Die «Schlampen» wollen sich vereinigen. Seit Monaten protestieren sie aufreizend freizügig gegen sexuelle Gewalt. Die Protestwelle geht rund um den Globus und hat jetzt deutsche Großstädte erreicht. Selbst Männer sind dabei - und zeigen viel Haut.
Die Frauen haben sich wild zurechtgemacht. Mit gewaltigen Plastikbrüsten über dem T-Shirt, pinkfarbenen Perücken oder Hosen, die knapp über den Po reichen, marschieren sie auf dem «Slutwalk» (Schlampenmarsch oder Lauf der Schlampen) in Berlin. Aber auch Männer mit schrägen Frisuren, freiem Oberkörper oder in Unterhose sind dabei.
In den deutschen Großstädten gehen die Schlampen auf die Straße
Mehr als 3000 Menschen haben sich nach Schätzungen der Veranstalter am Samstag in der Hauptstadt versammelt, die Polizei spricht zunächst nur von etwa 1000. Der Protest richtet sich gegen sexuelle Übergriffe und die Vorurteile, mit denen Opfer von Vergewaltigungen oft zu kämpfen haben.
Der Berliner «Slutwalk» vom Wittenbergplatz bis zum Gendarmenmarkt ist nur eine von mehreren Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt an diesem Tag. Auch in Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Dortmund und Stuttgart kommen zum Teil hunderte selbst ernannte «Schlampen» zusammen.
Ins Rollen kam die Bewegung im April in Kanada. Ein Polizist in Toronto hatte in einem Vortrag an einer Universität zur Prävention von Vergewaltigungen gesagt: «Frauen sollten sich nicht wie ‹Schlampen› anziehen, wenn sie nicht Opfer sexueller Gewalt werden wollen.» Einige Studentinnen gingen daraufhin empört auf die Straße.
Der Marsch in Berlin kam durch den Aufruf einer Musikerin über das soziale Netzwerk Facebook zustande, erzählt Sandra Grether, Mitorganisatorin der Protestaktion. Etwa 20 Menschen hätten sich sofort gemeldet, zweieinhalb Monate habe die Organisation gedauert.
In der Menge werden Plakate mit Aufschriften wie «Charme statt Scham» und «Wer ficken will, muss freundlich sein» hochgehalten. Eine Frau trägt ein Banner: «Im Zweifel lass ihn in der Hose». Viele Teilnehmerinnen sind aber in Jeans und T-Shirt gekommen. Die Veranstalter hatten extra darauf hingewiesen, dass Verkleidung keine Pflicht sei.
Nachts halbnackt durch den Park und unbelästigt bleiben
Die Demonstrantinnen sind von der Atmosphäre, vor allem aber vom Anliegen begeistert - etwa die 30-jährige Tina. Als Mitglied in einem Verein, in dem hauptsächlich Männer seien, habe sie selbst sexuelle Übergriffe erlitten. «Ich bewege mich da in einem Umfeld, wo sexualisierte Gewalt als akzeptabel gilt. Ich finde das nicht gut und möchte etwas dagegen tun.» Zunächst habe sie zu einer Demonstration in London fahren wollen. Dann habe sie mitbekommen, dass es auch einen Marsch direkt vor ihrer Haustür gebe.
Tom, ein 23-jähriger Berliner, ist mit seiner Freundin zur Demonstration gekommen. «Das ist eine coole Sache. Die Affären um Strauss-Kahn, Assange und Kachelmann gingen mir ziemlich auf die Nerven.» Auch Eva Heldmann ist begeistert von den bunten Kostümen und provokanten Sprüchen. Die 60-jährige Berlinerin erfuhr von dem «Slutwalk» aus der Zeitung. «Die Forderung ist schon richtig. Theoretisch muss es möglich sein, dass eine Frau nachts halbnackt durch einen Park läuft und unbelästigt bleibt.»
cvd/news.de/dpa
Es ist schon erschreckend was für einen Schmarrn so manche Kommentatoren von sich geben. Wenn Erwachsene so einen Kauderwelsch schreiben, ist es kein Wunder, wenn unsere Kinder so schlechte Noten aus der Schule mit nach Hause bringen! Und diese = Schlampen-Diskussion = ist absolut dumm. So, wie junge Mädchen und Frauen sich in der Öffentlichkeit zur Schau stellen, vor 20-30 Jahren undenkbar. Und es gab schon immer kranke, beknackte Männer, die Frauen vergewaltigen. Wo liegt die Schuld??? Unsere Gesetze sind zu lasch!!! Kinderschänder und Vergewaltiger = kastrieren = fertig!!!!! Captcha ????
jetzt antwortenKommentar meldenHier wird wieder einmal die Liebe und der Sex in einer Vergewaltigung vereint . Freundlichkeit ist in der Liebe nicht das Thema ,auch der Vergewaltiger kann freundlich sein . Doch ficken ist eine tierische Eigenschaft und hat mit der menschlichen Neigung nichts gemeinsames . Wer lieben will muss bereit sein sein Herz zuöffnen . Alles andere kann ohne belangen sein -
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist dieser feine Unterschied... Männer können sich anziehen wie sie wollen... Frau lästert höchstens / guckt hinterher / versucht ihn zu verführen... gut, und selten soll es ja auch Belästigung/"Nötigung zu Sex" gegeben haben aber egal wo Frau hinkommt, wenn sie "zu gut" aussieht gaffen die Männer und einige nehmen das als "Einladung zu mehr"... die Frauen sollten sich nicht verstecken müssen - weder vor einer Vergewaltigung in "unpassenden" Klamotten noch danach vor der Welt gerade in der heutigen Zeit, sollte man alle Zweifel begraben und sich "mit allen Mitteln" verteidigen (auch wg. Übergriffen durch Jugendliche)
jetzt antwortenKommentar meldenGenau....und lächeln.
jetzt antwortenKommentar meldenFür die Vergewaltiger sind eben Frauen Objekte! Derjenige ist in einem so tiefen Wahn, dass er erst nach der Befriedigung merkt was er getan hat. Natürlich ist es kein Grund jemanden zu vergewaltigen, aber trotzdem provoziert, besonders den Mann, eine Frau im Roch zu sehen. Da denkt nicht mehr das Gehirn sondern nur noch der Schwanz!
jetzt antwortenKommentar melden"Wer ficken will, muss freundlich sein" - ach nee! Gilt das auch für später keifende Ehefrauen...!? Wenn ja, dann hätten die noch was zu lernen... Sich selbst als "Schlampe" zu bezeichnen, sagt allerdings einiges aus. Hier müssen die Männer noch einiges dazulernen - als Pendant dazu müssten DIE sich dann als "Penner" bezeichnen...! Worum geht's? Frauen wollen - und sollen - unbelästigt bleiben - Recht haben sie! Na denn - veranstaltet doch mal ein Schlampen-Keifkonzert! Da zieht garantiert jeder Mann den Schwanz ein und sucht fluchtartig das Weite...
jetzt antwortenKommentar meldenUnd es geht ja gerade darum, dass Frauen eben keine Objekte wie ein Geldbeutel o.ä. sind. Eine Vergewaltigung ist wohl eher vergleichbar mit einem Überfall, bei dem man zusammengeschlagen und einem dann das Portemonaie geklaut wird. Es wird sich eben etwas mit Gewalt genommen. Und zu behaupten kurze Röcke würden zur Vergewaltigung provizieren ist genauso, als ob man behaupten würde jemand der ein teures Auto fährt muss sich nicht wundern dass es gestohlen wird, da dies den Dieb provoziert hätte, also Bewährung für den armen, verführten Täter. Obendrein kommt hinzu, dass eine Vergewaltigung...
jetzt antwortenKommentar meldenNur weil man einen kurzen Rock trägt oder einen tiefen Ausschnitt, bedeutet das nicht, dass man begrapscht werden will oder schlimmeres. Männliche Radsportler in enger Sportbekleidung werden ja auch nicht vom Fahrrad gerissen und vergelwaltigt mit der Begründung: der hatte ne enge Hose an und deshalb wollte er´s ja nicht anders... Bei Frauen ist es aber immer noch legitim so zu urteilen. Der Vergleich mit dem Geld dass man unbewacht überall liegen lassen kann ohne dass es gestohlen wird hinkt - im Gegensatz zu Objekten sind Frauen Menschen, ist einigen wohl noch nicht aufgefallen, darum gehts
jetzt antwortenKommentar meldenDie Feministen(INNEN) hatten wenigstens wieder mal ne Chance den deppen Männern zu sagen was sie von ihnen halten - ein mächtiger Aufwand für vielleicht hoch gerechnet 10% Männer die keine Erziehung genossen haben - war vielleicht nur verkappter Exhibitionismus???
jetzt antwortenKommentar meldenSollte -bei dieser gestarteten Groß Demo- tatsächlich ein Umdenken stattfinden, wäre es ein weiteres Weltwunder. Ein Mann, der sich nicht abhalten lässt reizende/aufreizende Frauen anzumachen/anzubaggern/anzufassen oder gar zu vergewaltigen, der muss erst noch geboren werden. Was für ein Glück, dass nur ein Bruchteil der Männer ihre Sexualhormone nicht korrekt steuern können/wollen. Es sind nicht alle männlichen Personen Sexmonster. Mit der Demo werden nur Ausnahmefälle mit plakativen Worten aufgefordert: HÄNDE WEG....Leider es wird niemals in den Köpfen landen, die damit ein Problem haben.
jetzt antwortenKommentar meldenWieder ein Grund mehr den Urlaub wieder in Thailand zu verbringen.
jetzt antwortenKommentar meldenNett formuliert!
jetzt antwortenKommentar meldenSchon der Name Schlampenmarsch zeugt von Dekadenz natürlich ist es gut gegen sexuelle Gewalt zu demonstrieren u. dies zu verabscheuen dazu muss man aber nicht jegliche Regeln des Anstandes vergessen,die so auftreten wollen nichts anderes als Aufmerksamkeit für die eigene Person - man kann wohl auch normal auftreten Mehr muss man dazu nicht bemerken.Ich habe in meinem Bekanntenkreis keine Frau die sich selbst als Schlampe bezeichnen würde schade das die Medien solchen Auftritten grosse Aufmerksamkeit schenken - Wohlgemerkt auch mir gefällt eine hübsche erotische Frau aber in anderem Umfeld
jetzt antwortenKommentar meldenHallo Micha, wo gibt es eine globale Erwärmung? - bei dem Sommer! Von wegen Schuldenkrise? - wo doch die Reichen immer reicher werden! Von wegen Bevölkerungsexplosion? - Deutschland stirbt aus! Nahrungsmittelpreise? - noch nie gab es soviel Übergewichtige wie heute! und und und ... Ansonsten kommt der Mensch nackt auf die Welt - alles andere ist Kultur und darüber lässt sich bekanntlich streiten und das machen wir gerade mal wieder. Ich finde Menschen auch halbnackte und nackte schön und wenn sie dann noch weiblich sind lächle ich und bin freundlich zu ihnen.
jetzt antwortenKommentar meldenKausalität: Jede Aktion ruft eine Reaktion hervor. Wer provoziert muss damit rechnen, dass auch unangenehme Reaktionen kommen. Vor einem Pferd mit einem Stück Fleisch zu wedeln wird mit Sicherheit eine andere Reaktion hervorrufen als vor einem hungrigen Raubtier. Und dann zu behaupten, sie wären vollkommen unschuldig bezüglich des Übergriffs ist entweder naiv oder richtig dreist.
jetzt antwortenKommentar meldenjo mei, is dös a schmarrn
jetzt antwortenKommentar meldenMänner nun aber ran ! Gehen Sie auch so nackig auf die Straße . Wäre nicht übel .Ist mal für uns Menschen was anderes ,wenn Männer ihr Nackheit präsentieren . Wir Frauen sehen dann verschiedene Hänschen So zeigen die Männer dann dem kleinem Hänschen die große Welt .!Glaube die Sonne zeigt sich dann auch mal .
jetzt antwortenKommentar meldenIst richtig,zu frauen solte man nett sein!Ich bin nicht so reich das zu einer frau sage Du bist mein eigenteum,ne so geht das nicht 5 minuten ficken und pascha schpielen.Schnell geht es garnicht.Grose bauch figur in arsch und die frauen mundhalten NEEEEEE,das geht nicht!!!! Der slogan ist richtig!!! Nur so weiter!!!! Kalisax
jetzt antwortenKommentar melden... oder schon jetzt, wenn man sich diese Möchtegern-Sluts so ansieht. Igitt.
jetzt antwortenKommentar meldenJetzt reichts mir auch mal. Ich werde dafür demonstrieren, dass ich meine Geldbörse überall hinlegen darf, ohne dass sie einer klaut. Diese Assozialen, die sich von einfachen Reiz-Reaktions-Schemata leiten lassen kotzen mich sowas von an. Ich muss doch auch in Afrika ein Brot in der Sahelzone liegen lassen können, ohne dass so ein verdammter Dieb daher kommt. Diese niedrigen Triebe gehören endlich mal aus den Köpfen raus lobotomiert. Sexualtrieb was ist denn das???? Gehts nocht? Ich kann mit meinen Reizen doch machen was ich will. Sollen sich die Männer doch kontrollieren, diese Sexmonster.
jetzt antwortenKommentar melden"Wer ficken will, muss freundlich sein" Das Witzige ist ja, dass die Frauen, die diesen Spruch jetzt verlauten lassen, sich in 20 oder 30 Jahren denselben Spruch von den Männern anhören können ... ;-)
jetzt antwortenKommentar meldenFleisch das nicht zum Verkauf steht, sollte nicht im Schaufenster hängen.
jetzt antwortenKommentar meldenWarum sollte die globale Erwärmung, die Schuldenkrise oder die Umweltverschmutzung relevanter sein, um auf die Straße zu gehen als sexuelle Gewalt an Frauen? Die Proteste richten sich gegen eine vor Gericht beliebte Verteidigungsstaktik, dem Opfer, allen voran wegen dessen Kleidung, die Schuld an einem sexuell motivierten Übergriff zu geben. Neben der Scham ist das ein wichtiger Grund, weshalb viele vergewaltigte Frauen, den Weg zur Polizei meiden bzw. eine Anzeige ablehnen. Wenn eine Frau einen kurzen Rock trägt, bedeutet das nicht, dass sie es darauf anlegt, Opfer eines Übergriffs zu werden.
jetzt antwortenKommentar meldenWerter Micha, dann gehen Sie doch bitte wegen dem, was Ihnen wichtig ist, demonstrieren und lassen Sie andere selbst entscheiden, was es ihnen wert ist, deshalb demonstrieren zu gehen.
jetzt antwortenKommentar meldenDazu kann man eigentlich nur eins sagen. Reisst euch mal ein bischen zusammen. Irgendwann ist es auch mal gut. Verdammt es gibt wichtigere Dinge für die es sich lohnt auf die Straße zu gehen. Globale Erwärmung, Schuldenkrise, Bevölkerungsexplosion, Nahrungsmittelpreise, Umweltverschmutzung, Wachstumskritik und und und... Aber nein spätpubertär im Fetischkostüm oder gleich ganz nackt selbstherrlich über die Straße stolzieren als wär es das normalste auf der Welt. Kommt runter und wacht auf!
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