Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Jeder hat seine Gesundheit selbst in der Hand – mit einem gesunden Lebensstil und regelmäßigen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen. News.de hat einen Fahrplan aller kostenlosen Untersuchungen zusammengestellt.
Für die Frau:
Brust- und Gebärmutterhalskrebs: Die Krankenkassen zahlen Frauen ab 20 Jahren eine Unterleibs-Krebsvorsorge beim Gynäkologen pro Jahr und ab 30 Jahren ein jährliche Brustuntersuchung. Der Frauenarzt schaut nach, ob das Gewebe an der Schleimhaut von Muttermund und Gebärmutterhals auffällig verändert ist. Er nimmt dazu einen Abstrich von der Schleimhaut.
Außerdem tastet er den Bauch ab, um die Eierstöcke zu untersuchen, und prüft mittels einer Urinprobe, ob Chlamydien-Bakterien vorliegen, die beim Sex übertragen werden und zu Unfruchtbarkeit führen können. Schließlich kontrolliert er die Brust auf Unregelmäßigkeiten, Schwellungen oder Rötungen und tatest die Brüste und die Lymphknoten in der Achselhöhle ab, um Knötchen aufzuspüren.
Frauen zwischen 50 und 69 sollten zudem das MammographieMammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. -Screening nutzen, das für sie alle zwei Jahre kostenlos ist. Dabei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust. Ziel ist es, Tumore frühzeitig zu entdecken.
Für den Mann:
Prostatakrebs: Männer ab 45 sollten jährlich zu einer kostenlosen Prostata-Untersuchung. Im Alter vergrößert sich die Prostata, und das sollte man unbedingt im Auge behalten. Der Urologe nimmt dabei eine gründliche Untersuchung des äußeren Genitals vor und untersucht Enddarm und Prostata mit dem Finger. Auch der Stuhlgang wird untersucht – dies ist allerdings nur für Männer ab 50 kostenlos.
Für Mann und Frau:
Hautkrebs: Seit dem 1. Juli 2008 ist die jährliche Untersuchung beim Dermatologen oder Hausarzt (der eine Zulassung für diese Untersuchung erworben hat) für Frauen und Männer ab 35 kostenfrei. Er sucht die Haut am ganzen Körper nach auffälligen Muttermalen und sonstigen Veränderungen ab.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutzuckerspiegel, Nierenerkrankungen:
Ein Herz-Kreislauf-Check sollte ab 35 alle zwei Jahre vorgenommen werden, bei Risiko-Patienten wie Raucher, Übergewichtige und Diabetiker jährlich. Der Arzt (Allgemeinmediziner oder Internist) hört Herz und Lunge ab und misst den Blutdruck. Er nimmt Blut ab und lässt daran Blutzucker- und Cholesterinwerte ermitteln. Auch der Urin wird untersucht – nach dem Vorhandensein von Eiweiß, Glukose, Nitrit sowie roten und weißen Blutkörperchen. Diese können auch Nierenprobleme oder Infektionen hindeuten.
Darmkrebs: Frauen und Männern ab 50 wird zur Früherkennung von Darmkrebs ein Stuhltest empfohlen, der einmal im Jahr und ab 55 alle zwei Jahre kostenlos ist. Dabei wird der Stuhlgang auf verstecktes Blut kontrolliert. Denn Darmpolypen (gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut) und Tumore sondern oft Blut ab, das mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist.
Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist für Frauen und Männer ab 55 (als Alternative zum Stuhltest) zwei Mal im Abstand von zehn Jahren kostenlos. Dazu sollte ein Magen-Darm-Spezialist (Gastroenterologe) aufgesucht werden, der ein schlauchartiges Gerät (ein biegsames Endoskop) durch den After in den Darm einführt und den kompletten Dick- und Mastdarm spiegelt, das heißt, auf Schleimhautveränderungen absucht.
Neben der klassischen Koloskopie gibt es eine schonende Alternative: die virtuelle Koloskopie, die ohne das Einbringen von Instrumenten in den Darm auskommt. Per Computer- oder Magnetresonanztomographie können von außen Schnittaufnahmen des Darms angefertigt werden, die ein Rechner in dreidimensionale Bilder umwandelt. Für die Kosten in Höhe von rund 800 Euro müssen die Versicherten allerdings selbst aufkommen.
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Wenn man wie Dr. Hamer genau erklärt weiss, woher der Brustkrebs kommt braucht es überhaupt keine Früherkennung. Die tödliche Brustkrebsfälle entstehen lediglich durch die medizinische Behandlung. Der Schock der Diagnose sowie die chemo und die bestrahlung sind verantwortlich für die vielen Todesfälle bei Brustkrebs!!!
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