Von news.de-Redakteurin Ulrike Bertus
Sie freuen sich über pinke Pferde mit Glitzersteinen. In den USA gibt es tausende Männer, die Fan einer Fernsehserie sind: My little Pony. Die Bronies bewundern die Friedfertigkeit der Figuren mit Namen wie Flutter Shy oder Rainbow Dash.
Sie heißen Butterscotch, Kleeblättchen oder Snuzzle: die in grellen Farben hergestellten Pferde von My Little Pony - in Deutschland: Mein kleines Pony. Eine Spielzeug- und Fernsehserie.
Eigentlich sind sie ein Kinderspielzeug. Kleine Mädchen, um die fünf Jahre, können mit den Pferden in der Hand durch die Phantastiewelt reiten. Die Botschaft der Tiere von My little Pony: Frieden, Freundschaft und Liebe. «Friendship is Magic» ist das Motto der Spielzeugfiguren - und ihrer Freunde.
In den USA gibt es nun aber eine noch ganz andere Anhängerschaft. Keine kleinen Kinder, sondern erwachsene Männer, häufig Familienväter, die ihren kleinen Töchtern jede neue Errungenschaft der kleinen Ponys neiden und keine Folge der Serie My little Pony verpassen. «Bronies» nennen sie sich und stehen stolz zu ihrer Liebe zu den Plastikpferdchen. Bronies, eine Zusammensetzung aus «Bro» (Bruder) und «Ponies», sind in den USA mittlerweile in Fangruppen organisiert.
«Ein besseres Hobby als der Terrorismus»
Mehr als 4000 Mitglieder hat die Facebook-Gruppe «Real men watch My little Pony», etwas mehr als 6000 Nutzer hat die Gruppe «Bronies». Aber warum stehen Männer auf die kleinen pinken, nach Plastik riechenden Tierchen mit Glitzersteinchen und Wallemähne? «Ich habe mehr über das Denken, Freundschaft und das Miteinander von einer Staffel gelernt, als in meinen 31 Lebensjahren zuvor», sagt beispielsweise der 32-jährige Luke Allan aus New Mexico, ein großer Fan von My little Pony, dem Internetmagazin wired.com. Er hat eine leichte Form von Asperger - und sieht die Serie als seine Medizin gegen die Krankheit.
Er selber habe sich kaum vorstellen können, dass er Fan von My little Pony werden könnte, doch dann gab es kein zurück mehr, sagt er. Auch seine Freunde seien mittlerweile angesteckt und würden die Figuren kaufen - Neubesitzer zeigen ihre Tierchen stolz in Youtube-Videos oder bei Facebook, basteln Bildschirmhintergründe und synchronisieren Szenen mit ihren tiefen Stimmen nach. «Ein besseres Hobby als der Terrorismus», sagen viele Fans.
Die Figuren wecken die Erinnerung an die 1980er Jahre, als My little Pony von dem Unternehmen Hasbro das erste Mal auf den Markt gebracht wurde und seien eine Art von Gesellschaftskritik, sagt Luke Allan. Kein Wunder, dass die meisten männlichen Fans zwischen 25 und 40 Jahren sind: Sie erlebten in den 1980ern ihre Jugend. Als pinke Leggins und andere grelle Farben das Straßenbild bestimmten. Und ihre Schwestern wahrscheinlich ein wachsames Auge auf die Ponies hatten - während der Bruder gezwungen war, mit Lego zu spielen.
Gute Geschichten für beide Geschlechter
Auch bei den Machern sieht man die wachsende männliche Fanschar mit einer Mischung aus Überraschung und Interesse: «Damit habe ich nicht gerechnet», sagt Lauren Faust, die die Figuren der neuen seit 2010 ausgetrahlten Staffel entwickelt hat. In Internetforen wird sie von den Fans gefeiert. «Lauren Jesus» nennt man die 36-Jährige.
Die Sendung, sagen sie und auch die Fans, sei aus dem gängigen Klischee von «für Jungs» und «für Mädchen» ausgebrochen. Es gehe nur noch darum, gute Geschichten zu machen - für beide Geschlechter. Dass erwachsene Männer auf pinke Ponies stehen: Nur ein Fortschritt im Verhältnis von Mann und Frau.
Aber nicht alle Frauen sehen das Interesse ihrer Männer an My little Pony gerne. Im Colorado Daily schreibt eine Frau an die Beziehungsexpertin der Zeitung, Christie: «Mein Freund ist ein Bronie. Du kennst diese Arschgeigen, die kiffen und My little Pony schauen? Er gibt Geld für kleine Spielzeug-Ponies aus - und augenscheinlich auch für Gras. Und dann tickt er aus, wenn ich Geld für ein Konzert ausgeben möchte. Was soll ich nur mit meinem Bronie tun?»
Die Reaktion der Beziehungsexpertin fällt überrascht aus. Eine Lösung weiß auch sie nicht. Gegen die Bronies scheint kein glitzerndes Kraut gewachsen zu sein.
