Die Wundermittel der drei Weisen
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Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Artikel vom 06.01.2009
Was die drei Weisen aus dem Morgenland - Caspar, Melchior und Balthasar - dem neugeborenen Jesus mitbrachten, ist immer noch kostbar – vor allem aus medizinischer Sicht. News.de erklärt, welchen Nutzen Gold, Weihrauch und Myrrhe für die Gesundheit haben.
In der Weihnachtsgeschichte tragen die Weisen aus dem Morgenland, denen am heutigen Tag der Heiligen Drei Könige gedacht wird, Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke bei sich. Die kostbaren Präsente wurden in späteren Zeiten als wertvolle Heilmittel angesehen, und trotz der Verbreitung der modernen Medizin sind die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Stoffe nicht in Vergessenheit geraten.
So ist Gold eines der ältesten Medikamente in der Geschichte der Menschheit. Schon vor 2000 Jahren galt Alchimisten das «Metall des Lichts» (Aurum metallicum) als Allheilmittel. Wunderheiler, Scharlatane und Ärzte verwenden den Stoff seit Jahrtausenden und auch heute noch in der Zahnheilkunde, in der Rheumatherapie und vor allem in der Homöopathie etwa bei Depressionen, Angstzuständen und Erschöpfung.
Zur Selbstmedikation wird das «Danziger Goldwasser» - eine alte Rezeptur bestehend aus verschiedenen Gewürzen, Zucker, Alkohol und einer Spur von Blattgold - zur Stimmungsaufhellung an trüben Wintertagen empfohlen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Gold auch bei der Geschlechtskrankheit Syphilis und Tuberkulose verordnet.
Seit den 1920er Jahren werden Goldverbindungen als Basistherapie bei rheumatischen Erkrankungen verabreicht; das Edelmetall, das Patienten als Lösung gespritzt wird, verzögert die Gelenkzerstörung und lindert Gelenkschmerzen. Die Goldtherapie erfordert jedoch eine intensive ärztliche Überwachung, weil Nebenwirkungen wie allergische Hautreaktionen, Entzündungen der Mundschleimhaut, Blutbildveränderungen und Leberschäden bei den Patienten auftreten können. Außerdem zeigt sich der therapeutische Effekt erst nach Monaten.
Warum das mystische Metall tatsächlich heilen kann, haben Wissenschaftler erst kürzlich zweifelsfrei erklären können: In winzigen Dosen hat Gold einen regulierenden Einfluss auf das menschliche Immunsystem. Zu diesem Ergebnis kamen schwedische und amerikanische Forscher. Danach verhindern Goldsalze, dass aus dem Zellkern von Immunzellen ein Protein austritt, das Entzündungsreaktionen auslöst.
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Hat mich sehr bereichert im Wissen . Für mich höchst interesant -
jetzt antwortenKommentar meldenEcht Interessant!
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