Sie sprechen etwas an, was laut Statistiken ein Trend ist: Immer mehr kranke Arbeitnehmer schleppen sich ins Büro. Woran liegt das? An Angst vor dem Jobverlust oder eher an Selbstzweifeln?
Wehrle: Das ist knallharte Angst vor dem Jobverlust einerseits. Die Leute denken: Wenn ich oft krank bin, rücke ich auf der Abschussliste nach vorne. Und es ist zum Zweiten ein ganz perfider Mechanismus. Wenn sie in einer Abteilung immer mehr Leute wegstreichen, heißt das, sobald einer krank wird, müssen die, die noch da sind, die Arbeit für ihn mitmachen. Viele Leute gehen dann ins Büro, weil sie sagen «Ich will mich nicht auf die Abschussliste setzen lassen» und andererseits möchten sie die Kollegen nicht im Regen stehen lassen. Sie tun das nicht für die Firma, sondern weil sie nicht wollen, dass die anderen Kollegen vollends überlastet werden.
Auf ihre Aussagen gestützt, wie sieht das Idealbild eines Bewerbers für deutsche Unternehmen aus?
Wehrle: Deutsche Unternehmen sehnen sich nach glatten Lebensläufen, nach geraden, stromlinienförmigen Lebensläufen. Nach Leuten, die schnell studiert oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Nach Leuten, die in den Firmen mindestens drei bis fünf Jahre geblieben sind und die keinerlei Auffälligkeiten, keinerlei Lücken im Lebenslauf haben. Diese Personalpolitik führt dazu, dass man allenfalls durchschnittliche Bewerber bekommt. Aber die exzellenten Leute sind oft anti-stromlinienförmig, sie sind oft Umwege gegangen, haben ein paar Jahre Pause eingelegt, oft während ihres Arbeitslebens die Richtung gewechselt und etwa Neues angefangen. Diese Typen, die in einer gesunden Unternehmenskultur Leben in die Firmen bringen, sorgen für neue Gedanken. Bei uns fallen sie durch das Sieb einer beschränkten Personalauswahl.
Das erweckt den Eindruck, als ob in deutschen Unternehmen der Großteil der Beschäftigten hirnlose Funktionsmaschinen sind.
Wehrle: Ob sie es sind, will ich nicht sagen. Aber sie werden so behandelt als seien sie es. Es wird immer noch so gehandelt, als würde oben gedacht und unten gemacht. Das war in Zeiten der Industrialisierung wirklich so. Doch das hat sich fundamental gewandelt. Weil heutige Fachkräfte über ein solches Wissen verfügen, dass der Vorgesetzte gar nicht mehr mithalten kann. Die Unternehmen müssen erkennen, dass eben nicht nur das Management denkt, sondern dass man sehr wohl auf die Mitarbeiter hören muss. Die haben das Fachwissen, sie sprechen täglich mit den Kunden. Alles, was irgendwann negativ in den Geschäftszahlen einschlägt, lässt sich viel früher herausfinden, wenn man wirklich einen klaren Informationsfluss von den Mitarbeitern zum Management gewährleistet und nicht nur umgekehrt.
Das spielt auf ein Phänomen an, das Sie in Ihrem Buch ansprechen: die Geschäftsführerkrankheit. Die Geschäftsführer kennen Bilanzen und duzen die wichtigsten Leute, erkennen aber nicht die Probleme im eigenen Unternehmen. Woran liegt das?
Wehrle: Erstens liegt es daran, dass keiner den Mut hat, dem Chef die Wahrheit zu sagen. Denn diejenigen, die dem Chef nach dem Mund reden, die sagen «Es läuft alles super», diejenigen sind hoch bei ihm angesehen. Wer sagt, «Da geht etwas daneben, da läuft was schief», läuft Gefahr, als Bote geköpft zu werden. Das Zweite ist, dass sehr viele Manager den Alltag vollkommen aus dem Blick verlieren, nur noch in ganz großen Visionen und an Globalisierung denken. Dabei versäumen sie es, mal in eine Filiale ihres Geschäftes zu gehen, mit Kunden zu sprechen, den Alltag anzuschauen und diese ganz bodenständige Arbeit zu erledigen.
Sie sagen in Ihrem Buch aber auch, dass das Funktionieren zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Wechselspiel ist. Sie sprechen davon, dass Werte wichtig sind. Welche Werte sollte man haben, um eine Grundzufriedenheit im Beruf zu erreichen?
Wehrle: Ich kann die Werte nicht vorgeben. Das ist ganz individuell. Wichtig ist, dass man Werte hat. Man kann Werte herausfinden, indem man sich fragt «In welchen Situationen meines Lebens geht es mir richtig gut, wann fühle ich mich so richtig wohl?». Wenn sich ein Mensch wohlfühlt, wenn er mit seinem Wohnmobil auf Reisen ist, heute hier, morgen da, dann kann er zu der Überzeugung kommen, das Unabhängigkeit für ihn ein wichtiger Wert ist, dass er gerne flexibel und beweglich ist. Dann muss er in seinem Unternehmen schauen, ob er dort diesen wichtigen Wert verwirklichen kann. Wenn er feststellt, dass in seinem Unternehmen die Betonköpfe herrschen, er nichts flexibel machen kann und abhängig vom Vorgesetzten ist, dann kommt er vielleicht zu der Erkenntnis, sich ein anderes Unternehmen zu suchen. Wenn man ständig wichtige Werte unterdrückt, macht das krank und unglücklich. Darum ist es wichtig zu reflektieren, worauf es jemandem im Leben persönlich ankommt. So findet man seine Werte heraus.
Sie schreiben in Ihrem Buch zudem, das Unternehmen einerseits Flexibilität erfordern, andererseits aber vor hohen Wechselquoten zurückschrecken. Wann ist die Wechselquote ein Warnzeichen für ein Unternehmen?
Wehrle: Idealerweise beträgt die Wechselquote drei Jahre. Wenn man vor der Frist von drei Jahren geht, erweckt das den Verdacht, man habe die Aufgabe nicht geschafft. Ausnahme ist der Wechsel in eine höhere Position. Wenn ich also nach zwei Jahren aus einer Position als Abteilungsleiter in ein anderes Unternehmen als Bereichsleiter wechsle, ist das ein schlüssiger Wechsel. Was die Wechsel insgesamt angeht, kann man sagen, es sollten im Durchschnitt Verweilzeiten von vier bis fünf Jahren sein. Damit können die Unternehmen leben.
Der Trend, den sie beschreiben, steht konträr zur Personalpolitik vieler Unternehmen, Arbeitsverträge auf zwei Jahre zu befristen und lieber neue Mitarbeiter einzustellen als höhere Gehälter zu zahlen.
Wehrle: Das ist wahr. Und die Unternehmen tragen selbst dazu bei, dass Mitarbeiter früh gehen. Kein Mitarbeiter geht gern schon nach einem Jahr aus dem Unternehmen. Meistens treibt der Leidensdruck die Arbeitnehmer davon. Ich finde es sehr kleinkariert, dass dieselben Unternehmen, die kurzfristige Verträge abschließen, die ihre Mitarbeiter unzufrieden werden lassen, kurze Verweilzeiten in Unternehmen nur dem Arbeitnehmer anlasten. Gute Arbeitgeber erkennt man daran, dass dort viele Leute lange Jahre bleiben und nicht abstumpfen, sondern immer noch motiviert sind.
