Sa., 26.05.12

«Costa Concordia» 17.01.2012 Die feigen Ausreden des Kapitäns

Kapitän der Costa Concardia unter Arrest (Foto)
Kapitän Francesco Schettino wurde festgenommen, nachdem er die «Costa Concordia» eigenmächtig verlassen hatte. Bild: dapd

Als die «Costa Concordia» sank, machte sich Kapitän Schettino aus dem Staub. Das belegt nun der filmreife Funkverkehr mit der Hafenaufsicht Livorno. Vor Gericht behauptet Schettino, er sei versehentlich ins Rettungsboot gefallen. Stand er sogar unter Drogen?

Der Kapitän des gekenterten Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» gerät immer mehr unter Beschuss. Die italienische Presse hat den Funkverkehr zwischen Francesco Schettino und der Hafenaufsicht in Livorno veröffentlicht.

Die Gespräche wurden demnach kurz nach der verhängnisvollen Kollision des Schiffes, die elf Todesopfer forderte, aufgezeichnet und belasten Schettino schwer. Das Telefonat beweist, dass der 52-Jährige das sinkende Schiff vorzeitig verließ. Die weiteren Vorwürfe lauten: Mehrfache fahrlässige Tötung und Havarie. Zudem soll er vor der Insel Giglio eigenmächtig viel zu nahe an der Küste entlang gefahren sein, damit sein von dort stammender Oberkellner Antonello Tievoli seine Heimat grüßen kann.

Kapitän der «Costa Concordia» unter Drogenverdacht

Damit aber noch nicht genug. Aufgrund seines bizarren Verhaltens während des Schiffsunglücks besteht in Ermittlerkreisen nun auch der Verdacht, dass Schettino unter Drogeneinfluss gestanden haben könnte. Laut Medienberichten wollen die Behörden den Kapitän auf Rauschgiftkonsum untersuchen lassen.

Noch befindet sich Schettino in Untersuchungshaft. Die könnte er jedoch schon am Mittwoch verlassen. Die zuständige Richterin von Grosseto, Valeria Montesarchio, stellte ihn am Dienstag nach einer dreistündigen Anhörung unter Hausarrest.

Schettino: «Lag plötzlich mit Passagieren im Rettungsboot»

Bei dieser Anhörung machte der Kapitän der «Costa Concordia» offenbar ein technisches Problem bei der Evakuierung für sein Verlassen des Schiffs verantwortlich. Laut italienischen Medienberichten sagte er der Richterin: «Ich wollte nicht abhauen, sondern habe Passagieren geholfen, ein Rettungsboot ins Wasser zu lassen.»

Als der Absenkmechanismus blockierte, plötzlich aber wieder ansprang, «bin ich gestrauchelt und lag plötzlich zusammen mit den Passagieren im Boot». Daraufhin habe er nicht mehr auf das Schiff zurückkehren können, weil sich dieses schon zu sehr in Schräglage befunden habe. Die Tageszeitungen Corriere della Sera und La Repubblica zweifeln diese Version der Ereignisse an, vor allem weil sich in dem Rettungsboot von Schettino auch der zweite Offizier Dimitri Christidis und der dritte Offizier Silvia Coronica befunden hätten.

Hoffnung für 29 Vermisste schwindet

Derweil besteht kaum noch Hoffnung, im Wrack der «Costa Concordia» noch Überlebende zu finden. Insgesamt werden nach Behördenangaben 29 Menschen vermisst. Laut Auswärtigem Amt sind darunter mindestens zwölf Deutsche. Zwar suchen Rettungskräfte weiterhin nach eingeschlossenen Passagieren. Am Mittwochmorgen mussten die Bergungsarbeiten jedoch erneut unterbrochen werden, weil sich das Schiff unter Wasser bewegt.

Nachfolgend lesen Sie das Protokoll des Gesprächs zwischen Kapitän Gregorio De Falco von der italienischen Küstenwache in Livorno und «Costa Concordia»-Kapitän Francesco Schettino. De Falco fordert Schettino wiederholt auf, wieder an Bord zu gehen. Schettino macht Ausflüchte. Das Gespräch war zuerst auf der Webseite der Zeitung Corriere della Sera zu hören, die italienische Küstenwache bestätigte am Dienstag dessen Echtheit.

Das Gesprächsprotokoll aus der Nacht, als die «Costa Concordia» sank:

Freitag, 21:49 Ortszeit:

Hafenaufsicht (HA): «Concordia, ist alles ok?»

