Sa., 26.05.12

Astronomie 24.01.2012 Sonnensturm trifft auf die Erde

Polarlichter (Foto)
Sonnenstürme sorgen auf der Erde für spektakuläre Polarlichter... Bild: dpa

Die Sonne ist kein ruhiger Feuerball, immer wieder kommt es zu heftigen Eruptionen. Dabei werden Plasma und Teilchen ins All geschleudert - eine Gefahr für Satelliten und auch für die Erde. News.de erklärt, was ein Sonnensturm bei uns anrichten kann.

Die Explosionen an der Sonne sind für uns nicht zu hören, ohne Teleskop nicht einmal zu sehen. Aber starke Sonneneruptionen haben auch Auswirkungen auf die Erde. Und einer dieser Stürme wird in diesen Tagen die Erde treffen.

Der stärkste Sturm seit 2005 werde noch bis Mittwoch das magnetische Feld der Erde beeinflussen, teilte das Zentrum für Weltraumwetter-Vorhersagen der Behörde NOAA im US-Staat Colorado mit.

Unsere Sonne schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren zwischen ruhigen und besonders aktiven Phasen mit vielen Sonnenflecken, Gasausbrüchen und Strahlungsstürmen. Grund für die Aktivitätsschwankungen ist der Rhythmus des Gastransports in den Außenschichten der Sonne. Seit 2010 steigt die Aktivität der Sonne wieder an.

Mit 7,2 Millionen Kilometer pro Stunde bewegt sich ein Sonnensturm fort

Die Sonneneruption, die uns nun trifft, hatte sich bereits am Sonntag ereignet. Die Plasmawolke hatte sich dann am Montag von der Sonne gelöst. Sie hatte nach NOAA-Angaben eine Anfangsgeschwindigkeit von mehr als 2000 Kilometern pro Sekunde - das sind mehr als 7,2 Millionen Kilometer pro Stunde.

Laut Wissenschaftlern können das solare Plasma und geladene Teilchen in der hohen Atmosphäre unter anderem Telekommunikationssatelliten und die Satelliten des Global Positioning System (GPS) stören und beschädigen. Schlimme Auswirkungen soll dieser Sturm aber nicht haben.

Was aber passiert, wenn ein Sonnensturm auf die Erde trifft, sehen Sie in unserer Bilderstrecke.

beu/jag/news.de/dapd/dpa
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