Martin Wehrle ist Karriereberater, Jobcoach und Buchautor. In seinem aktuellen Buch Ich arbeite in einem Irrenhaus. Vom ganz normalen Büroalltag berichtet er vom Wahnsinn, dem sich deutsche Arbeitnehmer täglich stellen.
som/brc/news.de
ACH unser RAGNA der DAUERINSASSE des IRRENHAUSES, meine nicht das Job-Irrenhaus-Deutschland sondern,schon das Irrenhaus wo User mit unterirdischen Beiträgen hingehören! FÜR ALLE NEHMT DIE BEITRÄGE VON RAGNA.NICHT FÜR VOLL DEN ER WEIß ,NICHT WAS ER MACHT ER ERINNERT MICH AN DEN KANZLERAMT-HOFNARR PORFALLA!
jetzt antwortenKommentar meldenEin riskanter Weg, nur mit Rechtsschutz.
jetzt antwortenKommentar meldenWas solls ,wir leben in dem Irrenhaus dies heißt Deutschland .
jetzt antwortenKommentar meldenBei einigen Statements kommen einem die Tränen. R empfiehlt die Korrektur des Arbeitsrechts, insbesondere des Kündigungsschutzes. Auf diesem Ruhekissen lässt es sich gut ausruhen. Und die Schlaraffen zocken dann auch noch ab. In vielen anderen Ländern gelten rentierlichere Prinzipien, so dass jeder seinen Arbeitsplatz heraus suchen kann. Ökonomie vor dem Recht, sonst leidet die gesamte Wertschöpfung durch Ineffizienz. Und die Leute verstehen dann auch besser, wie wichtig die Rendite- und Gewinnrechnung ihres Betriebes auch für ihr eigenes Arbeitsleben ist. Pflichten vor Rechte also!
jetzt antwortenKommentar meldenDieser Artikel spricht mir aus der Seele! Ich arbeitete in einer hamb. Verlags-AG als Kunden-Sachbearbeiterin. Dann 1999 Auslagerung in ein Call-Center (Tochterges.) Die Hälfte meiner Kolleginnen (verh.) haben sich abfinden lassen. Ich, damals 51, gesch., habe den "Umzug" mitgemacht. Wir bekamen Teamleiter/Antreiber, wurden gemobbt, mussten junge Zeitarbeiter anlernen. Wir Alten wurden auseinandergesetzt. Als ich reklamierte, wurde ich 2001 ganz weggesetzt. Psychischer Zusammenbruch. Ich klagte. 2003 willigte ich der Kündigung ein. Heute, 63, HartzIV - muss ich mich schämen? Nein schlimm genug
jetzt antwortenKommentar meldenDen Mitusern scheint es schwer zu fallen beim Thema zu bleiben. Niemand wird wohl bezweifeln dass die Anforderungen an Arbeitnehmern, kleinen und mittleren Beamten in den letzten Jahren irrsinig gestiegen sind. Insbesondere in der Dienstleistungsservicebrance im Inland, teilweise durch Leiharbeit, befristeten Arbeitsverträgen und Privatisierung. Tarifverträge, die von Arbeitgebern ständig unterlaufen werden. Niemand kann behaupten das Planungsunsicherheit in Familien Sozial sei oder lange Pendlerfahrten zum Arbeitsplatz. Was auch für Studenten und ihre Studienplätze gilt.
jetzt antwortenKommentar meldenSie als Antenne Nummer 1 müssten zwischen Sonnenenergie oder Hintergrundstrahlung und der vorsätzlichen Einspeisung von elektromagnetische Kraft in überlastete Stromnetze zur Erzeugung von Brummtönen, die zu aggressiver Kreativität führen, unterscheiden können. Ich auch. Und da Sie und ich es können, brauchen Sie nicht so aggressiv sein. Und dann gebe ich Ihnen auch recht, Sie leiden nämlich dann nicht mehr am Wahn, von R verfolgt zu sein. Dieser Punkt verbindet!
jetzt antwortenKommentar meldenHaben Sie schon mal etwas von elektromabnetschen Beeinflussungen gehört, die Ihren Ursprung in der starken Sonnenaktivität haben? Neben Störung des Funkverkehrs können auch Stromnetze lahmgelegt werden. das sollten Sie als Physiker wissen. Bezüglich der Brummtontheorie gebe ich Ihnen ausnahmsweise Recht, aber nur in diesem Punkt.
