Sa., 26.05.12

Heizkosten 06.02.2012 Einheizen gegen die Kälte und trotzdem sparen

Heizkosten müssen nach Verbrauch berechnet werden (Foto)
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden: Heizkosten müssen nach dem Verbrauch berechnet werden. Bild: dpa

Ganz Europa bibbert unter der eisigen Kälte. Und je tiefer die Temperaturen fallen, desto höher steigen die Heizkosten. Ein kühler Kopf kann helfen, die Abrechnung nicht in tropische Bereiche steigen zu lassen. Das sind die besten Spartipps für diesen Winter.

Die gute Nachricht: Der späte Winter lässt die Heizperiode 2012 erst spät beginnen. Die schlechte Nachricht: Väterchen Frost hat Deutschland fest im Griff und treibt die Heizkosten in die Höhe. Doch mit ein paar Tipss, die von den Verbraucherzentralen herausgegeben werden, behalten Sie die Heizkosten trotzdem unter Kontrolle.

Maß halten. Eine Raumtemperatur von 30 Grad braucht auch im Winter niemand. Deshalb müssen selbst bei extrem niedrigen Außentemperaturen Zimmer nicht übertrieben aufgeheizt werden. Im Gegenteil. Der Wohlfühlbereich in Wohnungen liegt zwischen 15 und maximal 23 Grad. So können die Heizkörper auch auf niedrigen Stufen für ein angenehmes Gefühl sorgen. Dazu gehört natürlich, dass die Kleidung den winterlichen Verhältnissen anpasst wird - Pulli und lange Hose sorgen dafür, dass einem nicht kalt wird.

Nur bewohnte Räume heizen. Nicht alle Zimmer werden über den ganzen Tag benutzt. In der Zeit, in der sie leer stehen, müssen sie auch nicht geheizt werden. Allerdings sollte bei extremer Kälte die Heizung nie ausgeschaltet werden. Dann nämlich sackt die Raumtemperatur stark ab und umso mehr Energie muss später aufgewendet werden, um das Zimmer zu heizen. Es ist sinnvoller, das Zimmer auf niedriger Stufe konstant zu heizen, um einen starken Abfall der Temperatur zu vermeiden.

Wohlfühlklima schaffen. Auch im Winter müssen Zimmer regelmäßig gelüftet werden, sonst werden die Räume feucht und Schimmel droht. Eine Gefahr für den Geldbeutel ist hingegen die falsche Art der Belüftung. Wie im Sommer gilt die Regel, dass Stoßlüften mit vollständig geöffneten statt lediglich gekippten Fenstern am besten für einen schnellen und effektiven Luftaustausch sorgt.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass schon 5 bis 20 Minuten ausreichend sind, um für frische Luft zu sorgen. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt, wenn alle Fenster der Wohnung gleichzeitig geöffnet werden und so ein Durchzug für frischen Wind sorgt.

Richtig isolieren. Draußen kalt, innen warm. Damit das so bleibt, müssen Fenster und Türen dicht sein. Ist das nicht der Fall, steigen die Heizkosten. Denn für dieselbe Raumtemperatur muss dann ungleich mehr Energie aufgewendet werden. Im Baumarkt gibt es für wenige Euro spezielle Dichtungsstreifen und Isolationsfolien, die alte Rahmen fit und dicht machen.

Noch ein Tipp für alte Heizkörper: Speziell dafür gibt es silberfolierte Reflektionselemente, die sich hinter der Wärmequelle anbringen lassen. Diese halten die Kälte der Außenwand zurück und sorgen dafür, dass die warme Luft da bleibt, wohin sie gehört: im Zimmer.

Heizungsanlage regelmäßig kontrollieren und erneuern. Hier muss der Fachmann ran. Doch die Investition lohnt sich. Denn die Mehrkosten, die ein schlecht gewartetes Heizsystem verursacht, sind langfristig deutlich höher als das vermeintlich gesparte Geld für die Kundendienste. Außerdem ist die Heiztechnik einer Entwicklung unterworfen, die regelmäßige Veränderungen mit sich bringt. Vom Beitrag, den regenerative Energiequellen inzwischen leisten können, ganz zu schweigen. Dazu erfahren Sie hier mehr.

sgo/ham/iwi/news.de
Leserkommentare (8) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Häuser Bekleiden
  • Kommentar 8
  • 07.02.2012 00:34
 

Styropor ist unverputz Mist. Styrodur ist besser, auch bezüglich seiner Wärmedämmung.

