In der süditalienischen Kleinstadt Falciano del Massico stapeln sich die Leichen, einen Friedhof gibt es nicht. Der Bürgermeister verhängte deshalb kurzerhand ein Sterbeverbot.
Das kleine süditalienische Örtchen Falciano del Massico hat ein ernsthaftes Problem: Es weiß nicht mehr wohin mit seinen Leichen. Deshalb hat der Bürgermeister kurzerhand ein Sterbeverbot verhängt. «Das Gesetz hat für Freude gesorgt», erklärte Bürgermeister Giuliuo Cesare Fava. Seit Beginn dieses Monats gilt die Verordnung. Sie wurde erlassen, weil es keinen Friedhof im Ort gibt.
Bisher wurden die Toten auf dem Friedhof einer Nachbargemeinde bestattet. Doch auch dort stapeln sich die Särge und Urnen mittlerweile. Bevor es also keinen neuen Platz in Falciano del Massico gibt, hat Fava seinen Bürgern verboten zu sterben. Über Sanktionen bei Zuwiderhandlung gegen das neue Gesetz war bislang nichts bekannt. Zwei Bürger haben sich dieser Verordnung allerdings schon widersetzt.
In unserem Video erklärt Bürgermeister Giulio Cesare Fava seine ungewöhnliche Idee.
eia/news.de