jetzt antwortenKommentar meldenDie Brummton-Verschwörung ist alt,aber für Marktwirtschaft unbrauchbar.Ihre Vertreter sollten nicht nur ihre Kenntnisse der elektromagnetischen Kraft überprüfen, sondern ihrer Phantasie Zügel anlegen. R beruhigt -als Physiker: „Es gibt keine Einspeisung von Wellen ins Stromnetz, von der originären abgesehen" und -als Psychologe: „konvergente (Wissens-) und divergente (kreative Assoziations-)Intelligenz) sind angeboren. Brummton-Verstärker sind daher unbehelflich." R empfiehlt: Zurück ins Leben - in die Welt des Schönen, Edlen und Elitären. Kampf der Gleichheit und dem linken Missmut.
jetzt antwortenKommentar meldenSchau mal an,das Irrenhaus,da gehört der große "R" auch hin!Vielleicht findet er dort sein "Seelenheil" und verschont die Umwelt.
jetzt antwortenKommentar meldenPersonalien, die hier berichten, sie hätten ihr ganzes Arbeitsleben eine ruhige Kugel geschoben und seien darüber froh, haben jedes Recht zur Kritik an gekonnten Lebensplanungen verloren. Sie haben keine Arbeitsplätze geschaffen. Der Jugend verweigern sie die Ausbildung. R`s Lehrlinge sind begeistert und das stimmt froh. Gleichwohl gilt demjenigen, die links im Abseits stehen, die Kritik mit Mancur Olsen, nach dem eine verdrehte Soziallogik die Beförderung zum Funktionär garantiert, zum SPDler, Gewerkschafter. R sagt: die linke Ideenwelt ist der Schlüssel, der die Tür zum Irrenhaus öffnet.
jetzt antwortenKommentar meldenEigentlich glaube ich mich unmißverständlich ausgedrückt zu haben und weiß, das ich in der BRD=Bananenrepublik Deutschland lebe und uns täglich ein Marionettentheater vorgegaugelt wird. Die Marionetten sind die Polit-Gangster und wir das "erlauchte" Publikum dem man diesen Sch.. als Wahrheit verkauft,unterstützt von den Medien.Die Lobbyisten lassen die Puppen tanzen! War das jetzt deutlich genug??
jetzt antwortenKommentar meldenWas um Himmels Willen erwarten Sie denn bei dem, was uns die Politik tagtäglich und gleich welcher Coleur vorlebt? Wachen Sie mal auf!
jetzt antwortenKommentar meldenIch kann berichten, dass die Mitarbeiter, die zur Verschleierung des Brummton-Phänomnes beitragen sollen, ausgezeichnet mitarbeiten und ihre agressive Kreativität, will man es in der Einfältigkeit so nennen, logistisch excellent einsetzen. Sie tun für ein Glas Alkohol alles und hoffen wohl in die Chefetage aufgenommen zu werden. Mit anderen Worten, man sollte die Firmen untereinander differenzieren. Das Brummton-Phänomen ist die Einkopplung elektromagnetischer Wellen ins belastete Stromnetz. Die Bundesämter ermittelten Werte der Deutschen Telekom und Deutschen Bahn, ohne Konsequenzen.
jetzt antwortenKommentar meldenUnbegabte Menschen sind out. Mangelnde Begabung zeigt sich vor allem daran, dass nichts zu Ende gebracht, nicht einmal gedacht wird. Hieraus ergibt sich auch die Leistungsanforderung an die Mitarbeiter von IHM: Im Denken und Handeln fast wie ein Unternehmer, jedoch gut aufgehoben in einer Hierarchie. Nur diese Mitarbeiter entwickeln einen Heißhunger auf Leistung, dafür werden sie auch fürstlich entlohnt. Das restliche Quantum des betrieblichen Erfolges – die Anbahnung lukrativer Geschäftsbeziehung – ist dem Unternehmer vorbehalten. Das ist der Unterschied zwischen Mitarbeiter und Chef.
