Sa., 26.05.12

«Costa Concordia» 23.01.2012 Deutsche Bahn lässt Schiffbrüchige sitzen

Deutsche Bahn lässt Costa-Schiffsbrüchige stehen (Foto)
Gestrandet am Bahnhof: Weil Costa-Schiffbrüchige keine Fahrkarten mehr hatten, ließ sie die Deutsche Bahn einfach stehen. Bild: dpa

Von news.de-Volontärin Annika Einsle

Ein Ehepaar aus dem Westerwald überlebt das Schiffsunglück und möchte einfach nur nach Hause. Doch weil ihre Papiere noch in der gesunkenen «Costa Concordia» liegen, lässt sie die Deutsche Bahn eiskalt am Bahnhof stehen.

Textbasar beta «Costa Concordia» Deutsche Bahn lässt Schiffbrüchige sitzen Ich will diesen Text kostenlos für meine Webseite

Ohne Papiere standen sie am Bahnhof des Frankfurter Flughafens, nur in Hausschuhen und vollkommen übernächtigt. Marianne und Erwin Bleser aus dem Westerwald waren gerade von der havarierten Costa Concordia gerettet worden und wollten einfach nur nach Hause. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht. Eine Fahrt ohne Fahrschein und Geld? Fehlanzeige!

«Eine solche Arroganz habe ich noch nie erlebt», erzählte Marianne Bleser der Rhein-Zeitung. Ein Reisebus brachte die beiden aus dem italienischen Savona an den Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens. Doch ins 110 Kilometer entfernte Langenhahn im Westerwald sollten sie so schnell nicht kommen. Denn die Deutsche Bahn verweigerte ihnen die Mitfahrt. Schließlich hatten die Blesers ihre Wertsachen auf dem Schiff zurücklassen müssen - und mit ihnen auch das vorab gebuchte Bahnticket.

Auch Geld für eine neue Fahrkarte hatten sie nicht dabei. Nachdem sich das Schiff an der italienischen Insel Giglio den Rumpf an einem Felsen aufgeschlitzt hatte und zu sinken drohte, wollte Familie Bleser nur noch weg. An Wertsachen, Handy und Geld dachte in dem Moment verständlicherweise niemand.

Das Zugpersonal am Frankfurter Bahnhof ließ eine solche Erklärung allerdings nicht zu. Sowohl Bahnmitarbeiter als auch Zugschaffner blieben stur und warnten das Ehepaar, den Zug ohne gültige Fahrkarte zu betreten. «Wir waren so fertig, wir wussten nicht, was wir tun sollten», sagte Bleser der Rhein-Zeitung. Ihnen fehlte die Kraft zu diskutieren, also gaben sie klein bei und riefen den Sohn an, der sie abholte.

Bahn bemüht sich um Schadensbegrenzung

Seit sie nun wieder zu Hause sind, steht das Telefon der Blesers nicht mehr still. Mit den Medien möchten sie aber nicht mehr reden. Anfragen weisen sie mit der Erklärung zurück, dass ihre «Nerven derzeit einfach nur blank liegen».

Und was sagt die Deutsche Bahn zu dem Vorfall? «Wir bedauern, dass das von der Kreuzfahrt-Katastrophe betroffene Ehepaar weitere Unannehmlichkeiten auf der Heimreise erlebt hat», sagt ein Sprecher auf Anfrage von news.de, weist aber die Schuld zugleich von seinem Unternehmen: «Generell gilt in solchen Fällen, dass der Reiseveranstalter sicherstellen muss, dass seine Kunden auch in Notfällen wieder sicher nach Hause gebracht werden.»

Immerhin möchte sich die Bahn, die bisher nur aus den Medien von dem Vorfall gehört hat, schnellstmöglich mit dem Ehepaar in Verbindung setzen und sehen, was sie nachträglich für die Betroffenen tun kann. Für diese, so sagt Marianne Bleser der Rhein-Zeitung, steht jedoch fest: «Mit der Deutschen Bahn werde ich so schnell nicht mehr fahren.»

iwi/news.de
Leserkommentare (84) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Lotta
  • Kommentar 84
  • 29.04.2012 22:25
 

Unglaublich,dabei gibt es Möglichkeiten! Habe heute mit einem Service-Mitarbeiter vom Berliner Hauptbahnhof gesprochen, weil ein Freund dort ohne Geld und Handy festsaß. Überweisung/Buchung funktionierte am Sonntag nicht. Der Mitarbeiter war ganz erstaunt, dass ich die Bereitstellung von Fahrkarten über das Reisezentrum nicht kenne. Erst klärt man die Vorgehensweise mit dem "Gestrandeten".Man läßt über das ortsansässige bzw. in der Nähe liegende Reisezentrum ein erworbenes Ticket zum Reisezentrum des gegenwärtigen Bahnhof des Pechvogels faxen,wird dort ausgehändigt.DB muß besser beraten!

jetzt antwortenKommentar melden
  • takisi
  • Kommentar 83
  • 28.01.2012 12:32
 

Die DB hat gar nicht gut gehandelt. Keiner denkt an seine Wertsachen, wenn man in Lebensgefahr schwebt! Das sollte der DB doch klar sein! Sie würden auch nicht an ihre Wertsachen denken. Sogar Kinder wissen so was!!

jetzt antwortenKommentar melden
  • PeterPan
  • Kommentar 82
  • 26.01.2012 11:06
 Antwort auf Kommentar 79

Das ist bis jetzt der beste Kommentar! Bahn-Manager durch Roboter ersetzen - die kosten weniger und würden wahrscheinlich ihre Arbeit besser machen und irrwitzige Pensionen brauchen die auch nicht. Das ganze noch aud weitere Branchen (z. Bsp. Telekom) übertragen und die Finanzkrise wäre fast gelöst ....

jetzt antwortenKommentar melden
  • thomas
  • Kommentar 81
  • 26.01.2012 00:20
 

Ntuerlcih hat die Bahnrichtiggehandelt. Sonst kommen bei jedem Ungleuck ungezaehlte an und wollen gratis fahren. Costa lines und Carneval sind ja keien kleinfirmen und die haben sicher auch fuer so was Vorsorge getroffen. Mir scheint das beiebig unwahrscheinlich dass dei Leute einfach am Fughafen abgesetzt worden sind ohne jede weitere Hilfe, wenn sie diesem Verfahren nicht vorher zugestimmt haben.

jetzt antwortenKommentar melden
  • kurvenclaus
  • Kommentar 80
  • 25.01.2012 19:02
 

Ich finde die Deutsche Bahn kann nicht auf Zuruf irgendwelche Menschen, auch wenn sie gerade einen Schicksalsschlag erleben mussten, ohne Fahrkarte transportieren. Im Grunde wäre es die Verantwortung des Reiseveranstalters die rückfahrt zu organisieren.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Karlheinz Lang
  • Kommentar 79
  • 25.01.2012 17:51
 

Es ist unglaublich was sich die Deutsche Bahn erlaubt. Nicht nur jetzt das gerettete Ehepaar von der Concordia betreffend, sondern auch manchen Kindern gegenüber. Die Bahn-Manager könnte man durch Roboter ersetzen, diese haben auch kein Herz.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Lichtblitz
  • Kommentar 78
  • 25.01.2012 13:11
 

Da gibt es noch die Bahnhofsmission. Die sind für solche Sachen die Ansprechpartner auf jeden Fernbahnhof.

jetzt antwortenKommentar melden
  • SSonson
  • Kommentar 77
  • 25.01.2012 12:23
 

Die Eisenbahn ist eine tolle Erfindung! Die Deutsche Bahn AG möchte nur gerne alleine damit sein. Kunden sind echt lästig! Die meiste Kreativität wendet die Bahn auf, um Wege zu finden, sich die Kunden vom Leibe zu halten. Das Paradies für die Deutsche Bahn ist eine Welt ohne Mitfahrer. Doch alle Bemühungen reichen offenbar nicht aus - es fahren immer noch welche mit! Irgendwie müssen der ADAC und die Autohersteller es geschafft haben, über die Aktienmehrheit und Einfluss auf strategische und taktische Entscheidungen der Bahn zu verfügen, ohne dass es jemand merkt.

