Sa., 26.05.12

Anschläge in Norwegen 24.07.2011 Massaker seit Jahren geplant

Massenmord an Jugendlichen erschüttert Norwegen (Foto)
Gedenken in Norwegen: Kerzen vor der Kathedrale in Oslo. Bild: dpa

Anders Breivik gibt zu, für die zwei Anschläge mit 76 Toten verantwortlich zu sein. Kurz vor den Bluttaten hat der festgenommene 32-jährige Norweger ein Manifest über «Rassenkrieg» Internet gestellt. Gab es doch mehrere Täter?

Der wegen der beiden Anschläge mit 76 Toten in Norwegen festgenommene 32-jährige Anders Breivik hat die Attacken zugegeben. Sein Mandant habe den «Sachverhalt eingestanden», sagte der Verteidiger des Norwegers, Geir Lippestad, am späten Samstagabend dem Sender NRK. Unterdessen wurde bekannt, dass der mutmaßliche Attentäter noch kurz vor dem Bombenanschlag in Oslo und dem Massaker in dem Jugendlager auf der Insel Utøya offenbar ein 1500-seitiges Pamphlet im Internet veröffentlicht hat, in dem zu Gewalt gegen Muslime und Kommunisten aufgerufen wird.

Der 32-Jährige, der laut Polizei «christlich-fundamentalistisch» orientiert ist, kündigte nach Angaben seines Verteidigers an, bei einem Haftprüfungstermin am Montag weitere Einzelheiten zu den Anschlägen zu nennen. Wie die Zeitung VG online meldete, sagte Lippestad weiter, dass sein Mandant die Taten als «schrecklich, aber notwendig» bezeichnet habe.

Breiviks Verteidiger sagte am Sonntag im Sender TV2, die Äußerungen des Attentäters in dem mehrstündigen Polizeiverhör seien zum Teil unverständlich gewesen. «Es ist ausgesprochen schwer für mich, eine vernünftige Zusammenfassung von dem zu geben, was er in dem Verhör gesagt hat.»

Unterdessen hat die norwegische Polizei am Sonntag im Osten von Oslo einen Einsatz durchgeführt. Die Operation stehe im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Bei dem Stadtteil, in dem der Einsatz durchgeführt wurde, scheint es sich um ein Wohnviertel zu handeln.

Manifest über Rassenkrieg 

Die Nachrichtenagentur NTB meldete am Samstagabend, dass der mutmaßliche Attentäter im Internet ein umfangreiches Manifest mit dem Titel «2083. A European Declaration of Indepence» («2083. Eine europäische Unabhängigkeitserklärung») veröffentlicht habe. In dem in englischer Sprache verfassten Schreiben gehe es unter anderem um «Rassenkrieg» und die Frage, wie Europa sich von Zuwanderern und Marxisten befreien könne. Am Ende sei vermerkt: «Ich glaube, dies ist der letzte Eintrag, den ich schreibe. Es ist jetzt Freitag, der 22. Juli, 12.51.» Gut zweieinhalb Stunden später detonierte die Bombe im Osloer Regierungsviertel.

Nach offiziell nicht bestätigten Angaben der Zeitung VG, die sich auf Polizeikreise beruft, soll Anders B. bei Verhören bestätigt haben, dass er das Material im Internet veröffentlicht hat. Dazu gehöre auch ein bei Youtube angelegtes Video mit einer «Zusammenfassung» des Manifests.

In dem Manifest erklärt der 32-Jährige den Berichten zufolge, dass es an der Zeit sei, bewaffneten Widerstand gegen die «marxistisch-multikulturalistischen Regimes in Westeuropa» zu leisten. «Die Zeit für den Dialog ist vorbei. Wir haben dem Frieden eine Chance gegeben», schreibt er nach Angaben der Zeitung Dagbladet in einer Passage. Seine Ansichten und Pläne habe er vor seinen Freunden geheim gehalten, denn sie hätten sonst zur Polizei gehen müssen, hieß es weiter. Er habe nur mit sich selbst Rücksprache gehalten, denn «einen Klaps auf die Schulter» habe er nicht gebraucht. In dem Schriftstück, in dem er sich unter anderem selbst interviewt, bezeichnet er sich als Tempelritter.