jetzt antwortenKommentar meldenIm Prizip kann ich froh sein,den Ruhestand ereicht zu haben und die real existierende Arbeitswelt ausblenden zu können.Ich war tech. Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut und da war die Arbeitswelt noch relativ in Ordnung,beonders was den respektvollen Umgang mteinanader betraf.Ungeachtet dessen ist es nun einmal so,dass alles was geschieht ein Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaft ist und diese Gesellschaft ist in einem mehr als desolaten Zustand und nicht mehr in der Lage die ihr innewohnenden Widersprüche zu lösen. In diesem Forum muß man die Spreu vom Weizen trennen besonders bei R !!
jetzt antwortenKommentar melden"Alle Narrenfreiheit für mich und meinesgleichen, alle Verantwortung den Anderen" - hier scheint das Ende der Fahnenstange derartiger gesellschaftlicher Entwicklungen in Sicht.
jetzt antwortenKommentar meldenWie schon geschrieben. Die Politik versagt als Vorbild. Und versucht auch hier, mit Hilfe der Medien von den eigentlichen Ursachen abzulenken. Übrigens - ich bin auch Selbstständig. Einem Mensch in einer derartigen Aufmachung wie auf dem Bild würde ich auch ohne Kotze die Tür zu meinem Büro schon gar nicht aufmachen. Und als Unternehmer arbeite ich mittlerweile nur noch mit Selbstständigen. Warum? Ich muss für meine Fehler gerade stehen. Und genau das ist es, was ich bei Politikern gleich welcher Coleur generell vermisse.
jetzt antwortenKommentar meldenDarunter muss das Arbeitsklima zwangsläufig leiden. Schaut man sich dann wieder die in der Volkskammer des Deutschen Beamtenbundes gepflegten "Umgangsformen" an, kann das nicht verwundern. Die Wirtschaft kann nur dann langfristig planen, wenn die Politik langfristige Planungen zulässt. Das ist nicht der Fall. Und was das "Betriebsklima" in der Volkskammer des Deutschen Beamtenbundes betrifft, ist das hinreichend bekannt unter aller Sau. Leute mit nicht genehmen Meinungen werden rücksichtslos diskreditiert, denunziert und angepöbelt. Köhler, Sarrazin(SPD!!!), zu Guttenberg, jetzt Bosbach.
jetzt antwortenKommentar meldenEin "kleiner AN" hat mittlerweile schon Schwierigkeiten vor dem Arbeitsgericht Recht zu bekommen, wenn er nur ein Stück vom Abfall gegessen(!) hat, einem AN mit den richtigen Parteibuch dagegen wirft man heute noch Beträge in sechs- oder siebenstelliger Höhe auch dann nach, wenn er entweder gar keine Arbeitsleistung erbracht hat, oder die erbrachte noch schlechter als schlecht war. In der Wirtschaft gilt heute als Krönung betriebswirtschaftlichen Schwachsinns mit dem letztendlichen Ziel der persönlichen Eigenprostitution oft genug das Prinzip der kurzfristigen Erfolgsrechnung.
jetzt antwortenKommentar meldenDas heutige Arbeitsklima ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung der vergangenen 30 Jahre und der Arbeitsleistung der Verwaltung und unserer gewählten Volksbetrüger seit Gründung dieser Bananenrepublik. Als Vorbild haben gerade die Letztgenannten von Beginn an hoffnungslos versagt. So neu ist das nun wirklich nicht, da es sich hier um nichts anderes als um einen fortlaufend gepflegten Prozeß der Besitzstandsverwaltung handelt. Wie sonst soll man seit bald 40 Jahren ausstehende Reformen des Arbeitsmarktes und des Arbeitsrechtes bewerten?