Francesco Schettino (FS): «Positiv. Wir haben nur eine kleine technische Störung.»

(Anmerkung der Zeitung La Repubblica: Wenig später, nachdem ein Passagier mit der Polizei gesprochen hat, kontaktiert die Hafenaufsicht wieder das Schiff.)

(...)

FS: «Wir haben bloß ein technisches Problem. Sobald wir es gelöst haben, werden wir Sie kontaktieren.»

HA: «Wie viele Menschen sind an Bord?»

FS: «Zwei-, dreihundert.» (Anmerkung der Zeitung: Es ist wahrscheinlich, dass das Schiff zu diesem Zeitpunkt, 40 Minuten nach dem Evakuierungsbefehl, noch voll besetzt war). «Ich gehe zurück zur Brücke, um nachzuschauen.»

Samstag, 00:42 Ortszeit

HA: «Wie viele Menschen müssen (das Schiff) verlassen?»

FS: «Ich habe den Eigentümer des Schiffes kontaktiert. Er sagt, dass etwa 40 Menschen vermisst werden.»

HA: «Wie kann es sein, dass es nur so wenige Menschen sind? Sind Sie an Bord?»

FS: «Nein, ich bin nicht an Bord, weil das Schiff untergeht, wir haben es verlassen.»

HA: «Was meinen Sie, Sie haben das Schiff verlassen?»

FS: «Nein, nicht verlassen - ich bin hier und koordiniere die Rettungsaktion.»

HA: «Was koordinieren Sie da? Weigern Sie sich? Gehen Sie zurück an Bord und koordinieren Sie die Rettungsaktion von dort.»

FS: «Nein, nein, ich weigere mich nicht.»

Samstag, 01:46 Ortszeit

(Anmerkung der Zeitung La Repubblica: Beim nächsten Telefonat ist die Stimmung gereizt. Nach Angaben des Corriere della Sera spricht Gregorio Maria de Falco vom Hafenamt in Livorno mit dem Kapitän.)

(...)

FS: «Ich bin Kapitän Schettino, Kommandeur.»

HA: «(...) Sie kehren jetzt zurück an Bord. Steigen Sie die Leiter hoch. Gehen Sie zurück an Bord (...). Sagen Sie mir, wie viele Menschen an Bord sind. (...) Ich zeichne dieses Gespräch auf, Kapitän Schettino.»

FS: (schweigt)

(...)

FS: «Kommandeur, in diesem Moment hat das Schiff sich zur Seite geneigt.»

HA: «Ich habe verstanden. Hören Sie mir zu: Da sind Menschen, die die Leiter am Schiffsbug herunterklettern. Sie müssen diese Leiter in umgekehrter Richtung nehmen und hochsteigen. Gehen Sie an Bord und sagen Sie mir, wie viele Menschen an Bord sind - ob Frauen, Kinder und Hilfsbedürftige dort sind, sagen Sie mir, wie viele von jeder dieser Gruppen, ist das klar? Sehen Sie Schettino, Sie haben sich vielleicht aus dem Meer gerettet - aber ich werde Ihnen richtig Unannehmlichkeiten bereiten (droht und flucht).»

FS: «Ich bitte Sie, Kommandeur.»

HA: «Kein bitte, gehen Sie jetzt an Bord. Versichern Sie mir, dass Sie an Bord gehen. Kapitän, das ist ein Befehl, ich befehle jetzt. Sie haben die Evakuierung des Schiffes angeordnet, begeben Sie sich jetzt zum Bug und koordinieren Sie die Aktion von dort. Es gibt schon Tote.»

FS: «Wie viele?»

HA: «(...) Das sollten Sie mir sagen!»

FS: «Kommandeur, aber verstehen Sie doch, dass es hier dunkel ist und man nichts erkennen kann!»

HA: «Was wollen Sie tun, nach Hause gehen? Kehren Sie zurück an Bord und sagen Sie mir, was getan werden kann, um wie viele Menschen es geht und was sie brauchen. Jetzt!»

(...)