Der Anwalt Geir Lippestad bestätigte am Sonntag, sein Mandant habe jahrelang an dem Manifest gearbeitet. Sein Ziel sei es gewesen, die norwegische Gesellschaft anzugreifen, um sie zu verändern, sagte Lippestad.

Noch mindestens vier Jugendliche vermisst

Massaker in Norwegen
So barbarisch ging der Täter vor
Video: dapd

Anders Breivik wird beschuldigt, am Freitag im Zentrum der norwegischen Hauptstadt eine Bombe gezündet und wenig später in einem Jugendlager auf der Insel Utøya ein Blutbad angerichtet zu haben. Bei der Explosion in Oslo starben sieben Menschen. In dem Lager der sozialdemokratischen Jugendorganisation soll Anders Breivik 68 Menschen brutal ermordet haben, bevor er sich von Antiterror-Spezialisten ohne Gegenwehr festnehmen ließ.

Noch immer würden mindestens vier Jugendliche aus dem Ferienlager vermisst, meldete NTB am Samstagabend. Bei der Suche in dem See rund eine Autostunde von Oslo entfernt seien auch etwa 50 spezielle Spürhunde, ein Mini-U-Boot und Taucher im Einsatz. Noch am Samstag hatten Rettungskräfte Jugendliche lebend aus dem Wasser geborgen.

Im Osloer Dom ist am Sonntag ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Anschläge vom Freitag abgehalten worden. Der norwegische König Harald V. und Königin Sonja nahmen an der Zeremonie für «Trauer und Hoffnung» teil. Tausende Menschen legten vor dem Dom Blumen nieder und zündeten Kerzen an, um an die Opfer der Explosion in der Innenstadt und des Massakers auf der Insel Utöya zu erinnern.

Für Norwegens Geheimdienst PST soll Anders Breivik bis zu den Anschlägen völlig unbekannt gewesen sein. Das berichteten die Zeitungen VG und Dagbladet unter Berufung auf mehrere Quellen. Der 32-Jährige hatte unter anderem auf einem Hof in der Nähe von Oslo sechs Tonnen Kunstdünger zur Herstellung von Sprengstoff gelagert.

Heute Mörder, morgen Held

Der Leiter des Darmstädter Instituts Psychologie und Bedrohungsmanagement, Jens Hoffmann, erkennt in dem Attentäter von Oslo einen klassischen Tätertypus. «Das ist ein Attentäter, der sich auf einer Ein-Mann-Mission sieht, als ein Krieger gegen ein unmenschliches System», sagte der Psychologe. 

Es sei nicht ungewöhnlich, dass der Täter sich nicht selbst umgebracht habe. «Einige wollen überleben, weil sie sich darauf freuen, in diese Heldenrolle zu kommen», sagte Hoffmann. Auch der noch folgende Prozess, in dem der Angeklagte im Mittelpunkt stehen werde, könnte für ihn befriedigend wirken. Der Attentäter hat dem Psychologen zufolge mit der Tat sein Ziel erreicht: «Solche Täter haben oftmals die Fantasie, etwas so Großes getan zu haben, das sie auch für gerecht halten, dass sie es als Heldentat ansehen.»

Dass es sich dabei um einen blutigen Anschlag mit zahlreichen Toten und Verletzten handelt, der weltweit verurteilt wird, schmälere in den Augen des Attentäters den Erfolg keinesfalls, weil sie denken, manche Leute seien ihrer Zeit voraus. «Die Leute, die heute Mörder sind, sind morgen in den Geschichtsbüchern - das ist die Sicht solcher Attentäter», sagte der Institutsleiter weiter.

Nach Auffassung von Hoffmann liegt der Denkweise des Attentäters eine «innere Logik» zugrunde. «Das sind Leute, die sich in solche Ideen verrennen, die ihr Fantasieleben immer weiter aufbauen und beginnen, langfristige Vorbereitungen - wie etwa die Sprengsatzplanung - zu treffen», sagte der Psychologe. Das gebe ihnen ein Gefühl von Macht. «Sie fühlen sich als Auserwählte.» Potenzielle Täter gebe es überall. «Aber zum Glück kommt es nur selten zu Katastrophen mit einem solchen Ausmaß wie in Norwegen.»

sua/news.de/dpa/dapd
Leserkommentare (37) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • loddel
  • Kommentar 37
  • 26.07.2011 19:56
 Antwort auf Kommentar 36

Du kapierst Nichts, Dir ist nicht mehr zu helfen.

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  • heinrichIV
  • Kommentar 36
  • 26.07.2011 13:56
 Antwort auf Kommentar 18

hallo loddel: Du machst es Dir ebenso einfach, wie unsere regiertungs-gesteuerten Medien. Sollen nun auch noch die Sportschützen herhalten und ggf. verboten werden? Bedenke, auch Polizisten haben bereits im Privatbereich, Morde mit Schusswaffen begangen. Sollen n a c h den Sportschüten dann alle Polizisten ihre Waffen abgeben?! Vorschlag: Polizisten und Bundeswehr sollen lediglich mit kleinen Steinschleudern (mit Gummizug) ausgerüstet werden, dann nimmt man sie nicht ernst und greift sie auch nicht mehr an. Und das Verteidigungsministerium erübrigt sich, ha,ha,

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  • hpklimbim
  • Kommentar 35
  • 26.07.2011 12:48
 Antwort auf Kommentar 34

Er hätte auch Ho Tchi Minh oder Che Guevara als Vorbilder nennen können. Die Probleme liegen da jedenfalls ganz woanders. Zeitalter der Einzelkämpfer, die das Internet auf die Straße übertragen.

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  • loddel
  • Kommentar 34
  • 26.07.2011 10:20
 Antwort auf Kommentar 18

Der zweifellos rechtsdrehende Täter hat sich seine Ideologie nicht allein im stillen Kämmerlein zurechtgezimmert, sondern anhand von historischen und aktuellen Vorbildern. Für Adolf.H. war das Judentum Zielscheibe und für B. wie einige andere derzeit politisch aktive Nazis der Islam. Ursachenforschung ist bei jeder Bedrohung, ob von rechts oder links, legitim und angebracht und keinesfalls irre. Auffallend ist, dass sich wieder ein Sportschütze menschliche Zielscheiben aussuchte. Das wird in Norwegen und hoffentlich auch hierzulande zu Denken geben.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 33
  • 26.07.2011 06:52
 Antwort auf Kommentar 31

Ich kann Ihren Ausführungen vorbehaltlos zustimmen, erlebe ich das doch gerade selbst bei einem Artikel über Manuela Schleswig(SPD), der am vergangenen Samstag zeitgleich mit dem ersten Bericht über das Geschehen in Norwegen erschienen ist. Ständig erscheint dort einer dieser Gutmenschen und versucht mir vorzuschreiben, dass ich dort in Anbetracht der Ereignisse in Norwegen keine Kommentare zur Sache(!!!) abzugeben hätte. Es muss ja rein zwangsläufig der Eindruck entstehen, dass diese Brüder als Zielsetzung ihrer Meinungsdoktrination zuerst das Gehirn ausschalten und dann schreiben.

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  • heinrichIV
  • Kommentar 32
  • 25.07.2011 16:08
 

Bitte keine dummen Sprüche hier loslassen. Dies zeugt von mangelnder Intelligenz und Unwissenheit. Will heißen, von linker Einfältigkeit. Meisst verursacht, durch ein früheres Trauma in der eigenen Familie. Dieses Trauma ist bei sog. Linken weit verbreitet. Herzliches Beilied!

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  • heinrichIV
  • Kommentar 31
  • 25.07.2011 13:43
 Antwort auf Kommentar 27

Wenn Sie noch immer nicht gemerkt haben, dass insbesondere in Deutschland, eine Gesinnungs- und Meinungs-Diktatur herrscht, tun Sie mir leid. Das werden Sie wohl erst merken, wenn Ihre eigene (linke) Gesinnung bedroht wird. Meinungsfreiheit scheint Ihnen ein Fremdwort zu sein. Hauptsache Ihre linke "einfältige, naive) Denkweise wird von der Mehrheit mitgetragen, dann scheint für Sie die Welt in Ordnung. Meinungsfreiheit scheint es in Ihrem Weltbild nicht zu geben. Sie tun mir wirklich leid!!!

