Zwölf Schüsse hallten über den berühmten Times Square: Weil ein Mann sein Messer nicht ablegen wollte, erschossen ihn New Yorker Polizisten. Nun wurde Kritik laut: War der Tod nötig? Auch in Deutschland sorgen umstrittene Fälle von Polizeigewalt für Aufsehen - das sind die spektakulärsten.
Nicht weit vom berühmten Times Square in New York entfernt haben Polizisten einen Mann erschossen, der sie mit einem Messer bedroht hatte. Zahlreiche Touristen verfolgten und filmten das Geschehen, wie die New York Times berichtete. Die Polizisten hatten den Mann am Wochenende zunächst auf dem Times Square kontrollieren wollen, weil er augenscheinlich Haschisch rauchte. Als sie ihn ansprachen, zückte er ein Messer. Mit Pistolen und Pfefferspray verfolgten die Polizisten ihn rund zehn Straßenblocks, bis er laut der Zeitung mit dem Messer plötzlich auf sie zulief.
Daraufhin töteten sie den Mann mit zwölf Schüssen. Kritik, es seien zu viele Kugeln gewesen, wies der New Yorker Polizeichef in dem Bericht vom Montag zurück. «Die Polizei hat angemessen reagiert.» Menschen rund um den Ort des Geschehens - inklusive der vielen Touristen - seien bei den Ereignissen am Samstagnachmittag nicht in Gefahr gewesen.
Auch in Deutschland sind einige Polizeieinsätze umstritten. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International etwa kritisiert in einem Bericht zu Polizeigewalt, dass die Ermittlungen bei Anzeigen gegen Polizisten mangelhaft waren. Vorwürfe von mutmaßlicher Misshandlung und unverhältnismäßiger Gewaltanwendung durch Polizeibeamte dokumentierte die Organisation in ihrem im Jahr 2010 erschienenen Bericht. Seit 2004 hätten 869 Personen Amnesty International über Probleme mit der Polizei informiert, so die Menschenrechtsorganisation.
jag/kru/news.de
Nun gut, das war in England und 12 Schuss auf einen Angreifer ist auch ein bisschen viel. Zur Notwehr reicht auch ein Schuss, der richtig platzier werden soll.z.B. Beine. Damit hätte man den Angreifer außer Gefecht gestellt. Wenn mehrere Angreifer die Polizei angreifen, ist ein anderes Verhalten angezeigt. Hierzulande wird der Polizeigewalt null Respekt gezollt. Da werden Polizisten zum Krüppel geschlagen, getreten und Steinen u. anderen Gegenständen malträtiert. und kein Schuss fällt. Keine Gegenwehr. Ob das respekteinflößend ist, bezweifle ich. Ein übergroßes Berictswesen folgt. So ist es.
Kommentar meldenMan sollte allerdings auch bedenken, dass Poliziisten bei jedem Einsatz ihr Leben aufs Spiel setzen bei den kranken Menschen heutzutage. Und der Verdient der Polizisten ist auch nicht wirklich hoch. Dass bei Eskalationen Polizisten auch mal ausrasten, wer kann es ihnen verübeln? Gerade wenn man mit Steinen z.B. mit Steinen beworfen wird? Es sind nur Menschen, die auch Angst haben. Auch wenn das nicht alles rechtfertigt.
Kommentar meldenAuch wenn Kranke eine Bedrohung darstellen,muss trotzdem eine darin fachlich kompetente Person den Einsatz leiten.Ich habe ausserhalb Deutschlands beobachten können, dass Wachpersonal einen randalierenden Mann übel zurichteten, bevor endlich ein Arzt gerufen wurde.Später stellte sich heraus, dass der Randalierer "unterzuckert" gewesen ist.
Kommentar meldenDa soll mal jemand sagen, dass Waffen in privater Hand nicht gut aufgehoben sind und nur der Staat (das sind auch nur Menschen) Waffen besitzen darf. Meist sind es sowieso Dienstwaffen mit denen hierzulande Verbrechen verübt werden. Sehr oft Suizid, Unfälle beim reinigen der Waffe (seltsamerweise fällt immer die Ehefrau um), innerfmiliäre Amokläufe u.s.w. --- Auch in Deutschland schießen die Polizisten öfter mal über´s Ziel hinaus - nur wird darüber höchstens mal regional berichtet.
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