Sa., 26.05.12
Valentinstagsgeschenke
Sonderveröffentlichung

Valentinstag 09.02.2012 Die blumige Sprache der Liebe

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Der Klassiker: Mit roten Rosen kann man nichts falsch machen. Bild: Flickr/contemplicity

Ein Strauß Blumen zwischen Liebenden gehört zum Valentinstag wie Kugeln an jeden Weihnachtsbaum. Doch nicht jede Blume spricht von großen romantischen Gefühlen. Damit in der Wahl der Blüten nichts schief gehen kann, hier ein paar Tipps.

Der Blumenhandel blüht besonders strahlend am Valentinstag. Die Tradition, der Liebsten oder dem Geliebten mit Blumen Zuneigung zu bekunden, ist am 14. Februar nicht mehr wegzudenken. Die Umsätze beliefen sich in den vergangenen Jahren meist in zweistelliger Millionenhöhe. Besonders dann, wenn der Valentinstag auf einen Wochentag fällt. Da ist ein Gang zum Blumenladen um die Ecke schneller erledigt als an einem Sonntag.

Doch Vorsicht: Nicht jede Blume spricht die gleiche liebende Sprache. Wer seine Gefühle in Straußform ausdrücken möchte, sollte zuvor einen Blick ins Blumenlexikon werfen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu stolpern. So mag ein Alpenveilchen wunderhübsch aussehen und violett die Lieblingsfarbe der Angebeteten sein. Doch das zarte Pflänzchen bedeutet: «Du bist mir egal.»

Auf der sicheren Seite

Nichts falsch machen kann man dagegen mit dem Romantikklassiker: der roten Rose. Steht sie doch für die Bedeutung: «Ich liebe dich über alles.» Doch Rose ist nicht gleich Rose. Weiß drückt heimliche und rosa zärtliche Liebe aus. Finger weg heißt es bei gelben Rosen. Sie lassen Zweifel an der Treue des Beschenkten durchblicken. Auch schwarze Rosen haben am Valentinstag nichts zu suchen. Sie sind für Traueranlässe vorbehalten. Ein weiterer blumiger Bedeutungsträger heißer Liebe ist die rote Nelke. Aber auch Sonnenblumen drücken tiefe Zuneigung aus: «Ich habe nur Augen für dich.»

Einen großen Bogen sollten verliebte Blumenschenker dagegen am Valentinstag um folgende Vertreter machen: Tulpen («Du bist zu keiner echtem Empfindung fähig»), Hyazinthe («Deine Kälte lässt mich verschmachten»), Gladiolen («Sei bitte nicht so stolz») oder Astern («Ich bin nicht ganz von deiner Treue überzeugt»).

Farbenlehre im Blumenladen

Wer sich mit Blumenarten nicht auskennt, kann sich an Farben orientieren. So ist etwa Rot der Inbegriff der Liebe und immer die richtige Wahl für ein romantisches Geschenk. Rosa ist dem Rot zwar sehr nah verwandt, hat aber eine andere Bedeutung. Ein rosafarbener Strauß ist angebracht, wenn es sich um eine zarte, erst beginnende Liebe handelt.

Riskant dagegen sind Violett, Orange oder Gelb: Violett verbindet zwei gegensätzliche Farben: das dynamische leidenschaftliche Rot und das ruhige Blau. Violetten Blumen sagt man deshalb kraftspendende Wirkung nach. Auch Orange steht für Kraft. Aber auch für Ausdauer, Ehrgeiz und dauerhafte Wärme. Gelb ist dagegen etwas ambivalenter. Mal wirkt es leuchtend, heiter und belebend – etwa in Sonnenblumen. Bisweilen steht die Farbe aber auch für Argwohn, Neid, Verachtung (etwa bei der Nelke) und Zweifel (Rose).

Letztendlich steht hinter einem Blumenstrauß am Valentinstag meist aber Zuneigung und selten Ablehnung. So sollte eine überreichte Dahlie nicht übereilt in ihrer ursprünglichen Bedeutung («Ich bin schon vergeben») interpretiert werden. Vielleicht hat der Schenker einfach nur die Blume als schön empfunden und ihre Botschaft nicht gekannt.

 

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kat/ham/news.de
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