Kein schwules Königspaar in Münster: Dirk Winter ist zwar Schützenkönig, sein Lebensgefährte darf aber nicht als seine Königin auf den Feierlichkeiten auftreten. Dabei hatten sich alle über ihr Paar gefreut - nur der Dachverband nicht. Der schickte Olli in die zweite Reihe.
Ein schwuler Schützenkönig aus Münster hat Ärger mit seinem Dachverband, weil er seinen langjährigen Lebensgefährten zur «Königin» gemacht hat. «Ich wollte eigentlich erst jemand anderen fragen», sagte Dirk Winter. Doch dann hätten ihn Freunde im Verein ermutigt: «Mach doch den Olli zur Königin.» Mit seinem Partner ist Winter seit 15 Jahren zusammen. Im Juni dieses Jahres hatte er in seinem Stadtteilverein Sankt Wilhelmi in Münster-Kinderhaus den Vogel nach 366 Schuss heruntergeholt.
«Es haben sich alle gefreut», sagte Winter, der einen Getränkehandel betreibt, über seine Wahl. «Die Kunden fanden das gut und die Nachbarvereine auch. Dann kam der Brief von der Dachorganisation, dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.» Demnach habe das Sakrament der Ehe eine wesentlich tiefere Bedeutung als jede andere Lebenspartnerschaft.
Nun wird Olli Adjutant
Zwar dürfe das Paar beim Landesbezirks-Königsschießen im münsterländischen Horstmar und Bundeskönigsschießen im ostwestfälischen Harsewinkel aufmarschieren. «Wir dürfen aber nicht nebeneinander gehen.» Die Reihe davor und dahinter sei möglich, so der Vorschlag eines hohen Vereinsfunktionärs und Weihbischofs. «Ich finde, die Kirche sollte sich besser um andere Sachen kümmern.»
Dennoch führe an dieser Auflage kein Weg vorbei, sagte Winter. Sein Freund werde nun mit den Königsbegleitern, einer Art Adjutanten, in einer anderen Reihe mitlaufen. Er wolle sich seine Amtszeit davon nicht verderben lassen. «Ich freue mich auf das Stadtschützenfest in Münster.»
auch wenn er zuhause die frau spielt,ist er nochlange keine königin.die meinung des verbandes ist korrekt.
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist ja schon schlimm genug,daß man heutzutage zumindest für konservativ wenn nicht gleich zum Nazi gestempelt wird wenn man sich gegen diese aufdringlichen Kampagnen wehrt welche die Schwulen als die Normalität und Heteros als krank darstellen wollen!Als nächstes fordern diese Lichtgestalten dann wohl das Recht der Kinder auf freie Liebe damit sie nicht so oft diese Probleme mit der Staatsanwaltschaft haben?
jetzt antwortenKommentar meldenWas soll der Quatsch, das ist wieder eine typische Haltung der kathol. Kirche und Vereinsmeierei. Aber was will man in dem kathol.Münster schon erwarten....... Vielleicht sollte der Verein mal seine Satzung auf den neusten Stand bringen, wenn man schon Schwule aufnimmt! Conni , ich finde den Kommentar hättest Du dir sparen können, die Diskussion der GESTRIGEN ist doch schon lange abgeschlossen und genau so verstaubt und altmodisch wie die kathol.Kirche!!!!
jetzt antwortenKommentar melden...wenigstens ein Verein, der noch einigermassen normal reagiert. Es ist peinlich genug, wenn ausgerechnet der Bürgermeister unserer Hauptstadt nicht nur schwul ist, sondern das auch noch "raushängen lässt". Wenn jemand diese Anormalie hat ist das für mich so lange kein Problem, wenn es nicht "an die große Glocke gehängt wird". In Bezug auf womögliche gar kirchliche Eheschließungen bin ich der Meinung, wenn das Gott gewollt hätte, hätte er uns nicht als Männlein und Weiblein, sondern bisexuell gemacht!
jetzt antwortenKommentar meldenDiese kranken Heteros! Schwul zu sein ist eine Normalität und es ist mir unverständlich, daß es noch immer Leute gibt welche auf widerlichste Art und Weise dagegen auftreten. Wahrscheinlich sind das selbst verkappte Schwule die sich genieren zu ihre fortschrittlichen Sexualität zu stehen!
jetzt antwortenKommentar meldenDann würde ich an seiner Stelle nicht an der Parade mitmachen. Was soll dass bitteschön? - Wenn sie nen Schwulen in ihren Verein aufnehmen, dann wissen die doch, worauf sie sich einlassen - find ich nicht gut Die würden schon nen paar Probleme bekommen, wenn ihr Känig abhaut ^^
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