jetzt antwortenKommentar meldenAn alle K von 14 aufwärts. Sicher sind die Stellungnahmen von R nicht Jedermanns Sache. Manche sind nur sehr schwer zu verstehen, einige schießen auch über das Ziel hinaus. Hier jedoch hat er in vielen Bereichen Recht. Ich werde das nachfolgend begründen. Zunächst einmal zur Aufmachung des Artikels. Das Bild eines betrunkenen Fußballfans als Abbild eines leidenden Arbeitnehmers zu verwenden, kann nur Zeugnis sein dafür, dass hier vorsätzlich miese Stimmung erzeugt werden soll. Gleich in welchem Interesse und gleich aus welchem Grund.
jetzt antwortenKommentar meldenIch kann Ihnen da nur beipflichten,denn dieser Herr R. st ein besonderes Exemplar, welches sich durch extreme Selbstüberschätzung und Eigensucht auszeichnet. Er bedient in vollkommener Weise das Klischee des "Chefs" aus der Zeit des Fühkapitalismus. Wenn man seine Machwerke analysiert, so strotzen sie vor Menschenverachtung und den Haß auf Leute, die nicht seiner kaputten Ideologie entsprechen.
jetzt antwortenKommentar meldenEs stimmt mich traurig und ich finde es bedenklich, wenn ein "Herr" Ragnara... anscheinend Entscheidungsträger ist. Solche Gutsherrenansichten: "R fordert Höchstleistung. Es gab nur einen einzigen Fall, dass eine Sekretärin an ihrer Aufgabe versagte." entlarven R. als "mit Verlaub gesagt, Herr Bundestagspräsident, Sie sind ein Arschloch". Anscheinend Sohn von Beruf und leider in menschlichen Belangen inkompetent (wie anderen seiner Kommentare hier bereits zu entnehmen war).
jetzt antwortenKommentar meldenIm Osten damals musste ich den "Werktätigen" als Meister fast am "A..." lecken damit er mal das machte, was gemacht werden musste...Was soll das Gejammere? Nur weil jetzt der Job weg sein kann, wird man mit einmal kleinlaut und kuscht. Angst ist eben doch ein guter Lehrmeister...
jetzt antwortenKommentar meldenGanz Deutschland ist ein einziges Irrenhaus. Die obersten Irren aus der edelsten Oberetage regieren den Plebs und holen aus ihm raus, was das Zeug hält. Danach wird dieser Plebs einfach entsorgt.
jetzt antwortenKommentar meldenAber was wären denn alle diese Chefs ohne ihre Mitarbeiter? Absolut nichts! Alleine die Mitarbeiter stellen ein Unternehmen dar - und wie - das liegt an der Art und Weise wie sie und ihre Leistungen anerkannt werden. Ich bin GottseiDank in einer Firma, die viel dazu gelernt hat. Heute weiss man, dass es nur auf motivierte Mitarbeiter ankommt, die durch Anerkennung Lust haben etwas zu bewegen!.Das war nicht immer so, aber es gibt genügend kluge Leute, die rückständig denkenden Firmen helfen können. Und die, die nicht dazu lernen wollen, gehören boykottiert!
jetzt antwortenKommentar meldenWehrle: Ich mache es an einem Beispiel konkret: Ich kann mich fürchterlich ärgern, dass mein Chef mich niemals lobt. Ich kann aber auch auf den Chef zugehen und sagen «Ich habe gerade ein Projekt abgeschlossen, sie haben das verfolgt, geben Sie mir bitte mal eine Rückmeldung, wie hat ihnen das gefallen?» Das heißt, ich hole aktiv das, was ich brauche, statt dazustehen und zu warten, dass der Chef mir entweder ein Lob spendet oder es verweigert. Prima: seine Antwort: wenn Sie nicht so gut wären, hätte ich Sie schon längst gefeuert!
jetzt antwortenKommentar meldenBei R. steht der Mensch im Mittelpunkt, damit man ihn von allen Seiten in den Hintern treten kann! Wir wissen nun aber auch, aus welchem Holz unser R. geschnitzt ist... Das Betriebskima ein Genuß? Es regieren Zuckerbrot und Peitsche, den Rest kann man sich denken... Das erklärt nun aber auch seine geistigen Ergüsse! Schuft wer etwas schlechtes dabei denkt.....