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  • Eises Kälte
  • Kommentar 7
  • 07.02.2012 00:29
 

Väterchen Frost regiert Europa und dessen größenwahnsinnige Zwangs-EU. Wir brauchen also Wärme und keine Pteiteuros. Welchen Brennwert hat ein Kilogramm Euroscheine? Man muss doch was zum heizen haben, wenn schon keiner mehr Gas, Kohle, Elektrik und Öl bezahlen kann. In Köln am Rhein werden die zum Aschermittwoch tonnenweise Euroscheine verbrennen, damit sie nicht frieren müssen.

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  • Väterchen Frost
  • Kommentar 6
  • 07.02.2012 00:23
 

Die Klimaerwärmung bingt eben immer mehr Kälte mit sich. Wir müssen das Kohlendioxid bekämpfen, damit es durch die Klimaerwärmung noch kälter wird. Man sollte also das Klimakillergas durch ein Gesetz einfach verbieten, dann wird alles noch besser. Nimand muss deshalb aber einheizen, es reicht Wodka, Specke, Knoblauch, Zwiebeln, Brot und Salz sowie dicke Pelze von der Boris-Jelzin Antifrost AG zu importieren und an die Frierenden auszugeben. Wer sich so dann ins Freie legt, schläft einen paradiesischen Winterschlaf, um im Paradies zu erwachen und die Rentenkassen zu entlasten.

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  • OnkelOtto
  • Kommentar 5
  • 06.02.2012 22:51
 

Warm anziehen und viel an die frische Luft gehen. Wenn möglich eine Wintersport ,achen. Ski LL klappt immer. Wohnung nicht zu warm heizen. Fenster habe ich mit Styroporplatten abgedichtet, die am abend vor und am morgen wegkommen. Eigentlich ist dieser Winter etwas ganz normales. Ein Witz... Der Unterschied zwischen Kairo und Deutschland? Kairo hat einen Scheepflug. ;-))

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  • klaus s
  • Kommentar 4
  • 06.02.2012 16:20
 

Für mich sind das ganz normale Wintertemperaturen die ich in sehr vielen Jahren meiner Kindheit erleben durfte(geb.1953).Und wer glaubt denn noch den sogenannten Experten den Klimawandel.Denn den großen USA und China usw. scheint der sogenante Klimawandel ja auch egal zu sein.Ausserdem muss in einigen Ländern am Tag mit Licht gefahren werden.Und in denen wo es nicht vogeschrieben ist fahren sehr viele mit Licht.Da stellt sich mir die Frage ob die jenigen überhaupt an der verringerung des Co austosses interessiert sind.

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  • Josef Kaslik
  • Kommentar 3
  • 06.02.2012 15:54
 

Da im Winter sowieso kalt ist, gehe ich regelmäßig in den Wald trainieren, nämlich ich mache Heizholz!! Es macht fit, formt Körper, schont die Umwelt und Geldbeutel.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 2
  • 06.02.2012 14:39
 

Auf nichts mehr ist in dieser Welt Verlass! Ja geht der Erderwärmung denn die Luft aus? Die Erde hat Sonnenbrand, nicht Gefrierbrand zu haben. War es bisher nicht schön, wenn die Demokraten mit ihrer Einthementhese so richtig in Fahrt waren:Die Erde hat Fieber, Demokraten wollen es kälter, die Polkappen schmelzen ab, München verbrennt. Alles Hirngespinste vom Feinsten. Daher stellt sich die Frage, wie die Klimakampagne zu retten ist. R antwortet: Schaltet die Messstationen in der Kältezone ab. Messt in der Kalahari. Nur so kann dem vielgeschmähten Treibhauseffekt der Marsch geblasen werden.

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  • Britta
  • Kommentar 1
  • 06.02.2012 13:03
 

Hallo, wir haben einige von diesen Heizkörperthermostaten gekauft, mal sehen was es bringt... http://www.energiesparbox.de/shop/Heizkosten-senken/Heizkoerperthermostat-elektronisch::70.html

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