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Gestresst? Dann hilft nur eins: Entspannen. Der gute Rat ist aber leichter daher gesagt als getan. Denn mit dem Loslassen klappt es meist nicht auf Knopfdruck. Damit die Gedanken auch mal rasten und nicht nur rasen, gibt news.de Tipps für jeden Stresstyp.
Manchen Menschen fällt es regelrecht schwer stillzuhalten, so sehr stehen sie unter Strom. Nicht selten gibt es jedoch einen handfesten Grund, warum der Stress trotz eifriger Versuche nicht von uns lässt: Verschiedene Menschen brauchen ganz unterschiedliche Methoden, um sich zu entspannen, erklärt Diplompsychologin Petra Bannier aus Berlin.
Wer etwa beim Aufbau eines Schranks sofort den Akkuschrauber zückt und unerschrocken die Bedienungsanleitung studiert, ist tendenziell ein handlungsorientierter und vernunftbeseelter Wesenstyp. Solchen Menschen empfiehlt Bannier die progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson.
Die Methode setzt auf klare Handlungsanweisungen: «Rechtes Bein anspannen und entspannen, zwanzig Mal im Wechsel», heißt es da etwa. Verschiedene Körperpartien werden bewusst gefestigt und danach losgelassen. Mit jeder bewussten Entspannung lösen sich nicht nur die Muskeln, der Stress schwindet ebenfalls. «Das wirkt schon beim ersten Mal», ist Bannier überzeugt.
«Die Technik kann man sehr schnell lernen. Progressive Muskelentspannung erfordert kein spezielles Training», ermuntert sie. In ihren Stressbewältigungsseminaren empfiehlt die Psychologin die Methode sogar Managern - auch für zwischendurch im hektischen Tagesgeschäft. Zumal es Anleitungen auf CD gibt, die man auch im Büro abspielen kann.
Emotionalen Zeitgenossen mag die progressive Muskelentspannung allzu mechanisch erscheinen. Nicht der Kopf regiert ihren Alltag, sondern der Bauch. Bannier rät solch gefühlvollen Menschen bei Stress zu Geschenken an sich selbst. Das kann eine Ganzkörpermassage, ein Urlaub oder ein Besuch in der Oper sein, je nach persönlicher Vorliebe. «Stress verschwindet, wenn der Gefühlshaushalt in Balance kommt», so Bannier.
Daneben eignen sich Entspannungsmethoden, die die Wahrnehmung des eigenen Befindens einbeziehen. Die Feldenkrais-Methode gehört etwa dazu. Gewohnte Bewegungsmuster, etwa die Art und Weise, einen Arm zu heben, werden bei dieser Technik bewusst wahrgenommen und durch gezielte Variation erweitert. Dahinter steht die Vorstellung, dass die gesamte Persönlichkeit einschließlich des Denkens, Fühlens und Handelns in der Körpersprache zum Ausdruck kommt. Beim Durchbrechen verinnerlichter Bewegungsmuster wird Stress abgebaut.
Für spirituelle und philosophische Naturen wirke dagegen eine Meditation wahre Wunder, sagt Bannier. Der Geist wird gesammelt, indem Bewusstseinszustände mit Umschreibungen wie «Stille», «Eins-Sein» und im «Hier-und-Jetzt-Sein» angesprochen werden. Was Vernunftorientierten zu vage erscheinen mag und Gefühlsbetonten zu abstrakt, verlangsamt bei spirituellen Menschen binnen Minuten den Puls und die Atmung. Alleine mit der Kraft ihrer Gedanken können sie abschalten. Körperübungen und Gefühlswogen brauchen sie dafür nicht.
kat/ham/news.de/ddp
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ALLES BLÖDSINN !! Wir sollten es bei Stress so handhaben wie die Bonobos. Eine Möglichkeit für einen Quicki ergibt sich immer irgendwo...und selbst wenn es auf der Firmentoilette ist. Sex entspannt.
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