jetzt antwortenKommentar meldenFf haben Respekt vor seiner Leistung.Und um die Verblödungstendenzen auszuscheiden: Wenn meine Mitarbeiter etwas leisten, dann schlägt sich dies auch in monetärem Respekt nieder. R fordert Höchstleistung. Es gab nur einen einzigen Fall, dass eine Sekretärin an ihrer Aufgabe versagte. Zusammengefasst jedoch: Unser Betriebsklima ist ein Genuss. Einer für alle, alle für einen.Und wir genießen das! Der rechte Umgang zählt! Wehrle sollte mal die Scheißgewerkschaften auf ihre Arbeitgeberqualität prüfen. Da staubt es wirklich. Und wir wissen, von was wir hier reden. Auch Arbeitnehmer vertreten wir!
jetzt antwortenKommentar meldenIn einem Unternehmen, bei dem, wie in SEINEM, qualifizierte Dienstleistungen erstellt werden, gibt es eine Außen-/Innendifferenz, die die Schlagstärke für unsere Klientel ausmacht. Befehl und Gehorsam schafft dabei ein Wir-Gefühl und nicht demokratische Dampfplauderei. Das ist das Selbstverständnis in einem Unternehmen mit Identifikationswert, weil jeder weiß, was wir leisten müssen. Dieser Wert ist auch für die Betriebe unserer Kunden Vorbild. Natürlich müssen diese Kundenbetriebe als Produktionseinheit zweckrationaler organisiert sein. Aber selbst dort legen wir Wert auf den Menschen und Ff
jetzt antwortenKommentar meldenDas schlimmste sind inkompetente Chefs: von wegen -steht auf und wehrt Euch. Es wird gemobbt und notfalls dem ehrgeizigen und motovierten Mitarbeiter eine psychische Störung unterstellt -so geschehen im öD- um eine Beförderung zu verhindern. Kein Schutz, keine Rückendeckung vom Betriebsrat. Und dann der Verwaltungsrichter: "Klar. Es steht Aussage gegen Ausage. Aber ich glaub' der Gegenseite, weil sie eine Frau ist!" Logisch!
jetzt antwortenKommentar meldenEs passt nicht ganz zum Thema, aber Irrenhaus passt gut zu Ragna, "Götterdämmerung" es wundert mich, dass er noch kein Skript abgeliefert hat, vielleicht ist er auf der Suche, für die Welt wäre es erlösend...
jetzt antwortenKommentar meldenEs stimmt!!! In sehr vielen Unternehmen ist es so. Ich habe es selbst erlebt und höre es von meinen vielen Freunden/Bekannten, die schon jahzente in der Firma sind und werden gemobbt, bis sie nicht mehr können. Wer über 50 Jahre ist und ca. 20-30 Jahre schon in der Firma arbeitet, der wird oft behandelt wie der letzter Dreck! Das war früher nicht so. Da gab es Kolegialität, wir sind alle gemeinsam gegen den Chef aufgetreten. Heute ist jeder für sich, weil er einfach Angst hat entlassen zu werden. Angst führt aber bekanntlich zu nichts. Die Menschen werden immer kränker, psychisch krank.
jetzt antwortenKommentar meldenDort bietet die Arbeitsagentur Jobs an. Aber nein, nicht von Firmen die suchen,sonder von Personallogistik Firmen die Arbeitsplätze vermitteln,natürlich kostenpflichtig. Gehts noch. Für was benötigen wir den noch die Arbeitsagentur? Etwa für die Verwaltung der Sozialhilfeempfänger,jetzt Hartz IV. Oder Vermittlung für die 1,00 EUR Jobber.Alles sehr fragwürdig in diesem Land.
jetzt antwortenKommentar meldenZitat aus Artikel:"Was sie da beschreiben, sind Extremfälle. Bei welchen Anzeichen kann man sich sicher sein, dass man in einem Irrenhaus gelandet ist?" @fer: Ja das ist so wie du es beschreibst.Zum oben benannten Zitat aus Artikel.Man braucht doch nur die aktuellen Stellenangebote durchlesen,wie Bwerber soll Jung,viel Erfahrung haben (sehr Jung und Berufserfahrung von mind.25.Jahren haben),hoch flexibel sein,hoch motiviert sein,nicht ortsgebunden sein,etc.Ich habe letztens aus Interesse bei der Arbeitsagentur(ehm.Arbeitsamt)die Stellenausschreibungen gelesen.War erstaunt!Fortzetzung folgt....
jetzt antwortenKommentar meldenSorry, soll natürlich 6.000.000 Euro heissen! :-(
jetzt antwortenKommentar meldenSeitdem ich weis, das mein AG seine Belegschaft als Produktivkapital in der jährlichen "Aktionärsrechtfertigung" auswirft, kotzt mich der Laden nur noch an. Die heutigen Chefs sind nur noch über "Leichen" des verheizten "Produktivkapitals" dahinschreitende möchtegern Menschen, die diese Bezeichnung aber leider nicht verdienen. Es sind keine Menschen mehr sondern gewinnmaximierende Idioten die bei den Aktionären nur Speichelleckend an den Türen stehen. Ich habe keine Achtung vor diesen Karikaturn eines Menschen! Mein Vorstandsvorsitzender verdient 6.000 EUR pro Jahr. WOZU?
jetzt antwortenKommentar meldenDas gibt es leider wirklich alles - und oft ist der Einzelne relativ machtlos. Trotzdem - ich kann nur raten sich nicht passiv in sein Schiksal zu ergeben und den Erfüllungsgehilfen abzugeben. Wenn es ungerecht zugeht, wenn wohlverdiente Anerkennung ausbleibt, wenn Diskriminierungen stattfinden- steht auf und wehrt Euch! Steht zu dem was Ihr leistet, logischerweise loyal zum eigenen Unternehmen, aber mischt mit! Nur wenn sich jeder einzelne Mitarbeiter Mankos anspricht und konstruktive Vorschläge für Verbesserungen macht, hat er eine Chance ernst genommen zu werden. Traut Euch, seid unbequem!
jetzt antwortenKommentar meldenMan sollte wirklich mal auf die Barrikaden gehen und vor allem an die Öffentlichkeit (Report Mainz usw.). Eine Bekannte von mir war 30 Jahre bei Siemens, ist jetzt 45 und kämpft bei Gericht um ihren Arbeitsplatz. Siemens hat extra Anwälte (in meinen Augen charakterlose Typen) eingestellt, die das Personal rausekeln. Die Geld- und Machtgeilheit in Politik und Wirtschaft ist unerträglich!!!! Rebellin66
jetzt antwortenKommentar meldenIch kann alles das aus eigener Erfahrung bestätigen.21 Jahre war ich in verantwortungsvoller Tätigkeit in einem solchen Unternehmen tätig, danach war ich 1,5 Jahre arbeitsunfähig und habe meine Berufstauglichkeit verloren! Nun hab ich die Wahl, entweder ich wandere als Aushilfe quer durch die Republik (mit 50 Jahren) oder ich gehe. Da fällt mir das "dritte"ökonomische Prinzip ein,:Unter Einsatz minimalster Investitionen (Personalkosten) die Erzielung maximalsten Profit's!!! Der "ideale" Bewerber? 25 Jahre,40 Jahre Berufserfahrung, keine Familie und das Gehalt bringst du selber mit...
jetzt antwortenKommentar meldenKlasse, dieses Spruch mit den hirnlosen Funktionsmaschinen auf Seite 2. Komme mir genauso vor. Bei meinen Chefs könnte man glauben, die suafen den ganzen Tag bloß Kaffe.
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