Von Geräuschprinzessinnen und Papierfaltern
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In einem anderen Fall hatte eine Sitzung eher klebrige Folgen: Der Mann aus dem mittelenglischen Dudley suchte eine öffentliche Toilette auf, die Unbekannte zuvor mit Sekundenkleber bepinselt hatten. Peinlich für ihn: Weder Feuerwehr noch Rettungskräften war es möglich, die recht innige Verbindung der Edelstahltoilette mit dem Hintern des Probanden zu lösen. Deshalb brachte man das Objekt mit dem daran klebenden Opfer ins Krankenhaus. Ärzten gelang es schließlich mit speziellen Lösemitteln die Sitzung des Mannes zu beenden.
Woanders gibt es Sanitäranlagen, aber nicht jeder darf sie benutzen. So ist es Frauen in vielen islamischen Ländern untersagt, auf öffentliche Toiletten zu gehen. Sie müssen ihre Notdurft zu Hause verrichten.
Auch die Japanerinnen würden vermutlich die Toilette am liebsten nur zu Hause aufsuchen – wegen der peinlichen Geräusche, die bei einer Sitzung schon einmal passieren können und die man auf öffentlichen Toiletten in dünnwandigen Wohnblocks gut hören kann. Um dies zu verhindern, haben die Japanerinnen eine seltsame Marotte entwickelt: Sie drücken beim Klogang einfach ständig die Spülung, um die Fürze zu übertönen.
Aber da dies sehr anstrengend und mit Verrenkungen verbunden ist, brachte ein Toilettenfabrikant die Lösung auf den Markt: ein kleines Gerät, das auf Knopfdruck das Geräusch einer rauschenden Spülung von sich gibt. Der überaus passende Name des Modells: Geräuschprinzessin.