischkranker und Sterbender verteidigt.
jetzt antwortenKommentar meldenNa , solange ich kann möchte ich in meiner Wohnung und Umgebung bleiben . Aber zur Last möchte ich keinen fallen .Erst wenn es gar nicht mehr geht , dann gehe ich in ein Altersheim .Ein Glück , daß wir eventuell älter werden können . Na was meinen Sie wie mich dies freut . Ich ärgere da doch die Rentenkasse .Vielleicht gibt es dann mehr häusliche Pflegstationen , dies würde ich begrüßen .Altersheim wirklich nur zum Schluß , wenn garnichts mehr geht .
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