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  • RMFCGN
  • Kommentar 30
  • 25.07.2011 10:12
 

Hi zusammen, Psychopathen dieses Kalibers gedeihen auch in 1 skandinavisch offenen Gesellschaft. Ist es das eigene Unvermögen an so ni. gewollten multi-kulti- Gesellschaftsordnungen etwas ändern zu können, weil man selbst gegen 1 konsenshaften Strom schwimmt u. sich als nord. Messias dabei fühlt? Sich dabei Jugendl. 1 mglw. pseudomarxist. organisierten Feriencamps als polit.verhaßten Parteinachwuchs für diesen Konsens als Opfer u. Schlachtlämmer für die eigene verquere pseudorassist. Ideologie auszusuchen ist menschenverachtend u. pervers!! Sprachlosigkeit ist die Folge; mir fehlen die Worte!

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  • ULB
  • Kommentar 29
  • 25.07.2011 09:40
 

Schreckiche Tat eines Einzelnen.Aber genauso erbost bin ich über die vielen Aussagen im Nachgang von selbsternannten Experten und Geheimdienstlern.Niemanden ist im Vorfeld solch eine Düngermenge aufgefallen.Der wurde gekauft,transportiert und gelagert,im luft- und menschenleeren Raum. Millarden werden, auch in Deutschland, für Überwachung und Gutachten ausgegeben.Doch mit welcher Effizients? Die Nachbetrachtungen sollten sich diese Stellen sparen,denn diese helfen den Opfern nicht mehr.Die sitzen in ihren klimatisierten Luxusbüros und streichen Gelder ein,für die andere hart ausgebeutet werden

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  • hpklimbim
  • Kommentar 28
  • 25.07.2011 09:28
 

k27, K28 und K29 - wenn der Geist mit seinem Latein und mit seinen Beiträgen zur Sache am Ende ist (oder noch gar nicht angefangen hat), beginnt das Gepöbel bestellter Gutmenschen gegen Personen. Sie haben nichts Wesentliches zur Sache zu sagen oder beizutragen, aber sie urteilen kräftig ab.

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  • sarrazin
  • Kommentar 27
  • 25.07.2011 08:29
 Antwort auf Kommentar 6

Von welcher Diktatur schreiben Sie? Sind in D. rechtsradikale Verbindungen verboten? Sie sind doch ebenfalls ein Rechtsrandiger und schreiben ihren braunen Mist ins Forum.

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  • loddel
  • Kommentar 26
  • 25.07.2011 08:22
 Antwort auf Kommentar 9

Was hast Du erwartet, einen Empfang mit Musikkapelle?

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  • hpklimbim
  • Kommentar 25
  • 25.07.2011 06:32
 Antwort auf Kommentar 18

Auch in Deutschland wird sich in nicht allzu ferner Zukunft die vorsätzlich betriebene Zweiteilung der Gesellschaft mit einhergehender Eliminierung des Mittelstandes rächen. Denn in einer nur zweigeteilten Gesellschaftsordnung ist das Risiko von Gewalttaten ungleich höher als in einer Gesellschaftsordnung mit mehreren Schichten. Es fehlt der Anreiz zum Aufstieg in die nächsthöhere als Ergebnis eigener Arbeitsleistung. Das hat man durch Gleichschaltung auch durch Umverteilung zielstrebig beseitigt, um bestehende Machtverhältnisse und Gesellschaftsordnungen auch in Zukunft zu gewährleisten.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 24
  • 25.07.2011 06:21
 Antwort auf Kommentar 18

Die Politiker machen es sich wie gewohnt einfach. Man nehme ein abschreckendes Beispiel, versuche den Täter zu konkretisieren, und fertig ist die Schuldzuweisung in die gewünschte Richtung. Grundlagenforschung und Einbeziehung eigener Fehlleistungen natürlich gleich "Null". Das Risikopotential für diese Sorte Täter ist immens und überall vorhanden. Auch bei den so genannten Linken, wobei ich mit dieser Art Zuordnung ohnehin grundsätzliche Probleme habe, denn wer bestimmt denn überhaupt, was "lins" und was "rechts", was erwünscht und was nicht erwünscht ist.

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  • Schwarzseher
  • Kommentar 23
  • 25.07.2011 00:29
 

Und ihr werdet sehen, irgendwann gibt es einen noch Verückteren, Fanatischeren, Idiotischeren der seinen Vorgämger übertrumpfen will. wie schon der kürzlich verstorbene Schriftsteller Simmel verbittert feststellte: "Der Mensch gehört weg". Die Nationalität spielt keine Rolle, ob es sich um einen verrückten amerikanischen Mathematikprofessor handelt, einen durchgedrehten US-Major im Asien-Einsatz oder eben jetzt einen verdrehten irren Norweger. Man nennt das Eskalation, auch eine Art Wachstum...