jetzt antwortenKommentar melden
  • fasan
  • Kommentar 76
  • 25.01.2012 12:00
 

es ist ein trauerspiel das die reiseveranstalter sich ncht um den nachhause weg gekümmert hat,die bahnangestellten haben den leuten vielleicht nicht geglaubt.es waren bestimmt sehr pflichtbewusste beamten ohne herz.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Müntehasser
  • Kommentar 75
  • 25.01.2012 11:53
 

DEUTSCHE LAND! SCHEISSE LAND!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Jan Meves
  • Kommentar 74
  • 25.01.2012 11:47
 

Erinnert mich an die Loveparade. Erst machen die den Bahnhof zu - in der S-Bahn stand wegen Betrieblichen Gründen und dann wollen die am nächsten Tag das man noch mal ein Ticket kauft - die **** wohl. Schuld ist angeblich die Polizei. Habe mein Schwarz Fahren ? bis heute nicht bezahlt, da ich den nächsten verfügbaren Zug genommen habe. Erst muß man ca. 16 Stunden waren und dann wollen die das man die Fahrt noch ein 2. mal bezahlt - bei ein paar huntertausend Tickets lohnt sich das fuer die Bahn.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Birgil
  • Kommentar 73
  • 25.01.2012 11:37
 

Ohne Fahrkarte? Absolut richtig, jedermusseinegueltigehaben!

jetzt antwortenKommentar melden
  • M.Hänsch
  • Kommentar 72
  • 25.01.2012 11:19
 

Das ist typisch für die Bahn, wer Kinder nicht mitnimmt und stehen läßt,warum sollen sie dann Schiffbrüchige, die gerade ihr Leben gerettet haben, mitnehmen.Die Bahn sägt selbst an ihr Image. Ich wundere mich nur, warum noch immer soviele damit fahren.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Emil Zockergeist
  • Kommentar 71
  • 25.01.2012 10:55
 

Zockergeist ist der Bahngeist unserer schändlichen DB. Kriminelle reißen sich unter den Nagel, was einst vom Volke fürs Reich und Volk geschaffen worden ist. Diese Bande auf die nächste Costa und dann aber nicht im Mittelmehr haverieren, sondern fern ab von jeder Hilfe. Dafür würde ich sogar Schettino letztmalig als Kapitän zulassen, - ohne jede Möglichkeit der Rettung oder Rückkehr. Es grinst der Zockergeist beim Untergang der Bahngeister.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Dbahn Zocker
  • Kommentar 70
  • 25.01.2012 10:45
 

Dieser bankrotte Verein Bahn mus für die Börsenzockke alles verhökern, was er noch hat. Dafür wird jegliche Ordnung geopfert. Die Bossen der Bahn wollen dabei reich und immer reicher werden, wen interessiert da noch die Bahn fürs Volk? Diese Bande verhökert sämtliches Staats- und Volkseigentum. die Schiffbrüchigen sollen bis ins traute Heim laufen und nicht noch eine Beförderung von unserer Katastrphenbahn erwarten. So was Unverschämtes aber auch. Innovation durch Betrug ist das Motto unserer Edelsten.

jetzt antwortenKommentar melden
  • raca
  • Kommentar 69
  • 25.01.2012 08:32
 Antwort auf Kommentar 66

Vielleicht hätte auch von den anderen Fahrgästen jemand auf die Idee kommen könne das Ticket für das Ehepaar zu bezahlen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Bahngeist
  • Kommentar 68
  • 25.01.2012 00:52
 

Was erwarten Sie von subalternen Schaffnern der Bahn ? Manche Leute können soweit denken wie ein Schwein scheisst.

jetzt antwortenKommentar melden
  • cuvo
  • Kommentar 67
  • 25.01.2012 00:25
 

Tut mir Leid, liebe Leute, aber da muss ich widersprechen. Es gibt in diesem Fall mehrere Ansprechadressen, die eine Fürsorgepflicht haben: eine Notfall-Organisation vor Ort, die auch wissen muss, wofür sie noch Retter in Gefahr schickt, der Reiseveranstalter (der ist haftbar), ein Deutscher Konsul (Papiere), eine Bahnhofsmission in praktisch jedem größeren Bahnhof und ggf. das Reisebüro, bei dem die Reise gebucht wurde (vermittelnd). Hilfbereitschaft ist etwas schönes. Aber das darf nicht verhindern, dass auch die informiert und in Haftung genommen werden, die letztlich verantwortlich sind.

jetzt antwortenKommentar melden
  • OnkelOtto
  • Kommentar 66
  • 25.01.2012 00:05
 Antwort auf Kommentar 58

Eerzähl doch mal. Wie sollten diese Leute ohne Geld zum Konsulat kommen? ...und das deutsche Konsulat, wen diese Leute es denn dahin zu Fuss schaffen? Was macht das? Die geretteten hatten keine Papiere. In Deutschland existierst du nicht ohne Papiere. Die Bahn ist Gehirnamputierter Müll... Man hätte diese Leute mitnehmen können, die Polizei hätte im Zug ihre Daten aufnehmen können und alles wäre in bester Ordnung.

jetzt antwortenKommentar melden
  • LIbertad
  • Kommentar 65
  • 24.01.2012 23:55
 

Ja, was soll man zu dem Verhalten der Bahn Mitarbeiter sagen? Mir fällt nichts ein, denn Unmenschlichkeit lässt sich immer noch steigern. Das scheint bei der BB aber typisch zu sein. Wie war das noch mit den nicht funktionierenden Klimaanlagen? Ganz einfach ein armseliger Haufen Geldgeiler,Kleingeister. Moralisch und ethisch, ganz und gar verkommen. Ich werde die Bahn in diesem Jahr nicht nutzen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Peter Platte
  • Kommentar 64
  • 24.01.2012 21:37
 Antwort auf Kommentar 62

Moin, die Deutsche Bahn ist nach Mehdorn und Wulff der größte Sch...haufen der Nation!!!!

jetzt antwortenKommentar melden
  • mike
  • Kommentar 63
  • 24.01.2012 20:07
 

ich hab etwas vergessen zu fragen hoffe die DB will kein geld für meinen kommentar Lg

jetzt antwortenKommentar melden
  • mike
  • Kommentar 62
  • 24.01.2012 20:04
 

die deutsche bundesbahn sollte sich schämen !!!! ich bin früher sehr viel damit gefahren aber dass ist mir seit längerem vergangen die sind sowas von geldgail u.teuer nö danke bye

jetzt antwortenKommentar melden
  • Johann König
  • Kommentar 61
  • 24.01.2012 19:58
 

Natürlich, da könnte doch jeder kommen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • taurus64
  • Kommentar 60
  • 24.01.2012 19:51
 

An Romi. Wer soviel Besserwisserrei an den Tag legt da liegt doch der Verdacht nahe das es sich hierbei um einen führende(n) Mitarbeiter(in) der Bahn handelt. Es geht doch hier nicht um Datenschutz und allgemeine Regelungen es geht um Menschlichkeit,Unverschämheiten, Schikanen und Einsicht das hier sich zu sehr an Paragraphen geklammert wird! Klar jeder darf Fehler machen aber Fakt ist die jenigen die bei der Bahn Fehler machen machen diese aus System heraus. Wenn ein Wille da wäre eine Lösung zu finden.Aber lieber werden Milliarden fürs Prestige verballert als einmal eine positive Presse!!!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Bärbel Weickert
  • Kommentar 59
  • 24.01.2012 19:30
 

Da sieht man mal wieder wie flexibel? + genau nach Vorschrift bei so manchen Stellen gehandelt wird! Vermutlich wäre es sinnvoll, neue Schulungen z. B. auch bei der Bahn usw. einzuführen: Menschenkenntnis - Service - Flexibilität wie sie von jedem von uns gefordert wird, zumindest in der freien Wirtschaft! Menschlichkeit + Toleranz liegen da Lichtjahre weit weg! Da werden ja auch kleine Kinder rausgeworfen, egal ob es kalt - dunkel... ist, nur weil die Fahrkarte fehlt oder verloren wurde! -- man könnte ja auch nach Kontaktdaten fragen + kurz etwas telefonisch abklären.

