Fischesser sind schlauer
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Teenager-Jungen entwickeln sich intellektuell besser als ihre Altersgenossen, wenn sie mindestens einmal pro Woche Fisch essen. Das haben Wissenschaftler der schwedischen Universität in Göteborg herausgefunden.
Jungen, die einmal pro Woche Fisch verzehrten, hatten um sechs Prozent erhöhte verbale und andere intellektuelle Fähigkeiten, berichtet die Zeitschrift für Kindergesundheit Acta Paediatrica über die Ergebnisse der Studie. Wenn es jeweils zweimal oder noch häufiger Fisch zu essen gegeben hatte, habe der Abstand mit elf Prozent sogar fast das Doppelte betragen.
Die Wissenschaftler unter Leitung von Kjell Torén hatten männliche Jugendliche im Alter von 15 Jahren untersucht und dann erneut als Wehrpflichtige mit 18 Jahren. 58 Prozent von ihnen bekamen einmal pro Woche und 20 Prozent mehr als einmal wöchentlich Fisch zu essen. Nach Angaben von Torén, ist die Intelligenz fördernde Funktion von Fisch in dieser Phase des Wachstumsprozesses hiermit zum ersten Mal bei einer umfassenden Reihenuntersuchung nachgewiesen. Die Forscher fanden den Zusammenhang von Intelligenz und Fisch unabhängig vom Bildungsgrad der Eltern.
Es sei nach wie vor aber nicht genau klar, in welcher Weise die kognitive Entwicklung durch den Fischverzehr gefördert werde. Fisch enthalte beispielsweise Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die sich während der Fötus-Entwicklung im Gehirn anreicherten.
car
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Viele Gewässer, insbesondere die Meere sind überfischt. Viele Arten sind wegen zu hoher Fangquoten und umweltzerstörender Fangtechniken nahezu ausgerottet. Aquafarmen sind keine Alternative, da sie im höchsten Maße umweltgefährdend und tierquälerisch sind. Weltweit werden so ca. 16 Mio. Tonnen Fisch gezüchet. Meist wird nur eine einzige Art in Monokultur mit umfangreicher Technik und Chemikalien auf engstem Raum herangezogen. Kraftfuttercocktails sollen die Fische schnellstmöglich verkaufsreif wachsen lassen.
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