FS: «Ok, ich gehe.»

cvd/phs/news.de/dapd/dpa
Leserkommentare (24) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Texas Shooter
  • Kommentar 24
  • 19.01.2012 20:25
 Antwort auf Kommentar 3

Fortsetzung zu Kom 3: wenn sie jetzt das Oel abpumpen,besteht die Gefahr,daß der Rumpf eine andere statische Belastung erfährt und Risse zu Brüchen werden,die die Gesammtstabilität des Körpers im Ganzen gefährden. Nochmal: Bitte hier kein dummes Geschwätz ablassen von Leuten,die ähnlich großartige Gedankengänge haben wie der Kapitän des Liners! Bleiben sie besser in Zorneding und bauen weiter Vogelhäuschen o.ä. Schönen Abend noch!

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  • Texas Shooter
  • Kommentar 23
  • 19.01.2012 20:18
 Antwort auf Kommentar 3

zu Kom. 3: diesen "Tip" wird sicher keiner weitergeben. Ich weiß ja nicht,woher sie ihre "Weissheiten" nehmen aber diese "Hinweise" passen irgentwie zu dem ganzen Chaos bezüglich der Rettungsaktion,Verhalten des Kapitäns, etc. Wissen sie bescheid über die Strömungsverhältnisse an der Unglücksstelle? Wissen sie,welche Kräfte bei der Kollision auf den Schiffsrumpf gewirkt haben und wo die Belastung am Höchsten war? Solange sie solche grundlegenden Berechnungen nicht abgeschlossen haben,und das geht nicht in 2 Tagen, können sie doch kein 290m langes,halbversunkenes Schiff an den Felsen binden!

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  • wsd
  • Kommentar 22
  • 19.01.2012 16:48
 

Rest von Kommentar 21 Menschliche Überschätzung gepaart mit absolutem Fehlverhalten eines Kapitäns musste hier zwangsläufig zu einer Katastrophe führen. Ich wünschte mir,dass sich ein derartig unkontrolliertes Spektrum nie wiederholt.

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  • wsd
  • Kommentar 21
  • 19.01.2012 16:40
 

Dieser Kapitän der Costa Concordia hat -durch sein unfähiges, eigenmächtiges Ignorieren und damit seiner selbst herbeigeführten Havarie- das positive Ansehen der Kreuzschifffahrt schwer getroffen. Das geführte Telefonat - Kapitän/Hafenaufsicht- beinhaltet eine Wahrheit die aufzeigt, wie sich Hilflosigkeit und ohnmächtiges Verhalten auf der einen Seite und platzierte Befehle auf der anderen Seite anhören. Unmöglich, Ignoranz und Fehlverhalten, auch nur eine Sekunde zu akzeptieren. Menschliche Überschätzung gepaart mit absolutem Fehlverhalten eines Kapitäns musste hier zwangsläufig zu ei

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  • Augenblick
  • Kommentar 20
  • 19.01.2012 08:47
 

Ich würde überhaupt keine Kreuzfahrt buchen, diese Schiffsungetüme verseuchen mit ihrem Schweröl nur die Meere. Ja, ja - die einzige Ratte, die an Bord war, hat rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen (wobei Ratten nicht feige sind - im Gegensatz zu den Menschen können sie kein Schiff retten, aber wissen, wenn ein Notfall eingetreten ist, der ihr Leben bedroht). Es wird allerdings gemunkelt, dass der Kapitän so zugedröhnt war, dass er zur Schiffsführung nicht mehr fähig war und deshalb von der Mannschaft entmachtet wurde, die ihn deshalb von Bord geschickt habe.

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  • Seemann
  • Kommentar 19
  • 19.01.2012 04:48
 Antwort auf Kommentar 14

Auf den in Billigländern registrierten Frachtern und Tankern, sihts noch viel schlimmer aus. Wie man solchen Mann ein Schiff überlassen kann? Die "Titanic" hatte ein Kapitän der schon vorher 2 Schiffe zu Schrott fuhr. Darunter die "Olympic" , ein Schwesterschiff der "Titanic". Die Umstände des Unglücks, weisen auf Versicherungsbetrug hin.

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  • Steffen42
  • Kommentar 18
  • 19.01.2012 03:44
 Antwort auf Kommentar 17

Der Typ gehört wegen 11-fachen Totschlags (ich hoffe es werden nicht noch mehr) für die maximale Zeit von 15 Jahren weggesperrt. Ende der Diskussion.

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  • Libertad
  • Kommentar 17
  • 19.01.2012 01:04
 

Ich habe auch mein A6 und wenn das geschilderte hier so stimmt, war der Kapitän vermutlich total besoffen. Wenn es allerdings schon auf aneren Reisen vorher, Absprachen dieser "nahe an der Küste vorbei Fahrten" gab, denke ich, das diese mitschuldig ist. Der Felsen war auch nicht in der Seekarte eingezeichnet. Was richtig ist. Die italienischen Seekarten werden nicht so oft, wie die z.B. deutschen erneuert. Trotzdem, selbst wenn der Felsen dort nicht wäre, ist der gefahrene Abstand zur Küste, zu gering. Aber, das Schiff als einer der Ersten zu verlassen, ist der absolute Hammer.

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  • Willi Weber
  • Kommentar 16
  • 18.01.2012 22:16
 

He der Kaptän hat hat nicht mehr alle Sinne beisammen, ich fahre mit meinem kl. Boot 12m schon nicht so nah an der Küste lang - schon gar nicht im Dunkeln - außerdem mind. Abstand 150m muss eingehalten werden - was wollte der den wem beweisen - so leichtfertig mit seinen Gästen und deren Leben umzugehn - der gehört weggesperrt für immer - oder wie früher - unter seinem Kahn kielgeholt !

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  • Peter
  • Kommentar 15
  • 18.01.2012 20:26
 Antwort auf Kommentar 12

Ja so ein Kapitän ist wirklich eine feige Ratte oder er ist nicht ganz dicht oder er war zugedröhnt

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  • peter
  • Kommentar 14
  • 18.01.2012 20:22
 

Was sgt eigentlich die Reederei zu diesem Angestellten Wie kann man einem solchen Mann ein Schiff mit über 4000 Leuten an Bord anvertrauen.Wen haben diese Leute da nur Angestellt.Für so eine Aufgabe muss ein Bewerber für diese Stelle doch ein Profil erstellt werden. Dass man da nichts gemerkt hat,ist unglaublich

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  • Manfred Suckut
  • Kommentar 13
  • 18.01.2012 18:15
 

Ja, ich würde immer wieder eine Fahrt mit einem Kreuzfahrtschiff. Das so ein Schiff nicht untergeht liegt bei 140 Millionen, also sicher.

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  • luckysingle
  • Kommentar 12
  • 18.01.2012 16:40
 

Francesco Schettino, DU FEIGE RATTE !!! Hoffentlich verrottest du im Knast

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  • Werner Döring
  • Kommentar 11
  • 18.01.2012 16:26
 

Wir haben mit der MSC Armonia eine Kreufahrt von Venedig nach Athen und zurück gemacht. Es war alles bestens. Würde immer wieder eine solche Kreuzfahrt machen, mir aber genau ansehen, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Vor allem würde ich versuchen, über den Kapitän, die Offiziere und die Reederei mehr zu erfahren.

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  • Steinmetz
  • Kommentar 10
  • 18.01.2012 14:50
 

Wir haben bereits einige Kreuzfahrten mit den verschiedensten Reedereien absolviert. Dabei war auch eine Fahrt durch das Rote Meer mit Costa. Dieses Schiff, seine Besatzung und vor allem sein Kapitän waren schlicht eine Katasrophe. Am vorletzten Tag wurde den Passagieren mitgeteilt, dass das Trinkgeld automatisch vom Bordkonto abgebucht wird. Wegen des schlechten Services erhoben die meisten Pass. dagegen Einspruch. Daraufhin ließ der Kapitän sofort das gesamte Oberdeck mit einer stinkenden schwarzen Farbe streichen, so dass niemand mehr dort hin konnte. Seitdem "NIE WIEDER COSTA"

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  • DerUrlauber
  • Kommentar 9
  • 18.01.2012 14:50
 

Mein Beileid an die Opfer dieser Tragödie. :-( Aber für mich ein weiterer Grund keinen Urlaub mit Ferienflieger oder Schiff zu machen. Die Sicherheit meiner Familie übergebe ich nicht in fremde Hände.

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  • Schmidt Marina
  • Kommentar 8
  • 18.01.2012 14:25
 

Wir haben im letzten Jahr 5 Kreuzfahrten mit verschiedenen Reedereien unternommen. Wir haben uns immer sehr gut aufgehoben gefühlt. Unter anderem war auch ein Schiff von der Costa dabei gewesen. Auch hier haben wir uns sehr wohl gefühlt. Es wird immer wieder Menschen geben, die nicht die Gefahr einschätzen können! Leider ist es dann wie hier geschehen eine große Tragödie. Absolut untragbar was der Kapitän hier veranstaltet hat. Wir hoffen nur, dass es hier eine gute Rechtssprechung gibt. Natürlich kann das keine Trost für die Hinterblieben sein.

