Sa., 26.05.12

Astrid Lindgren 28.01.2012 Was wären wir nur ohne Pippi und Co.?

Pippi Langstrumpf (Foto)
Pippi Langstrumpf war ihr größter Erfolg: Astrid Lindgren brachte mit ihren Geschichten Kinderaugen zum Leuchten. Bild: dpa

Von news.de-Volontärin Annika Einsle

Vor zehn Jahren starb Astrid Lindgren. Mit ihren Geschichten von Pippi, Michel und Ronja versüßte sie uns die Kindheit. Zeit, dieser wundervollen Schriftstellerin zu gedenken - und Ihnen zu verraten, was Sie bisher nicht über sie wussten.

Textbasar beta Astrid Lindgren Was wären wir nur ohne Pippi und Co.? Ich will diesen Text kostenlos für meine Webseite

Schriftstellerin wollte Astrid Lindgren nie werden. Das hatte sie sich geschworen. Doch zum Glück ist alles anders gekommen. «Erzähl mir von Pippi Langstrumpf», bat Tochter Karin, krank im Bett, ihre Mutter Anfang der 1940er Jahre. Und Mutter Astrid ließ sich darauf ein. Zum Glück, denn sonst gäbe es heute Pippi Langstrumpf nicht - und all die anderen großartigen Geschichten.

Pippis Erfinderin, Astrid Lindgren, hat heute zehnten Todestag. Ihre Geschichten aber sind uns erhalten geblieben. Geschichten voller Fantasie und Kraft, von Freundschaft, aber auch von Trauer und Tod. Lindgrens Figuren sind alles andere als perfekt. Aber genau das ist es, was so sehr an ihnen fasziniert.

Was haben wir mit Michel über seine Streiche gekichert? Und mitgelitten, wenn er wieder einmal in den Tischlerschuppen musste? Und wie sehr faszinierte uns Pippi, immer Flausen im Kopf, ein Äffchen auf der Schulter und das Pferd auf der Veranda, einen Limonadenbaum im Garten und 'nen Koffer voller Gold. Welches Kind wird da nicht schwach? Einmal so sein wie Pippi Langstrumpf, den ganzen Tag Bonbons essen, Spunks suchen und die Prusseliese ärgern.

Pippi hatte Startschwierigkeiten

Dabei wäre uns dieser Spaß beinahe verwehrt geblieben. Denn die ersten Verleger, denen Lindgren ihr Buch anbot, lehnten empört ab: «Ich hatte selbst kleine Kinder und stellte mir voller Entsetzen vor, was passieren würde, wenn sie sich dieses Mädchen zum Vorbild nähmen», erklärte etwa Verleger Gerhard Bonnier später.

Doch Pippi hat es in die Bücherläden geschafft - genau wie Kalle Blomquist, Ronja Räubertochter, Michel aus Lönneberga und all die anderen. Immer wieder musste sich Lindgren für ihre Geschichten rechtfertigen. Mio, mein Mio etwa sei zu brutal, hieß es. Die Autorin sah das aber recht entspannt und rechtfertigte ihr Buch: «Seitdem es Märchen gibt, sind Trauer und Schrecken und Gewalt der gemeinsame Besitz von Kindern und Erwachsenen. Erst vor kurzem ist es den Leuten in den Sinn gekommen, dass man Kinder höchstens Geschichten von Eichhörnchen aussetzen kann.»

Bis heute erinnern wir uns gern an sie zurück, die Kinder aus Lindgrens Geschichten, die alles andere als perfekt waren. Doch wussten Sie eigentlich, dass Pippi Langstrumpf nur hierzulande so heißt? Und Michel aus Lönneberga im Original einen ganz anderen Namen trägt? In unserer Bilderstrecke erfahren Sie, warum das so ist - und noch viel mehr.

kru/news.de/dpa
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • kathi
  • Kommentar 1
  • 28.01.2012 14:45
 

"Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus. Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd, und jeder, der uns mag, kriegt unser 1 x 1 gelehrt. 2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt! Hey, Pippi Langstrumpf..."

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige