Das war selbst dem Zoll am Münchner Flughafen neu: Eine 20-Jährige verstaute 500 Gramm Kokain in ihrem Haar. Sie hatte eine Perücke zu einer aufwendigen Flechtfrisur drappiert und hoffte, damit durchzukommen. Doch ihre Nervosität machte ihren einen Strich durch die Rechnung.
In einem ungewöhnlich Versteck hat eine Drogenschmugglerin aus Südamerika das Rauschgift verborgen:
Die 20-Jährige arbeitete für ihre Flugreise nach München rund 500 Gramm Kokain in ihre aufwendige Flechtfrisur ein, wie der Zoll mitteilte.
Die Frau war den Fahndern am Münchner Flughafen wegen ihrer Nervosität aufgefallen. Auch konnte sie keinen Grund für ihre Reise nach Deutschland angeben. Bei einer Durchsuchung nahmen die Beamten auch die Perücke unter die Lupe, die die Frau trug, und wurden fündig.
Ein Zollbeamter sagte auf dapd-Anfrage, es handele sich um einen ungewöhnlichen Fall:
«Ich bin jetzt schon lange am Flughafen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir so etwas schon einmal hatten.»
Bei der Kontrolle einer weiteren Maschine aus Südamerika überführte der Zoll noch einen Drogenschmuggler. Der 34-Jährige räumte ein, ein halbes Kilogramm Kokain im Körper versteckt zu haben. Die Beschuldigten sitzen derzeit in Untersuchungshaft.
zij/news.de/dapd