Die Angst vor Freitag, dem 13.
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Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Artikel vom 13.02.2009
Heute blüht wieder der Aberglaube, erleben Pleiten, Pech und Pannen eine Hochzeit. Das glauben erstaunlich viele - vor allem jene, die an Paraskavedekatriaphobie leiden, der krankhaften Angst vor Freitag, dem Dreizehnten.
Gehören Sie auch zu den Menschen, die heute am liebsten im Bett bleiben würden? Oder zu denen, die sich zwar aus dem Bett trauen, aber nur mit einem bestimmten Bein zuerst? Die sich davor fürchten, dass ihnen eine harmlose schwarze Katze von links über den Weg läuft? Die gestern noch völlig normal waren und heute echte Panikzustände bekommen, weil sie auf dem Kalender die Kombination aus 13 und Freitag entdecken?
Freitag, der 13., ist für viele Menschen gleichbedeutend mit Pech und Unglück. Rund ein Viertel aller Deutschen glaubt laut Umfragen, dass dieser Tag ein Unglückstag ist. Bei manchen sitzt die Angst so tief, dass Psychologen von einer Phobie sprechen. Von der Paraskavedekatriaphobie. Mit dem Zungenbrecher bezeichnen Fachleute die krankhafte Angst vor Freitag, dem Dreizehnten.
Für die Betroffenen hat das oft schlimme Konsequenzen: «Manche trauen sich nicht einmal aus dem Haus», wird der Greifswalder Psychologieprofessor Alfons Hamm in einem Interview mit der netzeitung zitiert. Oft seien nicht mal schlechte Erfahrungen an einem Freitag, dem 13., für die Zwangserkrankung verantwortlich. Die Patienten steigern sich vielmehr in eine Art magisches Denken, im Volksmund auch Aberglauben genannt, und befürchten eine Konsequenz, wenn sie etwas Bestimmtes nicht tun.
Behandlungsbedürftig wird die Erkrankung, wenn die Angst quälend wird und die Patienten nicht mehr im Alltag zurechtkommen. Mit einer Verhaltenstherapie versuchen Psychologen ihnen dann die Furcht zu nehmen.
Dabei gibt es keinen statistischen Grund für diese Angst. So gibt es erwiesenermaßen an dem vermeintlichen Unglückstag nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen. Fest steht nur, dass die Furcht vor der Kombination aus Freitag und 13 nach dem Zweiten Weltkrieg aus Amerika importiert wurde. Davor wurden der Wochentag und die Zahl unabhängig voneinander als Pech oder Glück bringend betrachtet.
Die Zahl 13 überschreitet in der Mathematik das geschlossene Zwölfersystem. Sie ist als Primzahl nur durch eins und sich selbst teilbar. Mit der Zahl 13 werden zudem negative Vorstellungen assoziiert, denn sie folgt auf die 12, und diese steht für Ordnung: Es gibt zwölf Monate, zwölf Stunden pro Tag und Nacht und zwölf Tierkreiszeichen.
Die 13 steht demzufolge für Unordnung - und Unglück. So zum Beispiel in der Bibel: Beim letzten Abendmahl war dei 13. Person der Verräter Judas. Christus wurde an einem Freitag gekreuzigt. Und lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das «Dutzend des Teufels». Nicht überall ist die Zahl aber ein Symbol für Unglück. In der jüdischen Tradition ist die 13 eine Glückszahl und ein Symbol Gottes, weil sie über der 12 steht. Bei den Japanern gilt die 13 ebenfalls als Glückszahl.
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Schüchternheit ist kein Makel. Betroffene können mit ihr im Einklang leben, wenn sie die Vorteile des Schüchternseins mehr ...
... Freitag, der 13.? ICH liebe Freitag, die 13ten! Eignet sich dieses Datum doch ganz besonders,"schlechte" Nachrichten zu verschicken - lol Vielleicht eine Kündigung,eine Dienstaufsichtsbeschwerde,einen Mahnbescheid oder eie Klageerhebung gegen die Behörde oder einen besonders verhassten Mitmenschen.Besonders Hartz-IV-Bezieher könnten ihren Sachbearbeitern damit eine Freude machen - und Widersprüche oder Rechtsschutzanträge beim Sozialgericht datieren. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt - und wenn man dann auch noch gewinnt,kann der Freitag, der 13.auch direkt eine Glückszahl sein!
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