Sa., 26.05.12

Massaker in Norwegen 31.07.2011 Aussage gegen Rücktritt?

Anders Behring  (Foto)
Der Rücktritt für eine Aussage: Anders Behring Breivik versucht zu verhandeln. Bild: dapd

Anders Behring Breivik verlangte für Informationen eine Gegenleistung: Der norwegische Attentäter soll für seine Aussagen den Rücktritt der Regierung gefordert haben. Ob der 32-Jährige zurechnungsfähig ist, soll sich noch in diesem Jahr zeigen.

Der rechtsradikale Attentäter Anders Behring Breivik hat nach Medienangaben den Rücktritt von Norwegens Regierung als Gegenleistung für eigene Aussagebereitschaft verlangt. Das berichtete der TV-Sender NRK unter Berufung auf Polizeikreise. Breivik hatte am 22. Juli 77 Menschen durch eine Bombe in Oslo und bei einem Massaker auf der Insel Utøya getötet.

Zwei Psychiater sollen den 32-Jährigen auf seine Zurechnungsfähigkeit untersuchen und ihr Gutachten bis Anfang November vorlegen. Die Zeitung Aftenposten berichtete, dass das Ausmaß von Breiviks Verbrechen zweimal durch unerwartete Staus bei Autofahrten gemindert wurde. So konnte er die Bombe im Osloer Regierungsviertel nicht wie geplant während der Arbeitszeit, sondern erst kurz nach Büroschluss für tausende Beamte zünden. Bei der Explosion starben acht Menschen.

Das sozialdemokratische Sommerlager auf der Fjordinsel Utøya erreichte Breivik erst am späten Nachmittag, als bereits viele Teilnehmer zum Festland zurückgekehrt waren. Dazu gehörte auch Norwegens Ex-Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland. Der Massenmörder wollte auch Bomben am Osloer Schloss und der Parteizentrale der norwegischen Sozialdemokraten platzieren. Unklar blieb, ob das Teil der Pläne für den Freitag war.

Massaker in Norwegen
Das perfide Spiel von Anders Breivik
Video: news.de

beu/news.de/dpa
Leserkommentare (7) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 7
  • 02.08.2011 15:48
 Antwort auf Kommentar 6

Das ist aber Folter zur Erzwingung einer Aussage. In Deutschland wäre das ein Verstoss gegen die Würde des Menschen und ein Verfassungsbruch von Art. 104 GG. Die heilige Inquisition kannte solche Aktionen, unsere Verfassung verbietet sie, zu Recht. Im Übrigen ist Breivik wohl ein Fall für die Psychiatrie. Daher ist er schuldunfähig. Was nützt eine Aussage von Breivik, was er sich gedacht hat, wenn er junge Sozialdemokraten abknallt, um Mohammedaner zu bekämpfen? Und welchen Grund hat die Jusitz, diesen Aussagen zu glauben? Der Mann ohne Charakter spielt doch mit den Norwegern.

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  • Beobachter2
  • Kommentar 6
  • 01.08.2011 13:43
 

Dieser "Kotzbrocken". Mir wird fast Übel. Jetzt sollte es übrigens heissen, Aussage gegen Essen oder etwas zu Trinken!!

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 5
  • 31.07.2011 19:02
 Antwort auf Kommentar 4

Was hat denn die Regierung von Norwegen od. Politiker überhaupt mit dem Sachverhalt Breivik zu tun?Die Justiz ist gefragt.Eine Verletzung des Gewaltenteilungsgrundsatzes liegt vor,wenn die norwegische Reg. Aufklärung von Breivik verlangt. Dass ein so in die Enge getriebener Mensch nur noch aussagen will, wenn die Regierung zurücktritt, ist naheliegend. Richtig ist jedoch, dass diese Regierung wegen verfassungsrechtlicher Mängel zurücktreten muss. Diese Regierung bekriegt ihre eigene Justiz. R fordert eine von der Politik unabhängige Justiz. Das Recht muss sich gegenüber der Macht durchsetzen!

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  • Dieter Hermann
  • Kommentar 4
  • 31.07.2011 16:49
 

Breivik ist ein Massenmörder und sollte die höchste Strafe erhalten (Wie im Kommentar 1-3 erwähnt) ob er aussagt oder nicht. Das ganze drum herum ist vergeudete Zeit.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 3
  • 31.07.2011 16:11
 

Die Politisierung von Breivik war erkennbar falsch. Er kann damit mit der Marionettenregierung machen was er will. Hierdurch gewinnt seine Tat endgültig politischen Gehalt. Tritt die Regierung nicht zurück, dann spricht Breivik nicht mehr, tritt sie zurück, sind die Folgen nicht auszudenken. Wieder einmal zeigt sich das Versagen sozialdemokratischer Regierungskunst. RAGNAROEKR sagt: Es hätte wahrhaft wichtigere Gründe gegeben, um die Regierung zum Rücktritt zu zwingen.

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  • kirsche20476
  • Kommentar 2
  • 31.07.2011 15:44
 

Also so einer gehört für Immer weg gespeert. Wenn ich was über ihn lese bekomme ich das Kotzen . alleine unschuldige kinder und Jugendliche mit rein zu ziehen das finde ich nicht nur zum Kotzen sondern auch ab artig. So einer sollte das tanzen peer schießerrei lernen mal schaun ob es ihn denn gefällt wenn man ihn so kommt. Er gehört nicht in die Klinik sondern erhängt, sorry aber wenn man sowas mit bekommt , denn kann man nicht anders denken

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  • Schabernac
  • Kommentar 1
  • 31.07.2011 13:55
 

Gegen solch unmenschlich krankhaften Monstern hilft nur eines, die leider in Spanien abgeschaffte Garotte.Da könnte Amnasty ruhig aufschreien,denn ich vermisse wie immer deren Aufschreie und Mitleidsbekundungen für die Opfer. Über die vielen jungen Menschen,die erst noch am Anfang ihres Daseins standen kein Wort des Mitleids und keinerlei des Bedauerns von Seitens Amnasty.Dies zeigt mir wie absolut unnötig und opportunistisch diese Organisation ist.Meine ganze Abscheu und Ekel für das Tätermonster,Könnte ein Enkel Quislings sein. Ich weine und trauere mit den Opfern.

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