jetzt antwortenKommentar melden
  • kato
  • Kommentar 58
  • 24.01.2012 18:03
 

Diese Art von Presse ist nur noch Müll. Was soll das? Wenn solch ein Unglück passiert, dann sollte jeder wissen: wer, wie und wann Unterstützung möglich ist. Sicher hat der Angestellte von der BB sehr unklug und dumm gehandelt, aber ich würde wichtiger finden, dass hier in diesem Bericht auch erwähnt wird, was man in solchen Fällen beachten muss. Irgendwie habe ich solche Begrifflichkeiten wie Veranstalter, Konsulate etc im Hintekopf, wenn es darum geht, ohne Papiere und Geld, grenzüberschreitend und sicher nach Hause zu kommen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 57
  • 24.01.2012 17:34
 

@Eckhard Kleine-Tebbe Achja wie sieht denn ihrer Meinung nach ein echtes Opfer dieses Vorfalls aus und wie ein Betrüger? Sowas kann man nicht ausbilden. Wir sind hier nicht im Fernsehn bei Lie to me oder ähnlichen Formaten. Ich gehe ausserdem mal davon aus das sie nicht vor Ort waren und daher auch nicht wissen wie genau den das Ehepaar nun aufgetreten ist. Woher wollen sie sich also ein Urteil darüber bilden ob das Zugpersonal echt von unecht hätte unterscheiden können müssen?

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 56
  • 24.01.2012 17:30
 Antwort auf Kommentar 52

So ein Unsinn. Das hat doch nichts mit unterlassener Hilfeleistung zu tun. Sie solltens ich erstmal mit den Gesetzen auseinandersetzen bevor sie so einen Quatsch posten.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Eckhard Kleine-Tebbe
  • Kommentar 55
  • 24.01.2012 17:13
 

Wir beschäftigen uns mit kleinen Fischn bei der Stasi wie im Sport bei Wolfgang Hoppe, Sven Fischer oder Ingo Steuer, von denen wir alle profitieren und die nichts gemacht haben. Weiterhin sind uns Verfehlungen von Politikern wichtiger, als Menschen, die in Not sind. Jeder gut geschulte Mitarbeiter der Bahn konnte erkennen, in welcher Not sich das Ehepaar befand. Eine solche Geschichte erfindet man doch nicht. Ich kann nur wünschen, dass es solchen herzlosen Menschen einmal richtig schlecht geht. Und die Regierung, die genug Dreck am Stecken hat, hält noch schützend die Hand darüber.

jetzt antwortenKommentar melden
  • lololothar
  • Kommentar 54
  • 24.01.2012 16:51
 

Es ist nicht die "Bahn",sondern die herzlosen Mitarbeiter,also Menschen wie du und ich. Was zählt noch in Deutschland Mitgefühl und Hilfbereitschaft? Bei den meisten wohl nicht,Hauptsache in meine Hand fällt genug hinein. Oberfläche ist Trumpf. Die bewußten Mitarbeiter sollte die "Bahn" in die Pflicht nehmen,aber auch generell nicht nur den Dienst nach Vorschrift fordern.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Dermixer
  • Kommentar 53
  • 24.01.2012 16:38
 Antwort auf Kommentar 47

So traurig die Sache für den einzelnen jetzt auch ist... ich denke auch das die Bahn da richtig gehandelt hat. Der Reiseveranstallter wäre hier in der Pflicht gewesen die Opfer sicher und ohne bürokratische Hürden nach Hause zu bringen. Jetzt schimpfen alle auf die BB. die aber auch nur ein Serviceunternehmen ist. Wenn die zwei jetzt in ein Taxi gestiegen wären und der Fahrer sie ohne Geld nicht hätte nach Hause fahren wollen.... wäre dann der Taxifahrer jetzt der Buhmann? Oder Wenn er sie nach Hause gefahren hätte und die zwei hätten nciht zahlen können... wären sie dann jetzt die Bösen?

