Blutwert verrät Risiko
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Mit einer einfachen Blutuntersuchung sollen Ärzte künftig ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erkennen. Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam und Ärzte der Universität Tübingen identifizierten einen sogenannten Biomarker.
Bei dem Biomarker handele es sich um das Eiweißmolekül Fetuin-A, das in der Leber gebildet und ans Blut abgegeben werde, teilte das Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) heute mit. Die Forscher wiesen erstmals nach, dass hohe Blutwerte des Biomarkers mit einem drei- bis vierfach höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden sind.
Ausgangspunkt waren Forschungsergebnisse, wonach erhöhte Fetuin-A- Werte im Blut mit einer verminderten Insulinempfindlichkeit einhergehen und auf eine verstärkte Fetteinlagerung in der Leber hinweisen, erklärte Hans-Ulrich Häring, Direktor am Universitätsklinikum Tübingen. Mit Hilfe der Potsdamer Langzeitstudie EPIC mit 27.000 Teilnehmern seien Zusammenhänge von Fetuin-A-Werten und bestimmten Erkrankungen untersucht worden, ergänzte Cornelia Weikert, Epidemiologin am DIfE.
Erst vor kurzem hatte das Team aus Ärzten und Epidemiologen gezeigt, dass Fetuin-A ein unabhängiger Risikomarker für den Typ-2- Diabetes ist. Nun gelang der Nachweis, dass Fetuin-A unabhängig von bekannten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, Übergewicht auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweist. Unabhängig von diesen bekannten Faktoren hatten Menschen mit einem sehr hohen Fetuin-A-Blutwert im Vergleich zu solchen mit einem niedrigen Wert ein 3,3-fach erhöhtes Herzinfarkt- beziehungsweise ein 3,8-fach erhöhtes Schlaganfallrisiko.
«Unsere Ergebnisse deuten an, dass der Leberstoffwechsel und dabei vor allem die Fettleber für die Entstehung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt», sagte der Tübinger Ernährungsmediziner Andreas Fritsche. Eine Fettleber sei aber bislang nur mit einer teuren Kernspin-Untersuchung oder mit einem operativen Eingriff nachzuweisen. Besonders wertvoll sei die Unabhängigkeit des Fetuin-A von anderen bekannten Indikatoren. «So kann auch eine schlanke, junge Nichtraucherin mit hohem Fetuin-A-Wert ein erhöhtes Risiko haben.
«Die Entstehung einer Fettleber kann auch genetisch bedingt sein», sagte Fritsche. «Sie kann aber auch Folge der Lebensführung sein.» Die Anteile schätze er auf 50 zu 50. Dagegen helfe Bewegung.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2007 in Deutschland 358.683 Menschen an Krankheiten des Herzkreislaufsystems. Sie sind nach wie vor die häufigste Todesursache von Erwachsenen.
car
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Nix deutsch? Oder muss man selbst raten, was ein Schitkröse-Arzt sein soll?
jetzt antwortenKommentar meldenich war beim Arzt der Arzt er hat gesagt da ich hohe Blutwerte habe. Der hat mich beim schiltkröse Arzt geschikt und der arzt hat meinem hals kontroliert sagte alles ist ordnung aber trozden hat mir tabletten geschrieben soll ich die tabletten neme oder nicht das weiss ich nicht können sie mir helfen
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