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  • Karin Kadetzki
  • Kommentar 7
  • 18.01.2012 13:56
 

Wir würden immer wieder eine Kreuzfahrt machen. Wir haben bisher 10 Kreuzfahrten unternommen, niemals fühlten wir uns unsicher. Mein 70.Geburtstag naht, da haben wir vor wieder eine herrliche Fahrt zu unternehmen. Wir sind natürlich sehr erschrocken, wie dieser Kapitän sich verhalten hat. Ich hoffe, daß das für die Zukunft erst einmal wieder ausreicht, um sehr starke Kontrollen zu unternehmen. Karin und Wolfgang Kadetzki 18.1.2012

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  • Frieder Hultschig
  • Kommentar 6
  • 18.01.2012 13:37
 

Seit 100 Jahren (also nach dem Untergang der Titanic) sollen Schiffe praktisch unsinkbar sein; aber die Schotten müssen dicht sein. Hier hat offenbar perfekte Schlamperei dem Unglück Vorschub geleistet. Dieses Unglück ist eine kaum zu überbietende Negativreklame! Vor oder nach diesem Unglück: Mir ist so ein "Ameisenhaufen" ein Greuel. Auch wenn das Schiff gross ist, bei so vielen Menschen tritt man sich zwangsläufig ständig gegenseitig auf die Füsse. Nach wie vor: NEIN DANKE

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  • jotis
  • Kommentar 5
  • 18.01.2012 13:35
 

Noch zu 4. Aber das geht wohl nicht, das lässt sich schwerer verkaufen, dass die Crew das erste und das letzte Wort hat?! (Und die Passagiere demzufolge Befehlsempfänger) Die Costa-Schiffe sind schon öfter diesen schwierigen, von der "Vorgabe" (lächerlich - Kapitän ist nur einer, nicht der Vorstand) abgewischen, hat es da auch Auseinandersetzungen gegeben oder nur jetzt, wo's quer gegangen ist?

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  • jotis
  • Kommentar 4
  • 18.01.2012 13:29
 

Nicht nur mit den Kreuzfahrten, auch mit den Kreuzfahreren, also jenen, die damit Geld verdienen und jenen, die das seelig reden. Der Kapitän hat handgesteuert die große Runde gedreht und ist nicht auf den Gedanken gekommen die lumpigen 70 m (von ca 300) durch Schotten vom Schiff zu trennen??!? Oder waren die Dinger kaputt? Und dann die Übungen (zur Rettung) ohne zu Rettende. Blöder geht's wohl nicht? Die Rettung ist doch vor allem durch eine Überzahl von um ihr leben Fürchtenden belastet, weniger von der sich verfitzenden Technik. Geübt werden muss vor allem der Panik Herr zu werden.

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  • Hans Angel
  • Kommentar 3
  • 18.01.2012 13:26
 

Was mir auffällt - Es besteht die Gefahr, dass das Schiff absinken könnte (sobald das Öl abgepumpt wird und das Schiff leichter wird)- warum wird es nicht am nahen Felsen verankert ? 20-30 Seile würden das sicher bewerkstelligen. Leiten Sie doch diesen Tipp an "Experten" weiter. Ich bitte Sie darum. Hans Angel, Zorneding

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  • Hubert Hilgers
  • Kommentar 2
  • 18.01.2012 13:24
 

Ich habe vor einiger Zeit mit meiner Frau überlegt eine Kreuzfahrt zu machen diese haben wir jetzt endgültig begraben wenn eines Tages das ende kommt möchten wir den normalen Tod sterben und nicht den Wassertod. In Überlegung mit einigen Freunden und Bekannten verzichten auch diese zukünftig auf Kreuzfahrten. Es ist schon traurig was eine einzelne Person als Kapitän durch reinen Wahnsinn verursachen kann. Mein Mitgegühl gilt den Opfern dieser Katastrophe Hubert Hilgers 52538 Selfkant den 18.01.2012

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  • HAH
  • Kommentar 1
  • 18.01.2012 13:04
 

Ja, ja, es ist schon so ein Kreuz mit den Kreuzfahrten. Am Ende bekommt eh jeder sein Kreuz - so oder so.

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«Costa Concordia»: Hollywoodreifes Telefonat mit Kapitän Schettino » Gesellschaft » Nachrichten

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