jetzt antwortenKommentar melden
  • Wolfinio
  • Kommentar 52
  • 24.01.2012 16:26
 Antwort auf Kommentar 50

Nein die Bahn hat nicht richtig gehandelt, in diesem Fall kann man davon sprechen,es war unterlassenerhilfeleistung Dieses hat Folgen für die Bahn.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Beobachter2
  • Kommentar 51
  • 24.01.2012 15:51
 

Ich bin aus der Schweiz. Was ich bis jetzt von der Deutschen Bahn gehört habe kann ich nur mit einem Wort ausdrücken: Katastrophe!!! PS: Man sollte den feinen Herren in der Konzernzentrale - welche nicht einmal mehr wissen wie ein Kunde aussieht - im Sommer mal die Klimaanlage demontieren!!!

jetzt antwortenKommentar melden
  • B
  • Kommentar 50
  • 24.01.2012 15:46
 

Ich habe so bei mir gedacht: Was will man schon von der DB erwarten. Sie hat bisher immer und überall ihre Kunden im Regen stehen gelassen. Mich wunderts nicht, daß die armen Leute jetzt da festsitzen. Ich fahre nie Bahn.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Martin Kreisel
  • Kommentar 49
  • 24.01.2012 15:32
 

Die Bahn hat wie schon oft in anderen Fällen falsch gehandelt! Aber es sind ja nur "Unterschichtler".

jetzt antwortenKommentar melden
  • Jenny
  • Kommentar 48
  • 24.01.2012 15:21
 

also eine Frechheit ist das schon von der Bahn ich meine wenn ein älteres Ehepaar mit NIX unterwegs ist kann ich es nicht verstehen das die Bahn so reagierte und das man den Leuten keinen glauben schenkt daran sieht man wider wie tief alles sinkt dank anderen die sich so ewtl etwas erschleichen wollen glaubt man dann den wirklich leid tragenden nichts mehr versetzen sie sich erst mal alle in die Lage der Ehepaares.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 47
  • 24.01.2012 15:13
 Antwort auf Kommentar 43

Was hat den das Wohl der Allgmeinheit damit zu tun? Geht man nach dem Wohl der Allgemeinheit hätte die Bahn ohne wenn und aber richtig gehandelt da sie den Zug ohne Verzögerung hat weiterfahren lassen. So das die Allgemeinheit im Zug pünklich weg kommt. Die Allgemeinheit hat nichts mit den Bedürfnissen von Einzelnen zu tun. Nur mal um die Begriffe zu klären. Und hier geht es nicht darum Hilfsbedürftigen nicht zu helfen sondern darum das sich die Hilfsbedürftigkeit nicht in 5 Minuten klären lässt. Da kann doch ab heut jeder hingehen und sagen er kommt grad aus Italien vom Schifssunglück.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Felix Kroll
  • Kommentar 46
  • 24.01.2012 15:07
 

Der italienische Kapitän hat genauso gehandelt, wie die Bahn. "Seht mal zu, wie ihr nach Hause kommt!" Dabei muss man dem Kapitän noch seinen Schock-Zustand zugute halten, wogegen das Verhalten der Bahn einfach Schamlos ist.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 45
  • 24.01.2012 15:07
 Antwort auf Kommentar 41

In manchen Zügen ist es wohl tatsächlich so das man die Karte passend zahlen muss. In welchen weiß ich aber nicht. Ich tipp mal auf RE und Co wo man Tickets auch im 5-10 Euro-Bereich kauft. Ich für meinen Teil konnte jedenfalls bisher immer Tickets "nachlösen" sogar ohne vorher auf den Zugbegleiter zuzugehen. Kommt wohl auch auf den Typ an der kontrolliert. In der S Bahn in Frankfurt gibt es zum bsp ne 1 Klasse und die Auslandstouris fahren regelmäßig "falsch" weil sie das gar nicht kennen. Die werden "beanzeigt". Für mich auch absolut unverständlich schon weil die 1 Klasse dort sinnlos ist.