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Unglaublich, dass solch eine schlechte Rechérche in unserem Jahrhundert noch möglich ist.
jetzt antwortenKommentar meldenIch bin selber ein Brony und stehe auch auf "klein glitzernde Zauberpferdchen" in unserem Forum wird über diesen Artikel nur gelestert.
jetzt antwortenKommentar meldenDieser Artikel ist einfach nur schlecht recherchiert und hat garnichts mit der Serie zu tun die die Bronies schauen. Hier wird einfach über die alte Serie geschrieben die nichts mit der jetzigen Generation gemein hat, außer das Ponies vorkommen. Alleine schon die Namen: "Butterscotch, Kleeblättchen oder Snuzzle." Das sind alles Ponies aus der alten Serie. Es gibt noch haufenweise anderer Fehler, die ich hier aber nicht aufzählen möchte. Die Bronies werden total schlecht dargestellt und als Freaks abgestempelt. Mal schauen wann die Bild oder RTL auf die Bronies aufmerksam wird.
jetzt antwortenKommentar meldenWow. Ich habe selten so ein schlecht recherchiertes Geschreibsel gelesen. Was immer auch die Autorin gelernt hat, mit Journalismus kann auf alle alle Fälle nichts zu tun haben. Sie scheitert allein schon an der äußert simplen Aufgabe der Anfangsrecherche. Ich hatte mit My Little Pony bisher nichts am Hut aber es hat mich nur geschätzte 2 Minuten gekostet um breit gefächerte Grundlagen zu finden, die ein völlig anderes Bild zeichnen. Ich empfehle für den Anfang http://en.wikipedia.org/wiki/My_Little_Pony:_Friendship_Is_Magic ^.^/)(\^.^
jetzt antwortenKommentar meldenIch habe am Anfang des Jahres ein Praktikum bei der örtlichen Tageszeitung gemacht - ohne jede Ahnung, worauf es bei einem Artikel ankommt, ohne jegliche Erfahrung. Zusätzlich bin ich sehr selbstkritisch, was meine eigenen Werke betrifft. Dennoch muss ich sagen, dass die Artikel, die ich dort verfasste, weit besser sind als dieser hier. Die schlechte Recherche und die vollkommen verfehlten Informationen wurden in den Kommentaren schon zur Genüge kritisiert, also möchte ich mich doch der allgemeinen Schreibweise widmen - in meinem nächsten Kommentar, denn mir gehen hier langsam die Zeichen aus.
jetzt antwortenKommentar melden[Fortsetzung des obigen Kommentars] Beispiele für die schlechte Schreibweise finden sich im ganzen Text - um Zeichen zu sparen verzichte ich auf Zitate. Aber nehmen wir doch den zweiten Absatz. Das fettgedruckte nicht mitgezählt. Hier liest man einen Satz. Dieser endet mit einem Punkt. Dann kommt der nächste Satz. Ihr seht, worauf ich anspiele (und was ich gerade durchaus parodierte)? Satzgefüge - also Haupt- UND Nebensätze - findet man im Text zwar auch, die meisten sind aber nur Hauptsätze, die aneinandergereiht und bloß durch Punkte getrennt sind. [Fortsetzung im nächsten Kommentar]
jetzt antwortenKommentar melden[Fortsetzung des obigen Kommentars] Solche Hauptsatz-Ketten stören den Lesefluss und wirken einfach lächerlich - da schrieb ich schon mit zwölf Jahren bessere Sätze. Und wenn ich mir so die anderen Artikel ansehe, scheint dieser hier kein Ausnahmefall zu sein - oder ich habe bloß die miesen Exemplare entdeckt. Von schlechter Recherche erzählten auch die Kommentare eines anderen Artikels, furchtbar geschrieben waren sie alle - ob nun wie hier wegen den Sätzen oder ewigen Widersprüchen des eigenen Textes. Doch ist dieser Artikel für mich eindeutig der Schlimmste und ich hoffe auf Besserung.
jetzt antwortenKommentar meldenWas für ein unglaublich schlecht recherchierter Artikel! Was für eine unglaubliche Frechheit! Mein Gott, wie kann man nur so einen Müll verzapfen? Tut mir leid, aber das ist unterstes Niveau. Kommt die Autorin dieser Zeilen sich nicht selber dumm vor, so viel Müll zu schreiben, der nochdazu keinerlei Wahrheiten beinhaltet? Traurig, traurig!
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde es eine Frechheit, was hier an Lügen verbreitet werden.Wir werden wie die Asozialen hingestellt, die einfach nur bekloppt sind.Wer das hier verzapft hat, hate anscheinend bei googel maximal Wikipedia zur verfügung, weil alles andere von der Kindersicherung gesperrt ist. Einfach nur unwahr. ENDE.
jetzt antwortenKommentar meldenIch kann mich den vorherigen Kommentatoren nur anschließen: Dieser Artikel ist schlecht. Das geht schon beim unpassenden Symbolbild los und hört noch nicht einmal bei den generös verstreuten Unwahrheiten auf.
jetzt antwortenKommentar meldenWenn die Zeichenbegrenzung schon bei 600 Zeichen ist, muss man sich eben anders behelfen ;) Warum wird in dem Artikel fast ausschließlich auf die Generation 1 eingegangen, wenn doch die Fangruppe der Bronies fast ausschließlich auf die neueste Generation von My little Pony, nämlich Friendship is Magic, fokussiert ist und was sind diese Glitzersteine? Der Grund mit "Erinnerungen an die Jugend" ist ebenfalls eine Aussage fürs Märchenbuch, sind doch Bronies zum Großteil zwischen 14 und 30 Jahren alt und die wenigeren der Älteren hatten auch zum Großteil mit der ersten Generation nichts am Hut.
jetzt antwortenKommentar meldenKönnen deutsche Nachrichtenmedien jeglicher Art eigentlich nicht mehr selbst anständig recherchieren? Können sie nur noch abpinnen, ohne den Wahrheitsgehalt des Abgepinnten wenigstens ansatzweise zu überprüfen? Anscheinend nicht, denn dieser Artikel strotzt so dermaßen vor faktischen Fehlern und Falschaussagen, daß es schon an Beleidigung grenzt. Was mit der richtigen Recherche ein Artikel über den Überraschungserfolg einer Trickserie bei einer völlig anderen Zielgruppe hätte werden können, verkommt hier zu einer sensationslüsternen Freakshow. http://www.bronies.de/showthread.php?tid=296
jetzt antwortenKommentar meldenAlso bitte Frau Bertus, das ist also Ihre Vorstellung eines gut recherchierten Artikels oder soll nur die Überschrift Leser anlocken, um möglichst viele Klicks zu generieren? Sollte Ersteres der Fall sein bin ich froh, normalerweise meine Informationen von anderen Seiten, die sich zumindest ein bisschen mit den Themen befassen bevor sie blindlings mit Unwahrheiten und selbsterdachten Bezeichungen (siehe "Lauren Jesus") um sich werfen. Desweiteren ist der halbwegs vernünftige Teil des Artikels lediglich eine übersetzte Version von eines Wired-Berichtes. Guttenberg lässt grüßen, liebe Autorin!
jetzt antwortenKommentar meldenIch würde mich bei der Redaktion bedanken, wenn dieser Artikel umgeschrieben wird. Dazu interessiert es mich doch sehr, wie dieser Beitrag recherchiert wurde. Beim lesen kommt es mir so vor, als ob ein Mitarbeitet von RTL diesen Text gemacht hat. Der einzige Unterschied ist, dass man den Text ließt, anstatt eine "Reportage", wenn man es bei RTL so nennen darf, sieht. Außerdem hat "My Little Pony: Friendship is Magic" wenig mit den 80s zutun. Ich würde mal genauer nachgucken, wodurch die Serie solch eine große Aufmerksamkeit bekommen hat. Weil diesen Text auf der Seite finde Ich nicht gut.
jetzt antwortenKommentar meldenheh ich habe den Flame button gefunden ich könnte jetzt sinnlos eure eltern beleidigen aber ich bin heute mal nett 1 Die Plastik figuren sind Größenteils als Scheiße angesehen (blindbag ausnahme) 2 Es hat sich über die ganze Welt verbreitet nicht nur in America 3 Wenns anfängt zu Glitzern kanste es wegwerfen-_- 4 Man hätte wenigstens dass mit den Terroristen noch weiter recherchieren sollen 5 Der Artikel ist wie alle Medien heute schlecht recherchiert 6 Zudem versthet man es nur wenn man die Serie schaut
jetzt antwortenKommentar meldenDie Fandom besteht hauptsächlich aus 15-30 Jährigen männlichen Bronies die viel zeit im Interwebs verbringen. Diese geniale Serie wurde aber erst nach ihrer kompletten umkremplung bei ihren maskulinen fans berühmt: My little Pony: Friendship is Magic Es wurde viel Internetsprache (wie OMG - für oh mein god) und allgemein viel mehr Witzen eingebaut. Aber genug der Worte - Einfach mal reinschauen: http://www.youtube.com/watch?v=Oh8QD0z1Ox8 http://bronies.memebase.com/ http://www.equestriadaily.com/ Gruß Marius
jetzt antwortenKommentar meldenWow, es ist wirklich nicht schwer über die Bronies zu recherchieren und doch zieht man hier nur die Informationen aus dem "wired" Artikel raus. Ich finde es zwar gut dass der Artikel größtenteils neutral geschrieben ist, allerdings macht der Artikel für den außenstehenden immer noch den Eindruck wir würden die alte Serie schauen! Alleine das Bild hat nichts mit der neuen Serie zu tun. Und wie mein Name schon erahnen lässt, gibt es auch schon in Deutschland Bronies, es ist nicht so als wäre dieses Fieber nur in Amerika ausgebrochen.
jetzt antwortenKommentar meldenMies recherchiert! Die Pony-Puppen reichen nicht nach Plastik, sondern nach Erdbeer, Vanille, etc.
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