So bleiben die Zähne gesund
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Zähne malmen sich täglich durch harte Brocken wie Körnermüslis, Karottenschnitze und Karamellbonbons. Damit einem diese Genüsse bis ins hohe Alter vergönnt bleiben, muss man sein Gebiss regelmäßig pflegen. Dabei kommt es auf die passenden Hilfsmittel und auf die richtige Putztechnik an.
Die Regel «Nach dem Essen: Zähne putzen nicht vergessen!» gilt heute als veraltet. «Die Beläge auf den Zähnen bilden sich nicht nur im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme. Die Bakterien sind im Mundraum vorhanden, und im Laufe des Tages bilden sie Beläge an den Zähnen», sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer in Berlin. Erst nach einer Ruhezeit von 24 Stunden fingen diese Beläge an, Säuren zu produzieren, welche die Zähne schädigten und Karies erzeugten. «Entscheidend ist daher, dass man sich zwei Mal täglich die Zähne gründlich putzt und ein Mal täglich die Zahnzwischenräume reinigt. Ob man das morgens, abends oder mitten in der Nacht tut, ist fast egal», sagt Oesterreich.
Auch die kreisförmigen Putzbewegungen, die viele noch im Kindergarten fleißig geübt haben, werden heute von Zahnärzten nicht mehr propagiert. «Die ideale Putzbewegung verläuft vertikal von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch in Richtung Zahn», sagt Matthias Lehr vom Verein für Zahnhygiene in Darmstadt. Dazu setze man die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel an der Stelle an, an der das Zahnfleisch den Zahn überlappt, führe mit den Borsten eine leicht rüttelnde Bewegung durch und wische den Zahn dann nach unten aus.
«Durch das Rütteln werden Bakterien und Speisereste, die sich an der Zahnfleischschwelle gesammelt haben, gelöst und lassen sich leichter aussäubern», sagt der Zahnarzt. Die alte Kreismethode hingegen führe dazu, dass Bakterien vom Zahn immer wieder in die Zahnfleischtaschen geschoben würden, wo sie Entzündungen verursachen könnten. «Auf den Kauflächen putzt man mit der Bürste einfach hin und her, hier ist die Richtung nicht entscheidend.»
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