jetzt antwortenKommentar melden
  • rabensteinrobbe
  • Kommentar 44
  • 24.01.2012 15:05
 Antwort auf Kommentar 4

zu Kommentar 4 manche denken aber immer noch wir haben Demokratie oder haben eben ein falsches Demokratieverständnis. Hier herrscht die blanke Diktatur nur eben unter den Deckmantel der Demokratie, Jeder muß selber sehen wie er zurechtkommt.

jetzt antwortenKommentar melden
  • pkt43
  • Kommentar 43
  • 24.01.2012 15:04
 

Im Grundgesetz der BRD stehen die Eisenbahn des Bundes im Zusammenhang mit "dem Wohl der Allgemeinheit, insbesondere zu den Verkehrsbedürfnissen." Anscheinend hat sich die DB anderen Interessen zugewandt - das macht auch die Ausnahmesituation der Betroffenen und die Diskussion von "Romi" deutlich.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 42
  • 24.01.2012 14:58
 

Wem sind denn hier die Argumente ausgegangen? Woch wohl eher ihnen. Fakten werden einfach ignoriert oder als unqualifiziert abgestempelt ohne auch nur Ahnung von der MAterie zu haben. Ignoranz ist ja viel bequemer nicht war? Im übrigen sollten sie sich vieleicht festlegen in dem was sie behaupten. Wenn ich doch laut ihrer Aussage, angeblich Sprecher bei der Bahn bin kann ich kaum, eine Polizeiausbildung haben oder? Auch sollten sie ihr eignes geschreibse mal durchlesen und nach unqualifierten Beiträgen suchen. Sicher werden sie schnell fündig.

jetzt antwortenKommentar melden
  • motte
  • Kommentar 41
  • 24.01.2012 14:55
 Antwort auf Kommentar 31

falsch Romy, ich selbst hatte an einem Sonntag nur einen 50ger Schein, den der Automat nicht annahm. Ich habe es vor Abfahrt dem Zugführer gemeldet, der Schaffner erklärte mir, dass er keine Wechselstube sein. Ich mußte 40 Euro zahlen, da ich ohne Karte fuhr. Auf mein Beschwerdeschreiben erklärte mir die Bahn, sie könne erwarten, dass die Fahrgäste Kleingeld hätten. Die schützen iohre Mitarbeiter und die wiederum entscheiden wie es der Charakter ist.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Texas Shooter
  • Kommentar 40
  • 24.01.2012 14:48
 Antwort auf Kommentar 35

Ja,ja...wenn dann die Argumente dünn werden wird gelabert und gepöbelt! Ist das die neue Polizeiausbildung? Dann bin ich ja froh,daß ich dieses Land schon vor Jahrzehnten verlassen habe. "Die Polizei-dein Freund und Helfer" ...na ich danke auch schön! Aber ich denke mal,daß sie noch nicht so lange dabei sind,wenn sie hier so unqualifiziert daherreden und Auszüge ihres Lehrbuchs zitieren... Aber da sie das letzte Wort haben wollen sei´s ihnen gegönnt hierauf nochmal was zu posten. Ich werde es nicht lesen da ich besseres mit meiner Zeit anzustellen weiß. Schönen Tag noch.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 39
  • 24.01.2012 14:47
 Antwort auf Kommentar 37

@Renate Dietrich Achso weil im TV gesagt wird da isrt ein Schiff gesunken MÜSSEN ja zwangsläufig auch alle die es behaupten, von dem Unglück betroffen sein? Reichlich Naiv die Einstellung. Wie vorher schon geschrieben, es gibt Ungarn die ihre bereits vor Jahren verstorbene Tochter als Opfer hingestellt haben und Geld zu kassieren, wieso sollte es also nicht Leute hier geben die behaupten gerade von dem Schiff zu kommen um eine Bahnfahr zu erschleichen? Und die hätten auch keineswegs au dem Bahnhof schlafen müssen. Es gibt die Polizei und einen Sozialdienst der genau für solche Sachen da ist.