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  • Gis
  • Kommentar 22
  • 25.07.2011 00:26
 Antwort auf Kommentar 20

Aber was könnten wir tun? Die Rechtsradikalen zu wählen ist ja auch keine Lösung. Das ist doch alles zum Kotzen.

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  • Keinetoleranz Fürmassenmörder
  • Kommentar 21
  • 25.07.2011 00:05
 

Für solche Unmenschen und Schwerstverbrecher benötigt man keine Psychologen, sondern lendenslange Verwahrung ohne jede Chance wieder in die Freiheit zu kommen. Insofern wäre diesem Massenmörder chinesisches oder das Recht von Texas oder Arrizona zu wünschen. Der Psychologe hat natürlich die richtige Einschätzung vorgenommen. Das macht aber die Sachen nicht besser! Einziger möglicher präventiver Ansatz wäre die größere Aufmerksamkeit auch im Internet, um solche Verbrechen möglicherweise noch rechtzeitig zu verhindern.

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  • Pumpernickl
  • Kommentar 20
  • 24.07.2011 22:59
 

Hallo Gis....genau so ist es und das ist nur eine Variante der künftigen umsichgreifende Islamisierung u das ist alles nur der Anfang aber ein Ende ist nicht abzusehen-noch nicht!!!Imperialistische Gier verursachte Kriege u die Sieger okkupierten alsdann die besiegten Länder! Aber was jetzt läuft das man Okkupanten über MULTI- KULTI die Pforten weit öffnet, geht über mein Vorstellungs-Vermögen. Natürlich sind die "Greueltaten des Norwegers" keine Lösung der Probleme sondern die Wahnsinns- tat eines Schizophrenen!

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  • billy
  • Kommentar 19
  • 24.07.2011 22:17
 Antwort auf Kommentar 9

Geht mir genauso - lebe seit 20 Jahren in Asien - nur meine Eltern blieben in der alten Wohnung und ich besuche sie zweimal jaehrlich - hier hat sich alles geaendert. Statt dem Fleischhauer gibt es jetzt eine Striptease Bar, die Auslaendern gehoert, Deutsch wird von wenigen hier gesprochen etc. etc.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 18
  • 24.07.2011 19:13
 

Statt zuzugestehen,dass ein Irrer allein,aber auch viele Irre gemeinsam Untaten begehen können, wird psychologisiert u. pol.verallgemeinert.Unsere Gutmenschen machen sich das Grauen zu eigen u.steigen selbst in die Rolle der Opferhelden.Jetzt wird das angeblich rechtsradikale Motiv des Täters zum Vorwurf gegen die Rechte,obwohl das kranke Hirn sagte,es habe seine Tat vor seinen Freunden geheim gehalten.Diese Art von Politik ist genauso irre, wie der Killer selbst. Denn hier wird kein Sachverhalt geklärt, sondern der Verdacht auf eine andere pol.Meinung gelenkt, um diese zu kriminalisieren.

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  • Gis
  • Kommentar 17
  • 24.07.2011 19:03
 Antwort auf Kommentar 16

Geht man nicht freiwillig, werden falsche BK-Abrechnungen erstellt und muß anwaltlich dagegen vorgehen. Irgendwann ist man mürbe und zieht aus. Nun müßte man wieder anwaltliche Hilfe suchen, um an die Mietkaution zu kommen, welche man damals vor vielen Jahren eingezahlt hat. Die soll nämlich mit den Rückständen (die man nicht gezahlt hat, weil sie unrichtig waren) verrechnet werden.

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  • Gis
  • Kommentar 16
  • 24.07.2011 18:50
 Antwort auf Kommentar 14

Richtig, auch ich verurteile diese Greueltat. Trotzdem wird mein Hals so langsam immer dicker. Wohnungsgesellschaften verkaufen an Börsenspekulanten. Die gehen in die Insolvenz und der Insolvenzverwalter verhökert ganze Siedlungen, Eingang für Eingang, mit jeweils 5 Wohnungen an ausländischen Mitbürger. Die werfen die Bewohner nach 25 und mehr Jahren, (wegen Eigenbedarf) aus den Wohnungen, die sie für lächerliche Summen erstanden haben. Oma und Opa ziehen ein und aus den anderen Räumen werden *Kinderzimmer* gemacht. KEIN EINZIGER DEUTSCHER ist mittlerweile mehr in der Straße übrig geblieben.

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  • Aufrechter
  • Kommentar 15
  • 24.07.2011 18:49
 

Ich kann mich nur der Meinung meines Vorredners Custodes anschließen! Ich möchte damit nicht die Tat rechtfertigen. Jedoch die Wut der Bürger über die Macht der Banker, der Konzerne und der Regierung bringt auch bei uns in Deutschland, recht bald das Fass zum Überlaufen! Der Mittelstand wird aufgerieben, viele anständige und fleißige Normalbürger verdienen nur noch soviel wie Tagelöhner, die Schwachen und die Rentner werden schamlos ausgenutzt und in die Ecke der Gesellschaft gedrängt. Das kann nicht gut gehen, daß führt zu solchen unmenschlichen Verbrechen, aber NIEMAND stoppt diese Entwicklu

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  • custodes
  • Kommentar 14
  • 24.07.2011 18:13
 

ich habe kein verständnis für den attentäter, denn das ist der vollkommen falsche schritt um auf missstände aufmerksam zu machen. ist es aber nicht langsam zeit, dass politiker sich mal endlich fragen warum so etwas passiert??? in den medien heisst es immer, die mehrheit der bevölkerung befürwortet die zuwanderung, nun ich wurde in meinem ganzen leben noch nie diesbezüglich befragt, unterhalte ich mich mit menschen aus dem mittelstand also steuerzahler, wird immer unverständniss für die zuwanderung bekundet, vor allem zuwanderung aus anderen kultur.- und religionskreisen.

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  • Klaus Jänicke
  • Kommentar 13
  • 24.07.2011 17:03
 

"Falling down" war ein erfolgreicher Kinofilm über einen Mann, der ausrastete und irgendwie konnte man ihn - im ersten Teil des Filmes - verstehen. Wie viele Menschen, die hart arbeiten, brav die Gesetze befolgen und ihre Steuern zahlen, fühlen sich trotzdem nur herumgeschubst, veralbert, schikaniert und betrogen? Und zudem verändert sich ihr Land so schnell, daß sie es nicht mehr als Heimat erkennen. Nein, ich hab' kein Verständnis für Terroristen, egal welche, aber die wachsende Kluft zwischen Verfassungsanspruch und Lebensrealität in Europa wird noch ähnliche Fälle zeugen.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 12
  • 24.07.2011 16:45
 

Das dürfte wohl erst der Anfang einer Entwicklung sein, an dessen Ende eine unüberschaubare Heerschar von Einzelkämpfern stehen wird, die in ihrer Unfähigkeit zu jeglicher Kommunikation ohne Vorwarnung frei heraus das tun werden, was sie gerade für wichtig halten.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 11
  • 24.07.2011 16:43
 

Vorbehaltlich jederzeit möglicher neuer Erkenntnisse scheint der Täter ein abschreckendes Beispiel für globale gesellschaftliche Entwicklungen vor allem in den wohlhabenden Nationen zu sein - hin zur Vereinsamung, Anonymität und oft genug auch frei gewählter Isolation als Folge der Unfähigkeit zur Kommunikation. Der Glaube, wichtige zwischenmenschliche Gespräche anstatt in Form von Familientreffen, bei Freundschaften, in Vereinen und auch an Stammtischen über Internetforen, Facebook und Co. abwickeln zu können, wird sich als Irrglaube heraus stellen.

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  • cuvo
  • Kommentar 10
  • 24.07.2011 16:32
 Antwort auf Kommentar 9

Und deshalb fahren alls jetzt nach Sylt und schießen um sich?

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  • Alex Costi
  • Kommentar 9
  • 24.07.2011 16:20
 Antwort auf Kommentar 8

Also, ich bitte jetzt! Das hat er sicher nicht gemeint! Ich was 8 Jahre in Südafrika, komm zurück, miete eine Wohnung im selben Stadtviertel und frage mich nun, wo bin ich da? In Marocco? In Egypten? In der Tütkei? Oder im Kosovo? KEIN EINHEIMISCHER mehr in meinem Quartier! Sorry!

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  • cuvo
  • Kommentar 8
  • 24.07.2011 16:04
 Antwort auf Kommentar 6

Und um Norwegen vor der Überfremdung zu schützen, bringt man mehr Norweger um, als sonst im Schnitt in drei Jahren durch Morde sterben. Na Mahlzeit!

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  • Alex Costi
  • Kommentar 7
  • 24.07.2011 15:54
 Antwort auf Kommentar 6

Korrekt! Die multikulti Gesellschaft funktioniert nicht für Einheimische. Man sollte besser den Länder helfen sich selber zu helfen, als unsere Länder zu überfüllen. Es sind die Politiker die die Verantwortung übernehmen sollten.

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  • heinrichIV
  • Kommentar 6
  • 24.07.2011 15:17
 

Das ist das Ergebnis für unbegrenzte Einwanderungspolitik unserer Politiker in Europa. Mit dem Ziel, die eigene Bevölkerung insgeheim auszutauschen gegen fremde Kulturen und Bräuche. Ich wundere mich deshalb gar nicht! Wenn über die Köpfe der eigenen Bevölkerung Entscheidungen getroffen werden, die langfristig das ganze Land und Kultur verändern, kann niemand erwarten, dass dies auf Dauer gutgehen wird. Wenn andersgesinnte Parteien und Demonstrationen verboten werden, um eine Gesinnungs- und Meinungs-Diktatur zu errichten, muss mit solchen unsinnigen Taten gerechnet werden.

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  • DRFXS
  • Kommentar 5
  • 24.07.2011 15:04
 

Ich frage mich, warum hat es in der Antike keine solch schrecklichen Taten - außerhalb von Kriegen - gegeben? Könnte es womöglich sein, dass die modernen Gesellschaften einen grundsätzlichen "Webfehler des Systems" haben, der solche monströsen Verbrechen ermöglicht oder gar begünstigt? Es genügt jetzt nicht zu lamentieren, Ursachenforschung ist angezeigt!

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  • Szelbracikowski Andre
  • Kommentar 4
  • 24.07.2011 14:22
 

Es ist für mich unbegreiflich wieso dem norwegischen Geheimdienst PST der Mörder unbekannt war???! Er hatte doch verbindungen zu der rechte Scene in Schweden, war auch im Internet wegen seiner rechts - politischen meinung schon auffallend gewesen. Wieso bagatelisiert man solche Leute und deren drohungen????! Wieso die Insel Utoya mit den vielen jungen Menschen war total ungeschütz: ohne Feuerwehr, ohne Polizei, ohne Ärztepersonal - wie sowas ist überhaupt möglich??!!

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  • Schabernac
  • Kommentar 3
  • 24.07.2011 14:15
 

Dem Kommentar von Urban kann ich nur voll und ganz zustimmen. Es gibt hier einfach zu viele überdummen Bedrohungsmanager und sogar bezahlte Psychologen die aus solchen Massenmördern lt. Gutachten ( hatten eine schwere Jugend ) Engel machen,zum Schaden der Bevölkerung. Übrigens Hitler hatte auch eine schwere Jugend.Wo bleibt denn auch die Haftung derer, die sich für einen solchen Abschaum menschlichen Übels stark machen und perverses Verständnis aufbringen? Wo ist der Aufschrei von Amnasty International????? Wo das Mitleid für die ermordeten Jugendlichen,? S C H W E I G E N ?

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  • Reinhard Mücke
  • Kommentar 2
  • 24.07.2011 14:00
 Antwort auf Kommentar 1

Keine Ahnung was in solch einem kranken Gehirn vorgeht,bin eigentlich völlig sprachlos über soviel Irrsinn. Das was mich am meisten intressiert wird das Urteil sein auf welches er nun zu warten hat.Hoffentlich werfen sie ihn in ein tiefen Kerker und schmeissen den Schlüssel ins Meer

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  • Urban
  • Kommentar 1
  • 24.07.2011 13:33
 

Dass jetzt sog. Terrorismusexperten und dieser "Bedrohungsmanager" Hoffmann ihre saudämlichen Kommentare abgeben dürfen, macht alles noch unerträglicher. Die ollen Römer hatten die "damantio memoriae". Ich will von diesem Mörder weder den Namen noch das Gesicht sehen und hören. Ich will nicht wissen, womit er die Tat in wessen Namen und Ideologie rechtfertigt. Er bekommt seinen Prozess, kein Fotoreporter, kein Bericht, nichts. Ich will nur die Meldung: "Er sitzt für sein restliches Leben."

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