Bis zu 10.000 Eon-Mitarbeiter müssen um ihre Jobs bangen. Der Energieriese fährt einen harten Spartkurs. Grund zu lachen gibt es auch in den USA nicht, nachdem die Kreditwürdigkeit herabgestuft wurde.
Hochwertiger Absturz. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit der USA von «AAA» auf «AA+» herabgestuft. Sollten die Amerikaner ihre Schulden nicht in den Griff bekommen, drohe in den kommenden zwei Jahren sogar eine Herabstufung auf «AA», teilte das Unternehmen mit. Der Schritt könnte am Montag an den Börsen für Trubel sorgen, nachdem es in den vergangenen Tagen in Europa bereits erhebliche Kursverluste gegeben hat. Möglich seien Zinserhöhungen.
Stellenstreichung. Fast 10.000 Arbeitsplätze könnte der Energiekonzern Eon infolge des beschleunigten Atomausstiegs weltweit streichen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Zuletzt sei nur von einigen Hundert Stellen die Rede gewesen, die abgebaut werden sollten. Etwa ein Drittel der Stellen könnten Deutschland betreffen.
Amoklauf verhindert. Polizisten im US-Bundesstaat Louisiana haben drei 15-Jährige festgenommen, die offenbar einen «unfassbaren und verheerenden» Angriff gegen ihre Schule geplant haben. Ihr Plan sei es gewesen, am ersten Schultag nach den Ferien zwei bestimmte Personen zu töten und dann wahllos auf andere Menschen zu schießen. Mitschüler hatten davon erfahren und den Schulleiter informiert. Die Verdächtigen hätten ihre Pläne nicht bestritten, so die Polizei.
Bester Mann auf dem Platz. Fachwissen, Begeisterung, lockere Berichterstattung - damit hat sich Matthias Opdenhövel zum Auftakt der Bundesliga als Sportmoderator bewährt. So sehr, dass die ARD den Moderator besser nicht wieder auf die Ersatzbank Sportstudio schickt. Mehr zur Einzelkritik lesen Sie hier.
Nato-Unglück. Im Osten Afghanistans ist in der Nacht zum Samstag offenbar ein Hubschrauber der Nato abgestürzt. Das Militärbündnis bestätigte den Absturz zunächst nicht, erklärte aber, ein entsprechender Vorfall werde untersucht. In einer Stellungnahme der Taliban hieß es, die Nato habe in Sayd Abad ein Haus angegriffen, in dem sich am Freitag Aufständische versammelt hätten. Den Angaben zufolge eröffneten die Kämpfer das Feuer und brachten dabei den Hubschrauber zum Absturz. Die Besatzung sei getötet worden, hieß es in der Mitteilung der Islamisten weiter. Bei den Gefechten seien zudem acht Talibankämpfer ums Leben gekommen.