jetzt antwortenKommentar melden
  • michael krebs
  • Kommentar 38
  • 24.01.2012 14:45
 

was soll man von der DB an verständnivollem Mitfühlen anderes erwarten ...eine Ausnahmeregelung? Sie haben ja als Rechtsnachfolger der Reichsbahn gut gelernt ,damals hat man ja gerne für Menschentransporte in Viehwagons gutes Geld genommen. man bleibt halt was man ist . "Arme" DB .....Vorschrift bleibt Vorschrift ganz klar .

jetzt antwortenKommentar melden
  • Renate Dietrich
  • Kommentar 37
  • 24.01.2012 14:42
 

Anscheinend gibt es beim Schreiber romy keinen Fernseher undkein Radio, also keine Medien! So wie auch bei den Bahnbediensteten in Frankfurt, wo niemand was über das Unglück der Costa wusste oder hörte!!! Wenn der Sohn seine Eltern nicht hätte holen können, so hätten diese müssen auf der Bank übernachten im Bahnhof oder in einer Polizeiwache!!!! Das Bahnpersonal ist ziemlich unverschämt und frech, die könnten sich vom Schweizer Bahnpersonal mal ein paar Scheiben abschneiden, sowas gibts bei der CNFF (Schweiz.Bahn) nicht! Diese hat nämlich noch einen Service! Aber bei der DB - fehlanzeige -

jetzt antwortenKommentar melden
  • Blaudistel
  • Kommentar 36
  • 24.01.2012 14:42
 

Ich habe selbst erlebt wie ein regionales Bahnunternehmen - welches von Subventionen lebt - gestreikt hat und einfach den Triebwagen angehalten hat weit weg vom Zielbahnhof. Ohne Durchsage, einfach nur auf Zuruf wurden 10 Schulkinder zwischen 8 und 14 Jahren und ich :) einfach genötigt den Triebwagen zu verlassen. Motto: So, nun sieh zu wie du heimkommst. Hektisches telefonieren der Kids und meinerseits um irgendwie heimzukommen. Wie gesagt, das war nicht die Deutsche Bahn aber es war ein öffentliches Verkehrsunternehmen. Kundenfreundlichkeit in Deutschland? Fehlanzeige ...

jetzt antwortenKommentar melden
  • Romi
  • Kommentar 35
  • 24.01.2012 14:38
 Antwort auf Kommentar 34

Der Verweis auf den Datenschutz hat nichts mit der Bahn zu tun. Es ist nun mal Fakt das ein kleiner Bahnmitarbeiter kaum die Möglichkeit hat die Identät einer Person ohne Ausweis zu klären. Genauso Fakt ist es, das die Polizei dazu beim EMA anrufen muss um dann zu warten was die so sagen. Und das dauert nun mal. Bis dahin ist der Zug eben weg. Sowas regelt man vorher. Also bitte ERST nachdenken dann schreiben. Und wenn sie keine Ahnung von den Abläufen haben einfach mal raushalten statt Unsinn zu schreiben. Aber das ist natürlich typisch deutsch. Kein Plan aber den Mund aufreissen

jetzt antwortenKommentar melden
  • Texas Shooter
  • Kommentar 34
  • 24.01.2012 14:32
 Antwort auf Kommentar 33

Ich habe schon bemerkt,daß sie von der BAHN als deren Sprecher angestellt sein müssen denn sonst würden ihnen nicht genau die gleichen,lahmen Ausreden einfallen die jeder poplige Bahnangestellte benutzt,wenn er einfach keinen Bock hat etwas zu tun,daß nicht direkt in seinen Zuständigkeitsbereich fällt. Ich wünsche ihnen ja nix böses aber sie werden bei ihrer Einstellung spätestens dann sehr überrascht autwachen,wenn sie mal in einer ähnlichen Notsituation sind und die Angesprochenen sich auf Datenschutz etc. berufen um keinen Finger rühren zu müssen.Was für´ne engstirnige Denkweise !!!

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige